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Presse

Pressetext ART&ANTIQUE Residenz Salzburg Sommer 2022

ART&ANTIQUE Residenz Salzburg im DomQuartier

13. – 21. August 2022

Hätte Aidas Liebster, Radames, unter einem so prächtigen ägyptischen Sarkophagdeckel, wie auf der ART&ANTIQUE in der Residenz angeboten, die letzte Ruhe gefunden, wäre er nicht wegen Hochverrats eingemauert worden?
Träumt das halbnackte Mädchen, das von Edward Cucuel zauberhaft gemalt im Carabinierisaal lockt, von der großen Liebe, die Donizettis Lucia di Lammermoor im Festspielhaus in den Wahnsinn treibt?
Geht das coole, elegante Damentrio auf der Aquatinta von US-Star Alex Katz in „Il Trittico“, Puccinis famose drei Einakter, die für höchste Gefühlswallungen sorgen? Hätte sich Papageno getraut, das putzige Küken, das 1961 in Murano aus orangenem Glas geschlüpft ist, für die Königin der Nacht zu fangen? Fragen über Fragen, die zeigen, wie perfekt die ART&ANTIQUE in die Festspielzeit passt!
So wie auch in diesem Sommer, in dem die Messe für Kunst, Antiquitäten und Design in der Residenz zum zweiten Mal nicht nur im klimatisierten Zelt im Hof, sondern auch im prachtvollen Carabinierisaal, zur festspielreifen Parade einiger der besten Kunsthändler aus Österreich, Deutschland, Belgien und den Niederlanden bittet.

Landschaften für die Seele

Der Sommer lockt ins Freie. Natürlich auch die Künstler. Den Niederschlag sieht man dann in ihren Werken. Naturgemäß finden sich in der Residenz Blicke und Ansichten von Orten, die man auch heute noch (er)kennt, bis zu grandios fantastischen Landschaften und Naturen, die es so nie gegeben hat.

Kunsthandel Giese & Schweiger

Vom rechten Flussufer hat man auch 2022 eine fast gleich grandiose Aussicht auf die barocke (Kirchen)Kulisse, wie sie Johann Fischbach in seiner „Straße an der Salzach mit Blick auf Salzburg“ 1849 in Öl auf Papier auf Leinwand, 15,5 x 19,5 cm, verewigt hat. Mächtig steht in der Ferne Fischer von Erlachs Kollegienkirche mit ihren Türmen und der laternenbekrönten Kuppel, dahinter das steile Dach des romanischen Langhauses der Franziskanerkirche, links davon majestätisch der Dom. Fischbach lebte von 1840 bis 1860 in Salzburg, war Mitbegründer des Salzburger Kunstvereins. Er malte wunderbare Veduten von Stadt und Umgebung, wie auch der idyllische „Blick auf den Traunsee mit Schloss Orth" vorführt, ebenfalls bei der ART&ANTIQUE zu sehen.

Runge Kunsthandel

Eine Salzkammergut-Landschaft nur aus Natur malte Hans Frank 1933: „Der Blick auf den Mondsee“ heißt das 50 x 66 cm große Ölbild, das Kunsthandel Runge anbietet. In der ungemein atmosphärischen Darstellung scheint die Sonne gerade gegen einen Sommerregen zu kämpfen. Frank wurde 1884 in Wien geboren, studierte zuerst an der Kunstgewerbeschule, danach an der Akademie der bildenden Künste. Er reiste viel durch Europa, wurde 1921 Mitglied des Künstlerhauses. Porträts und Landschaften bestimmen sein Oeuvre. Hans Frank lebte einige Jahre in Tirol, zog 1925 zurück nach Wien, verbrachte aber seine letzten Jahre im Lungau, bis er 1948 in Salzburg starb.

Kunsthandel Freller

„Schon seit meinen ersten Landschaften habe ich immer wieder weite Ausblicke von erhöhten Standpunkten auf Städte, Flüsse, Straßen, auf Meeresbuchten, Bergketten gemalt, auf weitläufige Landstücke, in denen man ,mit den Augen‘ spazieren gehen kann...“, meinte Franz Sedlacek. Das Beweisstück dafür bringt Kunsthandel Freller mit „Landschaft mit Jäger“, Öl auf Holz, 66 x 54 cm, aus dem Jahr 1926, nach Salzburg mit. Sedlacek überhöht die Malerei des 16. Jahrhunderts zu etwas hochoriginell Neuem: Jäger und Hund streifen mit elongierten Gliedmaßen als Figuren zwischen Manierismus und Comic durch einen Wald, wie ihn die Donauschule schon kannte. Der Hintergrund weitet sich in kühlem Blau zur Weltlandschaft, während die Stadt am Gebirgsfuß mit ihren Kuppeln und Türmen beinahe an Salzburg denken lässt.

Schütz Art Society

Nochmals Franz Sedlacek, nochmals Natur. Denn nicht nur die große weite Landschaft, auch die nähere Welt der Pflanzen und ihre Bewohner haben Sedlacek fasziniert und zu formal ganz eigenwilligen Kompositionen angeregt. Ein Bespiel dafür präsentiert Schütz Art Society mit „Blüten und Insekten“, Öl auf Holz, 39,5 x 35 cm, von 1935. Knorrige Reben mit seltsam geweihartigen Blüten und roten Beeren, auf denen gruselig grüne Fantasieinsekten krabbeln, sind darauf zu sehen. Größen des Skurrilen, wie Bosch und Arcimboldo, schwingen da fröhlich mit. Es ist ein nächstes Paradestück von Sedlacek, der unter dem Etikett „Neue Sachlichkeit“ ein Meister ihrer Spielarten „Magischer Realismus“ und „Fantastischer Surrealismus“ ist. Es muss auch nicht immer streng nach der Natur sein!

Tänzerinnen und andere Figuren

Klassisch schön, stilistisch gespeist aus Jahrtausende alter Tradition und zeitloser Moderne, bezaubernd wie nach einer durchtanzten Sommernacht, aufreizend, wie einstens schon Josephine Baker in Paris und hilfsbereit, wie einer der bekanntesten Schutzheiligen in unseren Breiten – die Skulptur zeigt auf der ART&ANTIQUE, dass alles möglich ist!

