Presse

21.03.2019

Wien, Heilbronn und Augsburg

Handwerk hat goldenen Boden. Ihre Meister, der Schuster, der Goldschmied, der Kürschner, der Schneider, der Zinngießer oder der Kupferschmied haben heuer ihren Salzburger Osterfestspielauftritt in Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“. Die Kollegenschaft zeigt aber auch in der Residenz, dass Handwerk eine große Kunst ist.

So lässt es sich prächtig ausstatten! Mit einem großen Tafelaufsatz, einem in floralem Jugendstil entworfenen und silbern glänzenden, der den Stand der Galerie Susanne Bauer schmückt. Gefertigt wurde er um 1900 von der traditionsreichen Manufaktur Bruckmann & Söhne aus Heilbronn, die 1805 gegründet wurde und bis 1973 bestand.

 Dagobert Peche zählte zu den bedeutendsten Entwerfern in Wien in der Zeit von etwa 1913 bis zu seinem Tod im Jahr 1923. Seine Entwurfsgewalt und sein Form- und Ornamentgefühl beeinflussten sogar den großen Josef Hoffmann. Peches Arbeiten zählen heute zu den wichtigsten Kunstobjekten des Wiener Jugendstil, weiß man bei Kunsthandel Kolhammer. Auch dank einer um 1922 aus Messing getriebenen Tischlampe, die hier auf Sammler wartet. Ein Foto von ihr befindet sich im Archiv der Wiener Werkstätte im MAK in Wien. Tischlampen der Wiener Werkstätte zählen heute zu den begehrtesten Objekten des Wiener Jugendstils.

 Als Goldrubinglas bezeichnet man zartrosa bis dunkelrote Gläser, die mit in der Glasschmelze gelöstem, kolloidalem Gold gefärbt wurden. Als Pigment kommt hierbei Goldpurpur zum Einsatz, das 1673 von Andreas Cassius in Hamburg entwickelt wurde.

Es wurde auch in Süddeutschland Ende des 17. Jahrhunderts verwendet, um jenen 28,5 cm großen Goldrubin-Flakon zu schaffen, den die Galerie Kovacek in der Residenz ausstellt.

Als stimmungsvolle Hafenansicht tarnt sich eine der großartigen Bilderuhren bei Lilly's Contemporary Art Exclusive Antiques. Sie ist in Wien, im zweiten Viertel 19. Jahrhundert in Öl auf Metall gemalt, besitzt einen blattvergoldeten Ochsenaugenrahmen und misst 72 × 87 cm. Sie besitzt einen Ankergang, Wiener 4/4-Schlag auf Tonfedern, Repetition, Schlagabstellung, Walzenspielwerk „Brüder Stern Wien“ mit zwei Melodien und erfreut mit Selbstauslösung zur vollen Stunde.

Die ersten Telleruhren entstanden Ende des 16. Jahrhunderts in Deutschland, vermutlich in Augsburg und Nürnberg. Ab der Mitte des 17. Jahrhunderts wurden sie auch in Österreich hergestellt. Jene, 40 x 35 cm große, die Kunst & Antiquitäten Walter Moskat anbietet, stammt von Gail Matthias (1633-1705), der in Friedberg nahe Augsburg wirkte. Das signierte und bemalte Stück mit Stundeschlag entstand um 1680.

19.03.2019

Mit Masken und Flügeln

Der Ursprung der Maske liegt in religiösen, kultischen Handlungen. Schon seit der Antike kennt man Masken aus dem Theater. Bei uns besitzt die Maske vor allem im alpinen Raum in der Fastnacht eine lange Geschichte, und in der Karnevalszeit haben sie weltweit Hochsaison.

In Japan hat sie ebenfalls eine große Tradition, etwa im Nō- und im Kabuki-Theater. Eine japanische Maske fasziniert auch bei Blue Elephant/Blue Art. Sie stammt aus dem Japan des 18. Jahrhundert, ist aus Holz und Lack gefertigt und wurde sogar signiert.

Wir bleiben in Japan: Als Okimono bezeichnet man dort kunstvolle Schnitzereien, die gefertigt wurden, als Ende des 19. Jahrhunderts europäische Kleidung in Mode kam und die traditionellen Netsuke, die zum Bestandteil japanischer Kimonos gehören, kaum mehr gefragt waren. Die Netsuke-Schnitzer verlegten sich auf größere Objekte, Okimonos, die in Europa und den USA sehr beliebt wurden. Zu dieser Gattung zählt das „Schlafende Mädchen“, Meiji-Periode, Ende 19. Jahrhundert, Elfenbein, im Angebot der Galerie Darya.

Noch einmal Asien: Nicht entzückend, sondern respekteinflößend schaut ein Löwe aus dem altsyrischen Cipollin-Marmor-Relief, das aus der Zeit um 1600 v. Chr. stammt. Das 60 x 40 cm große Stück ist ein Architekturteil, das einst ein bedeutendes Portal geschmückt hat. Es stammt aus der Sammlung des französischen Diplomaten Jean Louis Dozon und wurde 1921 oder 1922 in Damaskus gekauft, erfährt man bei Christoph Bacher Archäologie - Ancient Art die Provenienz selbstverständlich ganz genau.

Bei der Madonna, die mit Christus im Arm auf einer Mondsichel steht, handelt es sich eigentlich um die „Apokalyptische Frau“, eine Vision des Johannes. Die Apokalyptische Frau wurde in frühchristlicher Zeit als Symbol für die Kirche angesehen. Die gesteigerte Marienverehrung der Gotik setzte sie dann mit Maria gleich und das Motiv der „Mondsichelmadonna“ erfreute sich besonders im 15. Jahrhundert größter Beliebtheit. Auch in Brixen in Südtirol, woher das um 1480 geschnitzte Exemplar bei Antiquitäten und Bildergalerie Dkfm. Anton Figl stammt.

Mit oder ohne Flügel, leicht bekleidet oder nackt: Putti machen meistens Freude. Die kleinen Amoretten oder Engelsgestalten finden sich vielfältig in der Kunst eingesetzt. Im Fall von Schauer aus Krems, wurden sie im 18. Jahrhundert aus Sandstein gehauen, stammen aus Niederösterreich, treten als Paar auf und halten beide eine Laterne.

14.03.2019

Große Kunst reist gern

Aus allen Ecken und Enden der Erde stammen die Meisterwerke und Schätze in der Residenz. Zusammengetragen auch für ein internationales Publikum, das die Festspielstadt Salzburg jedes Jahr zur Osterzeit in einen ganz besonderen Ort auf der Weltkarte verwandelt.

Marc Chagall reiste sein Leben lang viel in der Welt herum. Gestorben ist er 1985 in Saint-Paul-de-Vence in Südfrankreich. Dort steht die berühmte Fondation Maeght, die der legendäre Verleger und Kunstsammler Aimé Maeght mit seiner Frau Marguerite ins Leben rief. Chagall war mit ihm befreundet. Wie meisterlich sich Chagall selbst auf die Druckgrafik verstand, kann man am Stand der Galerie Française - Gérard Schneider bei „Paysage rouge“, 1974, Monotype (Unikat) auf Japanpapier, 30 x 42 cm, studieren.

Südfrankreich spielte natürlich auch in Pablo Picassos Leben eine große Rolle. In Mougins, im Hinterland von Cannes und keine halbe Autostunde von Saint-Paul entfernt, lebte der Künstler von 1961 bis zu seinem Tod 1973 in einem Schloss. In diese Zeit fällt die Entstehung seiner „Femme nue couchée“, die er 1969 in aquarellierter Tusche und Kohle auf Papier brachte (Kolhammer & Mahringer).

1978 zog es Keith Haring ins pulsierende New York, um zu studieren und bald auch in der Kunstszene der Stadt in den 1980er Jahren ordentlich und erfolgreich mitzumischen. Aus dem Jahr 1983 stammt sein Siebdruck auf Papier mit dem Titel „Fertility II“, 106,5 x 127 cm, mit dem Gerald Hartinger Fine Arts die bis heute wachsende Popularität des 1990 gestorbenen Künstlers poppig demonstriert.