Galerie bei der Albertina ▪ Zetter

„Das Werk von Joannis Avramidis macht die drei Jahrtausende alte Tradition europäischer Bildhauerkunst als eine kraftvolle Gegenwart erfahrbar … Eine geistige Verwandtschaft verbindet Avramidis nicht nur mit der griechischen Bildhauerei, sondern auch mit Künstlern der frühen Renaissance, mit Paolo Uccello oder Piero della Francesca, und ebenso mit einigen Künstlern des vergangenen Jahrhunderts, Constantin Brancusi, Wilhelm Lehmbruck und Oskar Schlemmer.“, so brachte der Kunsthistoriker Gustav Schörghofer die zeitlose, universelle Kraft der Kunst von Joannis Avramidis auf den Punkt. Kommenden September wäre er 100 Jahre alt geworden. Die Galerie bei der Albertina ▪ Zetter erinnert in Salzburg mit „Mittlere Zweifigurengruppe“, 1964, Auflageabguss in Bronze, Auflage 6, an diesen großen Bildhauer.

Kunsthaus Wiesinger

Robert Metzkes hat sich ganz der dreidimensionalen, poesievoll naturalistischen Darstellung des Menschen verschrieben. Dabei sind es ganz besonders junge Mädchen- und Frauenfiguren, denen er, in Ton gearbeitet und in Bronze gegossen, Gestalt verleiht: „Beim Arbeiten ohne Modell ringt man darum, dem Wesen, das da aus Ton entsteht, da man ihm ja keine wirkliche Individualität aus dem Leben entleihen kann, Wahrscheinlichkeit zu verleihen“, sagt er. Kunsthaus Wiesinger lässt diese Wahrscheinlichkeit mit der 175 cm großen Bronzearbeit „Stehende im Großen Kleid“ ziemlich real und zauberhaft greifbar werden.

Lilly’s Art

Elegant und aufreizend, wie eine Tänzerin aus dem berühmten Pariser Revuetheater hat die Skulptur mit dem Titel „Folie Bergère“ von Oskar Höfinger ihren Auftritt bei Lilly’s Art. Der Entwurf von 1960, in Bronze gegossen und vernickelt, ist mit 163 cm lebensgroß. Ihre kubistisch, abstrahierende Formgebung harmoniert dabei bestens mit dem berühmten, ursprünglich als Theater für Oper und Operette eröffneten und später im Art Deco-Stil umgestalteten, Unterhaltungsetablissement in Paris. Oskar Höfinger, Kokoschka-Schüler, 1935 in Niederösterreich geboren, ist erst im März in Wien gestorben. Tanzende waren ein immer wiederkehrendes Thema in seinem Oeuvre, das ebenso sakrale Werke kennt.

Schauer

Ein Heiliger, den man in Österreich nicht vorstellen muss, ist Florian. Florian wurde schon als Kind getauft und christlich erzogen und machte Karriere als Offizier im römischen Heer. Stationiert war er in Lauriacum, dem heutigen Lorch bei Enns, wo er die Kanzlei des römischen Statthalters in Oberösterreich leitete, bis 40 Gläubige verhaftet und in den Kerker geworfen wurden. Florian versuchte seine Glaubensgeschwister zu befreien und wurde selbst verhaftet. Es folgte grausamste Folter, schließlich warf man ihn mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns. Heute gilt er als Schutzheiliger gegen Feuergefahr, weshalb er auch als prächtige Sandsteinskulptur aus dem 18. Jahrhundert, die Schauer nach Salzburg mitbringt, ein brennendes Haus löscht.

Europas Himmelsgeigen

Wenn die Engel in Salzburg aufgeigen, dann ist Festspielzeit. Dann steht auch die schöne Weiblichkeit im Zentrum, einmal mit goldenen Violinen geschmückt, dann mit Vintage-Armbändern italienischer Provenienz. Bleibt zu hoffen, dass die Wirkung nicht zu verführerisch ist.

Pintar Schmuck & Silber des 20. Jahrhunderts

„Und weil ihr so gerne an diesem Reigen tanzt, dunkt euch der Himmel hänge voll Geigen“, hat schon Martin Luther gemeint. Immerhin sind es die Engel, die im Himmel auf den Geigen spielen. In den Orchestergräben und auf den Podien der Festspielstadt spielt man auch meist himmelsgleich. Dann funkelt es in den Ohren fast so bezaubernd, wie die goldene Brosche in Violin-Form in den Augen, geziert mit Brillanten und Saphiren im Carréschliff, eine Arbeit der 90er Jahre, die sich eine Festspielbesucherin bei Pintar Schmuck & Silber des 20. Jahrhunderts auf die Festspielrobe heften kann.

The Old Treasury

Wenn es die Festspielbesucherin besonders mondän möchte, kann sie sich auch mit einem Armband, aus Italien um 1970, aus Gold schmücken. Es ist mit „Gucci“ signiert und am Stand von The Old Treasury zu haben. Gucci gehört heute längst zu einem großen Luxusgüterkonzern. Gegründet wurde es 1921 vom Sattlermeister Guccio Gucci als Reisewaren-Geschäft in Florenz. Nach seinem Tod in den 1950ern ging es steil bergauf. Sohn Aldo eröffnete das erste Geschäft in den Vereinigten Staaten, das italienische Luxuswaren verkaufte. Ein kluger Schachzug, denn bald trugen Stars wie Grace Kelly, Rita Hayworth und Jackie Onassis die schönen Luxusdinge von Gucci.