Aus Wuhan in China stammt der Künstler Wang Xiaosong. Studiert hat er zunächst in Peking, dann in Berlin, woraus das Zusammenfließen von chinesischer und westlicher Kunst in seinem Werk resultiert. Heute gibt er sein Wissen an Studenten an der Zhejiang-Universität weiter. Schütz Fine Art – Chinese Departement zeigt ihn mit einer Arbeit von 2012: „Narziss 2“, Öl auf Leinwand, 140 x 180 cm.

Die Landschaften in Österreich nahm sich Carl Krall gern zum Thema seiner Malerei. Der Wiener, der auch als Restaurator nach dem Krieg etwa in Schönbrunn tätig war, verschrieb sich der Neuen Sachlichkeit, so auch in seinem Blick auf den „Ossiachersee“, um 1930, Öl auf Leinwand, 91 x 128 cm (Kunsthandel Hieke).

12.03.2019

Farben- und Feuerkraft der Moderne

Im barocken Umfeld der Residenz sorgt zeitgenössische Kunst und Moderne für besonders spannungsreiche Kontraste. Etablierte Namen klingen hier durch die Hallen. Darunter sind zu Klassikern avancierte Österreicher, aber auch Zeitgenossen, die es klassisch mögen.

Markus Prachensky etwa, 1932 in Innsbruck geboren, 2011 in Wien gestorben, einer der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Informel, wird von AIC Gallery mit „Etruria meridionale“, 2012, Lithographie, 76 x 57 cm, Ed: 35, repräsentiert.

Otto Piene, der 2014 in Berlin starb, war einer der Mitbegründer der bekannten Künstlergruppe ZERO und gilt als Wegbereiter der Licht- und Feuerkunst sowie von Sky-Art-Aktionen. Mit seiner Feuergouache auf Karton, „Semaphore“, 1973/78, 146 x 94,5 cm, ist er bei Galerie Artziwna aus Wien im Programm, die sich damit erstmals dem Publikum in Salzburg vorstellt.

Herbert Brandls Malerei, die längst ihren Weg in viele bedeutende Museen weltweit gefunden hat, wird gerne als besonders kraftvoll und präsent in ihrer Farbgebung beschrieben, mit der sie sich zwischen Abstraktion und Figuration bewegt. „Goliath“, 2018, chinesische Tusche auf Holz, 120 x 90 cm, bei Galerie Reinisch Contemporary Graz kann das farbstark demonstrieren.

Die als viertes von fünf Kindern in Innsbruck geborene Gerhild Diesner zog es immer wieder in die Welt, nach London und München etwa zum Studium, zum Arbeiten später für einige Zeit auch nach Paris. Eines ihrer unnachahmlich farbig leuchtenden „Stillleben“, 1975, Öl auf Leinen, 68 x 48 cm, bietet die Innsbrucker Galerie Maier in der Residenz an.

Wie klassisch selbst zeitgenössische Bildhauerkunst wirken kann, beweist Robert Metzkes mit seinen kunstvoll, oft lebensgroß geschaffenen menschlichen Figuren. Imposant lässt sich das auch an der Bronzeskulptur „Sitzender Akt“ von 1997 mit seinen Abmessungen von 83 x 80 x 75 cm erkennen (Kunsthaus Wiesinger).

04.03.2019

Wiener Klassik in Salzburg

Es gibt einen Egon-Schiele-Weg im Salzburger Stadtteil Leopoldskroner Moos. Auf seiner Reise durch Europa 1889 machte Gustav Klimt auch in Salzburg Station. Koloman Moser zog es nach der Hochzeit mit der Industriellentochter Ditha Mautner Markhof nach Hallstadt und weiter nach St. Gilgen, ins Salzburger Salzkammergut. Werke der drei sind natürlich auch auf der ART&ANTIQUE in der Residenz zu finden und stehen in Sammlerkreisen heute hoch im Kurs.