Kunsthandel Markus Strassner

Schöne Frauen sind immer in Gefahr. Das zeigt schon die Mythologie, etwa anhand des Schicksals der Europa: Sie war die Tochter des phönizischen Königs Agenor und der Telephassa. Zeus verliebte sich
in sie. Nachdem aber seine Gattin Hera bekannt eifersüchtig war, verwandelte er sich in einen Stier, entführte die am Strand von Sidon spielende Europa auf seinem Rücken und schwamm mit ihr nach Kreta. Dort erst zeigte er sich in seiner Mannesgestalt und zeugte mit Europa drei Kinder: Minos, Rhadamanthys und Sarpedon. Auf der ART&ANTIQUE wird die wilde Historie in herrlicher Elfenbein-Schnitzerei erzählt, auf einer großen Prunkplatte aus Deutschland um 1860/80, die im Angebot von Markus Strassner nicht zu übersehen ist.

Walter Moskat Kunst und Antiquitäten

Bei so viel Gefahr für die schöne Weiblichkeit wünscht man sich Schutz, um unbehelligt durch das Festspielgeschehen zu kommen. Walter Moskat Kunst und Antiquitäten hat dafür vielleicht die passende Ausstattung. Auf seiner Dosenuhr hält nämlich ein kleiner Soldat Wache, hat in seiner Rechten eine wehende Standarte und in seiner Linken eine Lanze. In jedem Fall weiß der Mann auf diesem Kleinod der frühen Uhrmacherkunst aus Deutschland, das 1592 aus vergoldetem Kupfer gefertigt wurde, genau, welche Festspielzeit es geschlagen hat.

Fremde Wesen

Opernkomponisten in Sarkophagen, erleuchtete Mönche im Nirwana, Maria als Freude der ganzen Schöpfung und ein Prada-Girl mit Renaissance-Kopf, das zum Spielball gesellschaftlicher Klischees wird. Man sieht, Kunst hat was zu erzählen.

Christoph Bacher Archäologie Ancient Art

Im 19. Jahrhundert weckten die Entdeckungen der Ägyptologen die Faszination für das Land am Nil und seine Schätze. Ab 1863 wurde Ägypten als Teil des Osmanischen Reiches vom Khediven Ismail Pascha regiert, der aus Kairo ein „Paris des Ostens“ machen wollte. Er baute ein Opernhaus, das 1869 zugleich mit dem Suezkanal feierlich eröffnet wurde. Verdi-Fan Ismail Pascha ließ „Rigoletto“ spielen, weil ihm sein Idol kein neues Werk liefern wollte. Doch für die entsprechende Gage fand dann doch 1871 in Kairo die Uraufführung von „Aida“ statt. Bis heute ein Hit von Verdi, der davor gewitzelt hatte, wohl mumifiziert zu werden, falls er in Kairo eine Oper einstudieren müsste. Während die Festspiele „Aida“ spielen, steht bei Christoph Bacher Archäologie Ancient Art der hölzerne Sarkophagdeckel des göttlichen Vaters Wennefer aus der Spätzeit, der 26. Dynastie, 664-525 v. Chr., zum Kauf.

Brenske Gallery

Andere Gegend, andere Religion. Aus dem Russland des 15. Jahrhunderts stammt die Ikone „Gottesmutter Über Dich freut sich die ganze Schöpfung“ (Brenske Gallery). Sie ist in Eitempera auf Holz gemalt und zeigt im oberen Bereich die auf einem Thron sitzende Gottesmutter mit dem segnenden Christusknaben in ihrem Schoß, umringt von einem Chor von Erzengeln. Im Hintergrund erscheint eine Kathedralarchitektur mit Zwiebeltürmen. Im unteren Bereich stehen in zwei Reihen Heilige, darunter Johannes der Täufer, Elias, Mose, David, Kirchenväter und Asketen. Der Hymnus aus der Basilius-Liturgie feiert Maria als Freude der ganzen Schöpfung und preist sie als geheiligten Tempel und geistiges Paradies.

ARTBLUE

Auf ins Nirwana! Vielleicht hilft die hölzerne Statue eines sitzenden Lohan aus dem 17. Jahrhundert dabei. ARTBLUE präsentiert sie in der Residenz. Dazu muss man wissen: Ein Lohan ist ein Mensch, der die Erleuchtung erlangt hat und ein wahrer Anhänger des Buddha ist. Seinen Anfang fand der Buddhismus in einer Gruppe von Mönchen, die sich auf der Suche nach spiritueller Erleuchtung von der Welt zurückgezogen hatten. Nur durch das klösterliche Leben konnte die Erleuchtung erlangt und das Nirwana erreicht werden. In dieser Form des Buddhismus war der Lohan das Wesen, das diese Erleuchtung erlangt hatte und an der Schwelle zum Nirwana stand.

L.art Galerie

Auch Mode ist manchen eine Religion. Dorothee Golz hinterfragt die dabei ungebrochen zum Tragen kommenden Geschlechterbilder. So auch in ihrem „Prada-Girl“, 2013, C-print, 80 x 60 cm, bei L.art Galerie ausgestellt, in dem sie auf einen heutigen Modelkörper das Gesicht und die Kopfbedeckung aus einem 1465 von Petrus Christus gemalten Bildnis einer jungen Dame montiert: „Es ist keinesfalls mein persönlicher Blick, der dabei zum Ausdruck kommt. Vielmehr spiele ich mit den Clichés, die ésunsere Gesellschaft auf Frauen projiziert. Es sind Frauen, wie sie Männer gerne sehen und wie Frauen gerne wären in unserer heutigen Zeit. Dabei wird klar, dass uns heute ein viel größeres Spektrum an möglichen Frauenleben zur Verfügung steht als vor 500 Jahren. Wir können uns selbst entwerfen. Reagieren aber auch stets auf die Vorstellung unserer Gesellschaft“, schreibt Dorothee Golz darüber.

Wald, Wiesen, Pusteblumen

Raus in die Natur, egal, ob man sich von Wald- und Wiesen-Bildern einfangen lassen, oder am Angelhaken von Juan Miró hängen möchte. Ein Feld voll flauschig weißem Löwenzahn fasziniert auf der ART&ANTIQUE in der Salzburger Residenz genauso wie das Obst aus dem Kärntner Garten.

Smolka Contemporary

„Ferdinand Melichar sieht mehr und fühlt mehr als das Eine oder das Andere. In seiner Kunst sind das Furchtbarste und das Schönste ganz nah nebeneinander, nur ein paar Flügelschläge von einander entfernt. Ich denke, dies ist die einfachste und so schwer auszuhaltende Wahrheit: Unser Leben ist so schön und so scheußlich in einem, weil wir so schön und so scheußlich in einem sind. Der Maler Ferdinand Melichar malt Wahres, nicht Neues oder Altes, nicht Hässliches oder Schönes.“ Vor seinem Ölgemälde „Wald und Wiese I“ von 2022, das Smolka Contemporary in Salzburg zeigt, kann man sich diese Sätze vom Dichter Peter Turrini durch den Kopf gehen lassen. Man wird bemerken: alles andere als Wald- und Wiesen-Malerei!

Galerie Sylvia Kovacek

Emilie Mediz-Pelikan (Vöcklabruck 1861 bis 1908 Dresden) lebte und studierte in Wien, Salzburg, München, Belgien und Paris. Ab 1894 lebte sie mit ihrem Mann Karl Mediz hauptsächlich in Dresden, wo sie 1908 plötzlich verstarb. Die Landschaft war ihr ein bevorzugtes Motiv. Um 1900 gelang dem Künstlerpaar der Durchbruch, später gerieten sie wieder in Vergessenheit. Emilies Darstellung von „Löwenzahn im Dresdner Land“ von 1895, den Galerie Sylvia Kovacek Wien in der Residenz blühen lässt, zeigt sich als eine stimmungsvolle Landschaftskomposition, die den Impressionismus voraussetzt und den Symbolismus anklingen lässt. Eine Gruppe von Silberpappeln oder Birken stehen in einer weitläufigen Wiese, die einem Teppich aus Löwenzahn gleicht.

Galerie Magnet

Anton Kolig, der an der Stuttgarter Kunstakademie lehrte, war schuld, dass, der 1902 in Neuhausen bei Stuttgart geborene, Anton Mahringer bereits in den 1920er Jahren mehrmals nach Kärnten kam. Ab 1931 ließ er sich dann ganz im Gailtal nieder, wobei er auch immer wieder für Mal- und Studienaufenthalte in andere Länder reiste. Mahringer zählt zu den besten Landschaftsmalern der Klassischen Moderne in Österreich, und fand mit zunehmender Reife auch immer mehr Anschluss an zeitgenössische Strömungen. Seine farbenfrohen und fast kubistisch strukturierten Gemälde und Aquarelle mit Motiven aus Kärnten und der Dolomitenregion zeugen beeindruckend davon, so wie auch sein „Obstgarten mit St. Georgener Kirche im Winter“, 1951, den Spezialist Galerie Magnet in Salzburg zeigt.

Galerie Française Gérard Schneider

In ganz eigene Welten entführt die Kunst des Joan Miró, die ihren Platz in Salzburg traditionell beim auf die internationale Klassische Moderne spezialisierten Gérard Schneider und seiner Galerie Française hat. Mirós populäre Arbeit „Prise a l’hameçon“ ist eine handsignierte Radierung und Aquatinta aus dem Jahr 1969. Übersetzt heißt der Titel „Mit dem Haken gefangen“. Und viele Kunstliebhaber nimmt die Kunst Mirós genauso gefangen. Im Jahr bevor er seinen Angelhaken auswarf, 1968, hatte man in der von Mirós Leibarchitekten Josep Lluís Sert entworfenen Fondation Maeght in Saint-Paul-de-Vence seinen 75er groß mit einer Ausstellung gefeiert. An einem Ort, der auch heute noch mit seiner Symbiose aus Natur und Kunst jeden gefangen nimmt!

AUSSTELLER SOMMER 2022
ART BLUE
BRENSKE GALLERY
CHRISTOPH BACHER ARCHÄOLOGIE ANCIENT ART
GALERIE BEI DER ALBERTINA ▪ ZETTER, WIEN
GALERIE FRANÇAISE GÉRARD SCHNEIDER
GALERIE MAGNET
GALERIE SYLVIA KOVACEK
KUNSTHANDEL FRELLER
KUNSTHANDEL GIESE & SCHWEIGER
KUNSTHANDEL MARKUS STRASSNER
KUNSTHAUS WIESINGER
L.ART GALERIE
LILLY'S ART
PINTAR SCHMUCK UND SILBER DES 20. JAHRHUNDERTS
RUNGE KUNSTHANDEL
SCHAUER
SCHÜTZ ART SOCIETY
SMOLKA CONTEMPORARY
THE OLD TREASURY
WALTER MOSKAT KUNST & ANTIQUITÄTEN

DATEN UND FAKTEN
ART&ANTIQUE Residenz Salzburg
13. - 21. August 2022
täglich 11-19 Uhr
artantique-residenz.at │ instagram.com/artundantique │ facebook.com/artantique.artfairs
Eintritt frei

PARTNER
DOMQUARTIER SALZBURG
SCHLUMBERGER
RAIFFEISEN SALZBURG PRIVATE BANKING

Landschaften für die Seele

Der Sommer lockt ins Freie. Natürlich auch die Künstler. Den Niederschlag sieht man dann in ihren Werken. Naturgemäß finden sich in der Residenz Blicke und Ansichten, von Orten, die man auch heute noch (er)kennt, bis zu grandios fantastischen Landschaften und Naturen, die es so nie gegeben hat.

Heute stellen wir diese Werke vor:

Kunsthandel Giese & Schweiger

Vom rechten Flussufer hat man auch 2022 eine fast gleich grandiose Aussicht auf die barocke (Kirchen)Kulisse, wie sie Johann Fischbach in seiner „Straße an der Salzach mit Blick auf Salzburg“ 1849 in Öl auf Papier auf Leinwand, 15,5 x 19,5, cm verewigt hat. Mächtig steht in der Ferne Fischer von Erlachs Kollegienkirche mit ihren Türmen und der laternenbekrönten Kuppel, dahinter das steile Dach des romanischen Langhauses der Franziskanerkirche, links davon majestätisch der Dom. Fischbach lebte von 1840 bis 1860 in Salzburg, war Mitbegründer des Salzburger Kunstvereins. Er malte wunderbare Veduten von Stadt und Umgebung, wie auch der idyllische "Blick auf den Traunsee mit Schloss Orth" vorführt, ebenfalls bei der ART&ANTIQUE zu sehen.