Die Kunst des Koloman Moser (1868-1918) wird vom MAK, vom Wiener Museum für angewandte Kunst, noch bis zum Ostermontag gefeiert. Schütz Fine Art feiert mit und zeigt mit dem Ölbild „Trauer und Hoffen“, um 1914, 28 x 34 cm, eindrucksvoll, dass Moser als einer der großen Universalkünstler immer noch zu Unrecht im Schatten von Klimt und Hoffmann steht.

Mit einem singulären Auftrag, wie dem Palais Stoclet in Brüssel konnten sich die beiden Letzteren, Josef Hoffmann als Architekt und Gustav Klimt als Erschaffer des berühmten Frieses, natürlich einen großen Namen machen. Mit der Bleistiftzeichnung „Stehende von vorne mit gerafftem, langem Gewand“ stellen Kunsthandel Giese & Schweiger eine Studie für die „Tänzerin“ des Stoclet-Frieses aus.

Wer Klimt sagt, denkt schnell auch Egon Schiele, der dank der Galerie bei der Albertina · Zetter mit einer seiner von Sammlern auf der ganzen Welt begehrten Zeichnungen, diesmal mit „Sitzende junge Frau“, 1918, in der Residenz nicht fehlt.

Was zu dieser Zeit in Deutschland in der Kunst passierte, führt dann ein „Stillleben mit Kalebasse“, 1915, Öl auf Leinwand, 73,3 x 65,8 cm, von Karl Schmidt-Rottluff, einem der bedeutendsten unter den deutsche Expressionisten dank W&K - Wienerroither & Kohlbacher vor.

Der Expressionismus hatte natürlich auch seinen Einfluss auf Alfons Walde, dessen einzigartige und gerade in Salzburg immer begeistert bewunderte Kunst mit einem „Kirchgang“, um 1930, Öl auf Karton, 27 x 23 cm, bei Kunsthandel Freller idealtypisch repräsentiert ist. 

01.03.2019

ART&ANTIQUE Residenz Salzburg

Wenn ein kleiner Hase aus Gold, ein schmucker Anstecker, aus seinen Saphiraugen auf Egon Schieles „Sitzende junge Frau“ blickt, während ein altsyrischer Marmorlöwe seit 1600 vor Christus grimmig wacht und Herbert Brandl erst im letzten Jahr seinen „Goliath“ in chinesischer Tusche auf Holz gemalt hat: Dann ist Osterzeit in Salzburg und die ART&ANTIQUE nimmt zum 44. Mal mit ihren österreichischen und internationalen Spitzenhändlern Quartier in den Prunkräumen der Residenz.

40 Aussteller präsentieren sich 2019 auf dieser traditionsreichen und bedeutendsten Salzburger Messe für Kunst, Antiquitäten und Design. Neben den vielen Stammaustellern finden sich mit Artziwna und Dr. Keil aus Wien sowie Kunsthaus Kende aus Tübingen in diesem Jahr auch wieder drei hervorragende Neuzugänge in Salzburg ein.

Von den Schätzen der Antike, über Alte Meister, die Kunst des Biedermeier, des Jugendstil, hinauf zu den Klassikern der Moderne und ausgewählten Zeitgenossen spannt sich der Bogen bei einem Rundgang durch die Residenz. Im Bereich Möbel treffen reich intarsierte Meisterwerke des Barock auf kunstvolle Bauernmöbel, lässt sich manches Stück des Art déco genauso wie rare Jugendstilmöbel finden. Schmuck, Kunsthandwerk, Asiatika, Glas- und Silberobjekte gehören ebenfalls zur reichen Auswahl, die vom 13. bis zum 22. April, dem Ostermontag, in der Residenz ausgestellt ist.