Kunsthandel Runge

Eine Salzkammergut-Landschaft nur aus Natur malte Hans Frank 1933: „Der Blick auf den Mondsee“ heißt das 50 x 66 cm große Ölbild, das Kunsthandel Runge anbietet. In der ungemein atmosphärischen Darstellung scheint die Sonne gerade gegen einen Sommerregen zu kämpfen. Frank wurde 1884 in Wien geboren, studierte zuerst an der Kunstgewerbeschule, danach an der Akademie der bildenden Künste. Er reiste viel durch Europa, wurde 1921 Mitglied des Künstlerhauses. Porträts und Landschaften bestimmen sein Oeuvre. Hans Frank lebte einige Jahre in Tirol, zog 1925 zurück nach Wien, verbrachte aber seine letzten Jahre im Lungau, bis er 1948 in Salzburg starb.

Kunsthandel Freller

„Schon seit meinen ersten Landschaften habe ich immer wieder weite Ausblicke von erhöhten Standpunkten auf Städte, Flüsse, Straßen, auf Meeresbuchten, Bergketten gemalt, auf weitläufige Landstücke, in denen man ,mit den Augen‘ spazieren gehen kann...“, meinte Franz Sedlacek. Das Beweisstück dafür bringt Kunsthandel Freller mit „Landschaft mit Jäger“, Öl auf Holz, 66 x 54 cm, aus dem Jahr 1926, nach Salzburg mit. Sedlacek überhöht die Malerei des 16. Jahrhunderts zu etwas hochoriginell Neuem: Jäger und Hund streifen mit elongierten Gliedmaßen als Figuren zwischen Manierismus und Comic durch einen Wald, wie ihn die Donauschule schon kannte. Der Hintergrund weitet sich in kühlem Blau zur Weltlandschaft, während die Stadt am Gebirgsfuß mit ihren Kuppeln und Türmen beinahe an Salzburg denken lässt.

Schütz Art Society

Nochmals Franz Sedlacek, nochmals Natur. Denn nicht nur die große weite Landschaft, auch die nähere Welt der Pflanzen und ihre Bewohner haben Sedlacek fasziniert und zu formal ganz eigenwilligen Kompositionen angeregt. Ein Bespiel dafür präsentiert Schütz Art Society mit „Blüten und Insekten“, Öl auf Holz, 39,5 x 35 cm, von 1935. Knorrige Reben mit seltsam geweihartigen Blüten und roten Beeren, auf denen gruselig grüne Fantasieinsekten krabbeln, sind darauf zu sehen. Größen des Skurrilen, wie Bosch und Arcimboldo, schwingen da fröhlich mit. Es ist ein nächstes Paradestück von Sedlacek, der unter dem Etikett „Neue Sachlichkeit“ ein Meister ihrer Spielarten „Magischer Realismus“ und „Fantastischer Surrealismus“ ist. Es muss auch nicht immer streng nach der Natur sein!

Ein Sommer für Sammler!

Man muss nicht gleich Frauen jagen, wie es der grausame Herzog Blaubart in Béla Bartóks grandioser Oper tut. Ein garantierter Höhepunkt im Salzburger Festspielsommer. So wie auch die ART&ANTIQUE in der Residenz von 13.-21. August 2022.

Dort kann man sich dann ganz unblutig Kunst, Antiquitäten und Design erobern, die schönsten Trophäen nach Lust und Laune und in allerbester Qualität und Auswahl: Antiken, Barockes, Klassische Moderne, Zeitgenössisches, Jugendstil, Uhren, Glas, Schmuck, Österreichisches wie Internationales. Im gekühlten Zelt im Residenzhof und im prachtvollen Carabinierisaal laden wieder die besten ART&ANTIQUE-Aussteller aus Österreich und Deutschland zur schönsten Salzburger Sommermesse!

ART & ANTIQUE
Residenz Salzburg

13. - 21. August 2022
täglich 13-19 Uhr
Eintritt frei

Residenzplatz 1
5020 Salzburg

Aussteller

  • ART BLUE
  • BRENSKE GALLERY
  • CHRISTOPH BACHER ARCHÄOLOGIE ANCIENT ART
  • GALERIE BEI DER ALBERTINA ▪ ZETTER, WIEN
  • GALERIE FRANÇAISE GÉRARD SCHNEIDER
  • GALERIE MAGNET
  • GALERIE SYLVIA KOVACEK WIEN
  • KUNSTHANDEL FRELLER
  • KUNSTHANDEL GIESE & SCHWEIGER
  • KUNSTHANDEL RUNGE
  • KUNSTHANDEL MARKUS STRASSNER 
  • KUNSTHAUS WIESINGER
  • L.ART
  • LILLY'S ART
  • PINTAR SCHMUCK UND SILBER DES 20. JAHRHUNDERTS
  • SCHAUER
  • SCHÜTZ ART SOCIETY
  • SMOLKA CONTEMPORARY
  • THE OLD TREASURY
  • WALTER MOSKAT KUNST & ANTIQUITÄTEN

Noch 100 Tage bis zur ART VIENNA 2022

Die prächtigen Pflanzen haben ihr Winterquartier in der Orangerie Schönbrunn verlassen und zieren nun bis in den Spätherbst den Orangeriegarten und den benachbarten Kronprinzengarten. Der ideale Zeitpunkt das historische Gebäude der Kunst zu widmen. Wir freuen uns, die ART VIENNA, Messe für internationale zeitgenössische Kunst, Moderne und Design, zum ersten Mal  in dieser hinreißenden Kulisse präsentieren zu dürfen.

Zeitgenössische Kunst im barocken Rahmen

Wussten Sie, dass die Schönbrunner Orangerie mit ihren 189 Metern Länge und zehn Metern Breite neben Versailles zum größten barocken Orangeriegebäude Europas zählt? Ein Besuch der ART VIENNA bietet Ihnen neben besten Exponaten österreichischer und internationaler Kunst ab dem 19. Jahrhundert, vor allem aber Klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst, auch die Möglichkeit, einen Blick in das imposante Gebäude zu werfen. Ergänzt wird das Ausstellungsprogramm durch eine Sonderpräsentation zum Thema Feminismus kuratiert von Ema Kaiser-Brandstätter und Sophia Vonier.


ART VIENNA International Art Fair
Orangerie Schönbrunn
16. - 18. September 2022
täglich 11 - 19 Uhr

 

Großes Comeback mit qualitativem Wachstum – Das war die VieVinum 2022

Eine VieVinum ganz im Zeichen des Aufbruchs: Nach vier Jahren Pause gibt Österreichs Weinwirtschaft von 21. bis 23. Mai 2022 in der HOFBURG Vienna ein fulminantes Zeichen der Lebendigkeit und punktet mit dem Fokus auf Fachbesucher, einer anspruchsvollen „School of Wine“ und neuen digitalen Services. Zudem wurde das Scheinwerferlicht auf die nächste Winzergeneration und deren Zukunftsvision gerichtet.

Drei Tage lang war die HOFBURG Vienna vom Klang des guten Weins und einer allgegenwärtigen Freude des Wiedersehens und des gemeinsamen Verkostens durchdrungen. Das Konzept von VieVinum-Veranstalter M.A.C. Hoffmann, den Fokus auf Fachbesucher zu richten und damit Ausstellern und Besuchern mehr Platz und mehr Zeit für individuelle Gespräche zu bieten, offenbarte sich als goldrichtig. Ein Mut zur Reduktion, der sich als zentraler Erfolgsfaktor erwies.

Professionalität und Leichtigkeit

„Es ist schön, die Weinfamilie wieder vereint zu sehen“, so VieVinum-Organisatorin Mag. Alexandra Graski-Hoffmann in ihrer Begrüßungsrede. Tourismusstaatssekretärin Susanne Kraus-Winkler oblag die Eröffnungsrede, sie hob darin die Bedeutung des persönlichen Kontakts bei einem emotionalen Thema wie Wein sowie die wirtschaftliche Bedeutung der VieVinum im Bereich des Tourismus hervor. Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager bezog sich in seiner Begrüßungsrede auf die lange währende Vorfreude aller Akteure der Branche und auf die Rückkehr der VieVinum für den österreichischen Wein. Von einem Rekord an internationalen Fachbesuchern, die auf Einladung der Österreich Wein Marketing (ÖWM) zur VieVinum angereist waren, konnte Chris Yorke als Geschäftsführer berichten. Mag. Alexandra Graski-Hoffmann streute den österreichischen Winzerinnen und Winzern Rosen: „Die besondere Kunst der österreichischen Winzerinnen und Winzer, ihre großartigen Weine zu präsentieren, diese gelungene Mischung aus Professionalität und Leichtigkeit macht einen wichtigen Teil des Charmes der VieVinum aus – und dieser Zugang ist auch unsere Philosophie als Veranstalter.“

Bündeln positiver Kräfte

Seit 1998 dokumentiert Österreichs internationales Weinfestival im Zweijahresrhythmus die Karrieren der österreichischen Winzer. Von Beginn an bündeln dafür der Messeveranstalter M.A.C. Hoffmann und die Österreich Wein Marketing (ÖWM) gleichermaßen Kompetenz und Innovationsgeist. Dieses Jahr kamen auf Einladung der ÖWM mehr als 1.000 internationale Händler, Sommeliers, Gastronomen und Journalisten auf die VieVinum. Dank exzellenter Jahrgänge wie 2019, 2020 und 2021 könnten die Rahmenbedingungen nicht besser sein.

Goldenes Ehrenzeichen für Willi Klinger

Abseits des Messegeschehens wurde Willi Klinger als langjährigem Geschäftsführer der ÖWM und nunmehrigem Geschäftsführer des Weinhandelshauses Wein & Co eine besondere Ehre zuteil. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie und im Beisein vieler Wegbegleiter verlieh ihm Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich.

Die Anziehungskraft von Alpen und Ätna

Rund 500 Winzer aus nah und fern reichten ihre besten Weine zur Verkostung. Über den Schwerpunkt Österreich hinaus waren auch Aussteller aus zahlreichen europäischen Weinbaugebieten von West bis Ost und so mancher Region aus Übersee vor Ort. Den Status der Ehrengäste genossen diesmal Winzergruppen aus Südtirol und Sizilien. Zwei Weinbaugebiete einer Nation, die nach Jahren des Dornröschenschlafs seit einiger Zeit zu den angesagten Herkünften der internationalen Weinbühne zählen und ihre Anziehungskraft sichtlich auch auf die Besucher der VieVinum ausübten.

Weinschule mit einem unentschiedenen Länderkampf

Die Schulbank drücken und dabei einige der spannendsten Weine der VieVinum verkosten, diese Gelegenheit wurde von den Besuchern rege genutzt. Der „Stundenplan“ umfasste Themen wie Herkunft, Rebsorte, Stilistik oder übergreifende Bereiche wie Biodynamie und Lagenklassifikation – moderiert von anerkannten Größen der internationalen Weinszene. Auch die beiden Gastweinbaugebiete Südtirol und Sizilien bereicherten das Angebot mit je einer kommentierten Verkostung, in der sie ihre autochthonen Rebsorten beleuchteten. Mit großer Spannung wurde das Ergebnis des traditionellen Weinländerkampfs des Fachmagazins Vinum erwartet, wo diesmal je eine „Riesling-Elf“ des Jahrgangs 2019 aus den Reihen des VDP gegen jene der ÖTW antrat. Traditionell ist auch die nicht gänzliche Einigkeit über den Gewinner, welche erstmals in einem Unentschieden mündete.