Unter den Highlights finden sich Spitzenwerke aus dem Wien um 1900: Gustav Klimt ist mit zwei auch kunsthistorisch bedeutenden Zeichnungen vertreten, „Sitzendes Mädchen, Studie für die Musik II“ 1897-98 (W&K - Wienerroither & Kohlbacher) und „Stehende von vorne mit gerafftem, langem Gewand“  (Kunsthandel Giese & Schweiger), einer Studie für die „Tänzerin“ des Stoclet-Frieses. Auch Schiele hat mit „Sitzende junge Frau“, 1918, (Galerie bei der Albertina · Zetter) und dem „Liegenden Mädchen mit hochgezogenem Rock” (Kunsthaus Freller) seine Pole Position in der Residenz.
Schütz Fine Art offeriert dann mit Koloman Mosers Ölbild „Trauer und Hoffen“, um 1914, den großen Universalkünstler der Zeit. Bei Kunsthandel Kolhammer ergänzt man diese Parade mit einer aus Messing getriebenen Tischlampe, einem Prachtstück der Wiener Werkstätte, das Dagobert Peche 1922 entworfen hat....

11.12.2018

44. ART&ANTIQUE Residenz Salzburg

13. bis 22. April 2019

Die Meistersinger treten auf die Festspielbühne und die Meisterwerke aus Kunst, Antiquitäten und Design ziehen in die Residenz ein! Salzburg vereint zu Ostern wieder die Künste: Die Bildende bei der ART&ANTIQUE Residenz Salzburg und die Darstellende mit Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ bei den Osterfestspielen Salzburg. Dort, auf der Festwiese, pflegen die Handwerksmeister das Wettsingen nach strengen Regeln. Bis Walther von Stolzing diese frech aufbricht, doch Hans Sachs mahnt, die Tradition nicht zu vergessen.

Beides gelingt der ART&ANTIQUE dank ihrer hervorragenden Aussteller aus Österreich, Deutschland und Belgien bereits zum 44. Mal: Antikes und Kühnes, Modernes und Altes vereint sich hier in herausragender Qualität, zeigt sich spannend im Wechselspiel und der Konfrontation. Alte Meister treffen auf die Bilder zeitgenössischer Künstler, Skulpturen aus der Antike freuen sich über Gesellschaft von Keramiken aus dem Wien um 1900. Auch die Handwerkszünfte beweisen ihr Können: Wertvolle Möbel, Silberobjekte, Gläser, Schmuck, Uhren und vieles mehr machen die Residenz zu einer Festwiese der Bildenden Künste.

19.11.2018

Zum 50. Mal bestens bewährt: Die ART&ANTIQUE Hofburg Vienna

Wie man sich als Wiens bedeutendste Messe für Kunst, Antiquitäten und Design 50 Ausgaben lang erfolgreich präsentiert, zeigt das Resümee vieler Aussteller der am Sonntag zu Ende gegangenen ART&ANTIQUE Hofburg Vienna.

 „Wenn man moderat mit der Zeit geht, dabei die Tradition nicht aus den Augen verliert, aber dennoch auf die Trends des Marktes reagiert, dann schafft man ein halbes Jahrhundert und mehr“, so Messe-Veranstalterin Alexandra Graski-Hoffmann.

27.09.2018

50. ART&ANTIQUE Hofburg Vienna

10. bis 18. November 2018

„Kunst kann nicht modern sein; Kunst ist urewig.“ Egon Schiele schrieb das auf ein Aquarell, das zwei Sessel zeigt, als er 1912 im Gefängnis von Neulengbach saß.

Wenn die ART&ANTIQUE von 10. bis 18. November zum 50. Mal stattfindet, dann ist es auch zum 50. Mal ein Fest für die Kunst, die sich in der Wiener Hofburg dem Leitsatz Schieles zu stellen hat. Ein halbes Jahrhundert lang präsentieren sich nun schon auf der ART&ANTIQUE die bekanntesten und versiertesten Kunsthändler des Landes sowie ausgesuchte internationale Aussteller, 46 in diesem Jahr, mit Exponaten von der Antike bis ins Heute. Das ist natürlich noch keine Ewigkeit, aber ein stolzes Jubiläum. Eines, das auch auf die Rückschau auf 100 Jahre Wiener Moderne trifft.
Im Programm der ART&ANTIQUE wird daher 2018 ein besonderer Fokus auf die bahnbrechenden Leistungen von Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner oder Koloman Moser gelegt wird.