Neue digitale Services

Um rasch den gesuchten Wein zu finden oder auf die richtigen Handelspartner zu treffen, stellte der VieVinum-Veranstalter zwei neue digitale Services zur Verfügung. Dem Leitsatz „nie mehr einen guten Wein vergessen“ folgend, konnte man sich via Ausstellerverzeichnis sein persönliches digitales Verkostungsheft einrichten. Die B2match-App half indessen, die Geschäftsanbahnung einfacher und effizienter zu machen.

Zukunft des Weins

Mit Herbst 2021 startete VieVinum-Organisatorin Mag. Alexandra Graski-Hoffmann im Andenken an ihren Vater und VieVinum-Gründer Gerd A. Hoffmann die gleichnamige Akademie. Ein Cross- Mentoring, bei dem erstmals 24 vielversprechende Nachwuchs-Winzerinnen und -Winzer die Möglichkeit hatten, sich mit namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft über Bereiche wie Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Tourismus sowie über die Weiterentwicklung des Weinguts auszutauschen. Schon zuvor fand deren Abschlusspräsentation statt, in der sie ihre Resümees präsentierten und auf der VieVinum selbst gestalteten sie eine Masterclass zum Thema „Zukunft des Weins“.

VieVinum Aktion: Stölzle Gläser und Weinkühlschränke

Nach der VieVinum ist vor dem Abverkauf: Ab sofort sind Stölzle Gläser aus der Serie „Experience“ zum Sonderpreis von € 15,- pro Karton (6 Stück) erhältlich. Die Gläser können unter office@mac-hoffmann.com bestellt werden. Zudem sind qualitativ hochwertige Weinkühlschränke und Weinklimaschränke in verschiedenen Größen und zu attraktiven Preisen erhältlich. Informationen unter +43 2262 625 46 oder info@oewi.at.

Zitate von Ausstellern und Besuchern:

Sigi Hiss, Magazin Vinum & Fine
„Was hier von allen geleistet wurde, die an der Organisation beteiligt waren, ist Weltspitze. Man denkt da einfach anders als bei anderen Messen. Und das, was die ÖWM macht, mit diesen vielen großartigen Details, ist nicht selbstverständlich.“

Wolfgang Rosam, Herausgeber Falstaff
„Es ist wirklich die schönste Messe der Welt, das sage ich schon seit Jahren. Wir hatten wieder einen tollen Auftritt mit internationalen Winzern. Alle sind glücklich.“

Ralf Kaiser, Journalist, Deutschland
„Nach vier Jahren Pause war das eine super Möglichkeit, sich über die österreichischen Weine einen Überblick zu verschaffen, vor allem die Jahrgänge 2019 und 2021 sind sehr gelungen.“

Marcus Johst, Journalist, Deutschland
„Ich bin besonders von den kommentierten Verkostungen begeistert und habe sie intensiv genutzt. Dieses fokussierte Verkosten bietet einen großen sensorischen Lerneffekt.“

Helga Schroeder, Master Sommelière, Deutschland
„Es war wie immer alles klar und übersichtlich strukturiert, ich fand auch die Masterclasses toll und das Rahmenprogramm an den Abenden.“

Johann Artner, Sommelier, Restaurant Tantris, Deutschland
„Ich bin total begeistert, die VieVinum setzt einfach eigene Maßstäbe.“

Josef M. Schuster, Kastner AllesWein
„Für mich die beste VieVinum, die es je gegeben hat. Genau die richtige Anzahl an Besuchern. Man merkt an vielen Details, wie viele Gedanken man sich bei der Organisation gemacht hat.“

Paul Truszkowski, Weinhandlung Suff
„Die VieVinum bietet die schönste Atmosphäre, die man sich vorstellen kann, und die österreichische Winzerschaft ist vorbildlich. Das ist hier auch ein guter Ort zum Netzwerken.“

Dietmar Baumgartner, Blue Moon Eisenberg
„Es war gut besucht, aber nicht übertrieben, die Winzer hatten Zeit für Gespräche und wir konnten gut verkosten.“

Franziska Kerner, Restaurant Unkai im Grand Hotel Wien
„Winzer und Weine waren einfach top. Es hat viel Spaß gemacht, der freie Tag war gut investiert.“

Marie Christin Baunach, Sommelière, Restaurant Überfahrt, Deutschland
„Das ist für mich einfach die schönste Weinmesse. Man konnte in Ruhe verkosten und hatte auch Zeit für Gespräche. Ich komme gerne wieder.“

Lukas Hittinger, Hittinger’s Genuss
„Hier hat man alles an Winzern beisammen. Ich fand das Demeter-Thema sehr spannend.“

Herbert Schmid, Sommelier-Ikone, Österreich
„So einen tollen Rundumblick über das Weingeschehen bekommt man nicht alle Tage. Alle Weinstile sind hier vertreten und ein riesiges Jahrgangsspektrum.“

Thomas Neusiedler, Helvetia Österreich
„VieVinum is back! Es haben sich alle gefreut, dass sie wieder stattfindet. Die Qualität der gebotenen Weine ist konstant herausragend.“

Sophie Gräfin Goëss-Enzenberg „Das Interesse für den Südtiroler Wein war sehr groß. Großes Dankeschön für die Organisation.“

Christian Bauer, Vertreter für Sicilia DOC „Die Rückmeldungen waren sehr positiv und die Winzer wollen auf die nächste VieVinum wiederkommen.“

Luzia Schrampf, Journalistin, Österreich
„Ich war in ,Mission Blaufränkisch‘ unterwegs. Die Organisation war fantastisch und ich hab auch von internationalen Kollegen gehört, wie gut ihnen die VieVinum gefallen hat.“

Peter Weirather, Journalist, Österreich
„Alles war bestens organisiert, man merkt auch, dass die Leute wieder Freude an persönlichen Treffen haben.“

Florian Scheuba, Kabarettist und Weinliebhaber
„Ein Fest des Wiedersehens. Fantastisch, dass die VieVinum in der Hofburg ist, das macht sie zusätzlich einzigartig.“