27.09.2018

50th ART&ANTIQUE Hofburg Vienna

November 10 to 18, 2018

“Art cannot be modern; art is eternal.” Egon Schiele wrote that on a watercolour showing two armchairs when he was imprisoned in Neulengbach in 1912.

When ART&ANTIQUE takes place for the 50th time from November 10 to 18, this is also the 50th anniversary of a feast for the arts which must live up to Schiele’s motto at Vienna’s Hofburg. For half a century, ART&ANTIQUE has presented the most well-known and prominent art dealers in the country and selected international exhibitors – this year, there are 46 – showing objects ranging from antiquity to our own days. While that is not eternity, it is an anniversary to be proud of. It coincides fortuitously with the retrospective on 100 years of Viennese modernism.
The 2018 programme of ART&ANTIQUE therefore focuses particularly on the groundbreaking accomplishments of Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner and Koloman Moser.

02.07.2018

50. ART&ANTIQUE HOFBURG VIENNA

10.-18. November 2018

An der Kunst gemessen sind 50 Jahre eine schnelle Sache. In Messejahren gerechnet ist 50 jedoch ein stolzes Alter. In Zeiten, in denen sich der Kunstmarkt immer rasanter dreht, sind Solitäre wie die ART&ANTIQUE ein großes Glück!
Zum 50. Mal findet Wiens größte, bedeutendste und traditionsreichste Messe für Kunst, Antiquitäten und Design 2018 statt. Vom 10. bis 18. November kann sich das Publikum zum 50. Mal einen einzigartigen Überblick über viele Jahrhunderte Kunst, von der Antike bis in unsere Tage, verschaffen. In Ruhe, mit Muße, beraten von den besten Experten, in der einzigartigen Atmosphäre der prunkvollen Säle und Kabinette der Hofburg. Viele treue Stammausteller sowie interessante Neuzugänge sorgen für ein beständiges und doch jedes Jahr aufs Neue spannendes Angebot. Und das seit 50 Jahren!

13.06.2018

Das war die VieVinum 2018 – Fulminantes Jubiläum mit einem besonderen Ehrengast

15.000 Besucher aus fast 50 Nationen, 550 Aussteller aus Österreich und der ganzen Welt: Von 9. bis 11. Juni 2018 erwies sich Österreichs Vorzeige-Weinfestival VieVinum attraktiver und animierender als je zuvor. Dabei konnten sich die ausstellenden Winzer und Weinhändler über noch mehr internationale Fachbesucher freuen sowie generell mehr Publikum aus Handel und Gastronomie. Anlass zu großer Freude bot ebenso der Besuch von Weinlegende Hugh Johnson, der anlässlich des 20-jährigen Jubiläums Ehrengast der VieVinum war.

20 Jahre VieVinum stehen auch für 20 Jahre österreichisches Weinwunder. „Mein großer Dank gilt allen Winzerinnen und Winzern für ihre Treue – und natürlich ganz besonders für ihre exzellenten Weine“, so VieVinum-Organisatorin Mag. Alexandra Graski-Hoffmann in ihrer Begrüßungsrede. Ein ausdrückliches Dankeschön ging auch an alle Kooperationspartner sowie die Besucher, ob Weinexperten oder Weinliebhaber, welche durch ihr Interesse maßgeblich zur Motivation der Winzer beitragen. Mag. Willi Klinger, Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing (ÖWM), wies in seinen Grußworten besonders auf die Bedeutung des Zusammenhalts in der österreichischen Weinwirtschaft als bewährter Erfolgsfaktor hin. Mit großer Aufmerksamkeit lauschten die Gäste auch der Rede des britischen Weinautors Hugh Johnson, der zahlreiche österreichische Winzer als Freunde bezeichnete. Als offizielle Vertretung des diesjährigen Gastlands Schweiz richtete der stellvertretende Missionschef der Schweiz, Dr. Michele Coduri, ebenfalls einige Worte an die Gäste. Die Eröffnungsrede hielt Johannes Schmuckenschlager, österreichischer Weinbaupräsident und Abgeordneter zum Nationalrat. Darin stellte er die Errungenschaften der heimischen Winzer in den Mittelpunkt sowie die große Bedeutung der VieVinum und deren weltweites Ansehen. Ein Verdienst, das auch der guten Organisation zuzuschreiben ist und im Zuge der Eröffnung gleich zweifach gewürdigt wurde. Ing. Josef Bitzinger ehrte Mag. Alexandra Graski-Hoffmann mit einer Urkunde der Wirtschaftskammer Wien und Prof. Dr. Walter Kutscher überreichte die Ehrenurkunde vom Wiener Sommelierverein für die Verdienste um die österreichische Weinwirtschaft. 

12.04.2018

VieVinum Pressemappe 2018

20 JAHRE VIEVINUM - EIN STÜCK ÖSTERREICHISCHE WEINGESCHICHTE

Mit seinem 20-jährigen Jubiläum leuchtet Österreichs Vorzeige-Weinfestival hell aus dem
internationalen Veranstaltungskalender heraus. Was 1998 mit einem Testballon begann, avancierte
zum internationalen Fest für den österreichischen Wein. Von 9. bis 11. Juni 2018 feiert die VieVinum
mit ihrem runden Geburtstag auch „20 Jahre österreichisches Weinwunder“.

Kaum eine Veranstaltung hat den rasanten Aufstieg der österreichischen Weinwirtschaft so sichtbar
gemacht wie die VieVinum. Seit 20 Jahren dokumentiert Österreichs internationales Weinfestival im
Zweijahresrhythmus die Karrieren der österreichischen Winzer. Als treibende Kräfte dahinter
bündeln von Beginn an der Messeveranstalter M.A.C. Hoffmann und die Österreich Wein Marketing
(ÖWM) gleichermaßen Kompetenz und Innovationsgeist. Professionell, beständig und gastfreundlich
gehen M.A.C. Hoffmann-Geschäftsführerin Mag. Alexandra Graski-Hoffmann und ihr Team seit jeher
ans Werk. Immer mit dem Bestreben, noch besser zu werden, den Ausstellern und Besuchern ein
Maximum an Service zu bieten.

Eine Weinmesse ins Leben zu rufen, ist eine Sache. Sie langfristig zu etablieren, eine besondere
Kunst. Seit 1998 hat M.A.C. Hoffmann die VieVinum stetig weiterentwickelt und mit neuer Energie
aufgeladen. Sofern Modifikationen in weinpolitische oder -gesetzliche Agenden reichen, wurden und
werden diese mit der ÖWM abgestimmt.

22.11.2013

Neues Konzept, eine aufsehenerregende Weltpremiere, Österreich-Debüts und viele weitere Highlights –

...das war die WOHNDESIGN® PURE VIENNA 2013

02.10.2013

WOHNDESIGN® PURE VIENNA

14. bis 17. November in der Wiener Hofburg

Die WOHNDESIGN® PURE VIENNA lockt von 14. bis 17. November Designliebhaber in die Wiener Hofburg, wo Top-Brands ihre Trend-Highlights präsentieren.                             

Starke Marken – wie Fritz Hansen, Rolf Benz, Walter Knoll, COR, Interlübke, Treca, Laufen, Dornbracht, Alapa u.v.m. – zeigen topaktuellen Einrich¬tungstrends und entführen das designaffine Publikum in die innovative, qualitativ hochwertige und elegante Welt des Wohnens.

02.10.2013

WOHNDESIGN® PURE VIENNA

14. bis 17. November in der Wiener Hofburg

Wien, 26. August 2013. Internationales und nationales Design zu Gast in Wien: von 14. bis 17. November werden im Rahmen der WOHNDESIGN® PURE VIENNA in der Wiener Hofburg Top-Brands & Design präsentiert. Die führende Lifestyle Messe überrascht in diesem Jahr mit einem neuen, reduzierten und fokussierenden Konzept – und einem neuen Datum.

17.10.2012

WOHNDESIGN Hofburg Vienna in Café Puls

17.10.2012

Das war die Wohndesign Hofburg Vienna 2012

Wohntrends, Design-Highlights, Star Designer …und vieles mehr…..

Wien, Oktober 2012. Bereits zum 17. Mal wurde von 11. - 14. Oktober 2012 im Rahmen der WOHNDESIGN® innovatives, zeitgenössisches Design und gehobene Wohnkultur in den opulenten Räumlichkeiten der ehemaligen Kaiserresidenz gezeigt.

11.09.2012

WOHNDESIGN® Hofburg Vienna 17. Festival des Wohnens vom 11. bis 14. Oktober in der Wiener Hofburg

Wien, 11. September 2012. Internationales und nationales Design sind wieder zu Gast in Wien: von 11. bis 14. Oktober ist die Wiener Hofburg bereits zum 17. Mal „Heimat“ der WOHNDESIGN Hofburg Vienna, Österreichs führender Lifestyle-Messe für hochwertiges Design und Wohnen.

Design erleben! Exklusives, zeitgenössisches Design und gehobene Wohnkultur beleben die barocken Räume der Wiener Hofburg. Die Begegnung von innovativen Möbelstudios und jungen Designern mit namhaften Marken und renommierten Herstellern auf ca. 7.000 m2 Ausstellungsfläche garantiert dem anspruchsvollem Publikum ein unvergleichlich spannendes und inspirierendes Lifestyle- und Designerlebnis.

07.03.2012

FINE ART Kurhaus Baden-Baden

Neue Messe für Kunst, Antiquitäten und Design startet zu Ostern 2013! Die Kur- und Kulturstadt Baden-Baden bekommt eine neue Messe für Kunst, Antiquitäten und Design.

Die „FINE ART Kurhaus Baden-Baden“ findet erstmals von 29. März bis 1. April 2013, parallel zu den neuen Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker, in der traditionsreichen Stadt in Baden-Württemberg statt.

17.10.2011

Fashion meets Design oder: STYLE UP YOUR LIFE! goes WOHNDESIGN

Prachtvoller Catwalk und begeisterte Fashionistas

Wien, 15. Oktober 2011. Die Hofburg hat bereits viele Highlights in ihrer Geschichte erlebt, aber als Catwalk wurde sie bisher nur selten genutzt. In den wohl prachtvollsten Laufsteg Österreichs verwandelte sie sich gestern, Freitag, 14. Oktober, anlässlich der noch bis Sonntag stattfindenden Wohn- & Interior Design Messe WOHNDESIGN. STYLE UP YOUR LIFE!, Österreichs erste internationale Trendbibel, war eingeladen, die Hofburg zur Bühne für Fashion Feeling und Trends sowie prominente Fashionistas zu machen – was den beiden STYLE UP YOUR LIFE! Herausgeber Adi Weiss und Michael Lameraner wieder einmal beeindruckend gelang.

07.09.2011

Bilanz der 42. Messe für Kunst und Antiquitäten Hofburg Wien

Gemälde und Vintage-Schmuck lagen hoch im Kurs

Ein rundum erfreuliche Bilanz zog man auf der am Sonntag zu Ende gegangenen 42. Messe für Kunst und Antiquitäten in der Wiener Hofburg: ausgezeichnete Steigerungen und ein erfreulich interessiertes Publikum.

07.09.2011

Bilanz der 42. Messe für Kunst und Antiquitäten Hofburg Wien

Gemälde und Vintage-Schmuck lagen hoch im Kurs

Ein rundum erfreuliche Bilanz zog man auf der am Sonntag zu Ende gegangenen 42. Messe für Kunst und Antiquitäten in der Wiener Hofburg: ausgezeichnete Steigerungen und ein erfreulich interessiertes Publikum.