Elisabeth Pichler-Krutzler, Winzerin, Unterloiben
„Wir hatten ein super Publikum, viele internationale und auch nationale Händler, am Montag auch viele Gastronomen.“

Kurt Feiler-Artinger, Winzer, Rust
„Für mich war es sehr positiv. Ein großartiges Publikum, das sehr aufmerksam war.“

Gregor Stiegelmar, Winzer, Gols
„Alles war super, bei uns waren nur tolle, hochprofessionelle Verkoster.“

Stefan Zehetbauer, Winzer, Deutsch Schützen
„Die ÖWM hat mit der Einladung der internationalen Fachleute einen wirklich tollen Job gemacht. Ab dem ersten Tag war die Stimmung absolut positiv. Ein Lob an M.A.C. Hoffmann für die Organisation und den Service. Die Hofburg ist einfach der ideale Ort für die VieVinum.“

Gerhard Wohlmuth, Winzer, Kitzeck
„Für uns war die VieVinum sehr erfolgreich. Viele altbekannte, aber auch neue Fachbesucher, und das in dem wundervollen Rahmen der Wiener Hofburg.“

Josef Scharl, Winzer, St. Anna am Aigen
„Das war die bisher beste VieVinum für mich. Super organisiert. Bei mir waren viele Gastronomen und internationale Besucher, einfach ein super cooles Publikum.“

Fritz Wieninger, Winzer, Wien
„Die Qualität der Kontakte war besser als je zuvor.“

Michael Liegenfeld, Winzer, Donnerskirchen
„Für uns ein toller Erfolg, besser als erhofft. Wir freuen uns schon wieder auf die nächste VieVinum.“

Die nächste VieVinum findet von 25. bis 27. Mai 2024 statt.

Kontakt
Tina Patronovits | M.A.C. Hoffmann & Co GmbH
+43 1 587 12 93 - 11 | t.patronovits@mac-hoffmann.com
www.mac-hoffmann.com

Pressekontakt
Dagmar Gross | grosswerk public relations & art promotion
Liniengasse 20/6 | 1060 Wien | +43 1 236 26 64
werk@grosswerk.com | www.grosswerk.com

VieVinum Cross-Mentoring: Was die jungen Winzerinnen und Winzer mitnehmen

Neue Erfahrungen, die Erweiterung des Netzwerks und vielfach sehr konkrete Konzepte für die Weiterentwicklung des Weinguts: Die jungen Winzerinnen und Winzer des ersten Jahrgangs der Gerd A. Hoffmann-Akademie präsentierten nach Monaten der Zusammenarbeit mit ihren Mentorinnen und Mentoren im Restaurant des Colony Tennisclubs ihre Resümees. 

Mit Herbst 2021 startete VieVinum-Organisatorin Mag. Alexandra Graski-Hoffmann im Andenken an ihren Vater und VieVinum-Gründer Gerd A. Hoffmann die gleichnamige Akademie, mit Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager als Schirmherr. Ein Cross-Mentoring, bei dem erstmals 24 vielversprechende Nachwuchs-Winzerinnen und -Winzer die Möglichkeit hatten, mit namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft in Kontakt zu treten. Deren gemeinsame Arbeit drehte sich um Themen wie Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Tourismus sowie um spezifische Fragen der Weiterentwicklung des Weinguts oder der eigenen Persönlichkeit.

Steckbriefe und Einblicke

Von Beginn an wurden die Mentees aufgerufen, sich Ziele zu setzen und damit aktiv auf die Mentorin oder den Mentor zuzugehen. Das Team von M.A.C. Hoffmann begleitete die Tandems bei ihrer Zusammenarbeit, stand beratend zur Seite und hielt deren besondere Momente in einem Online-Tagebuch fest: Gerd. A. Hoffmann Akademie/Tagebuch
Ebenso stellten sich die jungen Winzerinnen und Winzer mit Steckbriefen vor, zu finden unter: Gerd. A. Hoffmann Akademie/Steckbriefe

Chance auf persönliches Kennenlernen

Im Rahmen der VieVinum gestalten die jungen Winzerinnen und Winzer eine Masterclass zum Thema Zukunft des Weins. Moderiert von den beiden Weinexperten Nicole Retter (Deutschland) und Thomas Breitwieser (Österreich) geben sie anhand ausgewählter Weine Einblicke in ihre persönliche Philosophie und Zukunftsvision als nächste Winzergeneration: Infos und Anmeldung: Masterclass Zukunft des Weins

Bei der Abschlusspräsentation war für die Mentees die Zeit gekommen, ihre Resümees zu präsentieren, hier eine Auswahl davon:

Gregor Nimmervoll (Wagram) hatte die Gastronomin Veronika Doppler vom Restaurant Vestibül an seiner Seite: „Wir haben uns vom Grundfeeling her sofort gut verstanden. Was ich vor allem mitnehme, sind die Einblicke in die Wiener Gastronomie, auch hinsichtlich Zusammenarbeit mit Winzern. Sehr wertvoll waren außerdem die Gespräche über das Vereinbaren von Privatem und Beruflichem, wenn man als Familie zusammenarbeitet. Ich konnte sehr viel von der Lebenserfahrung meiner Mentorin profitieren und wir wollen die Zusammenarbeit auch fortsetzen.“
Weingut Nimmervoll

Julia Kroiss (Wien) kam in die Obhut von Annemarie Foidl, Wirtin der Angereralm und Präsidentin der Sommelier Union Austria. Sie resümiert: „Trotz der Distanz war das eine enge Zusammenarbeit. Ich war bei Annemarie Foidl auf der Angereralm und hab neben einigen Aufgaben, die sie mir zur Ausarbeitung gegeben hat, mitgenommen, mit welcher Herzlichkeit und Lockerheit sie bei all ihrer Professionalität auf die Leute zugeht. Sie war auch bei mir im Weingut, hat mir viele Tipps gegeben. Zum Beispiel wie man eine Marke kreiert und diese in den Köpfen der Zielgruppen über den bestehenden Markt hinaus präsent hält. Unglaublich toll sind die vielen Kontakte – auch internationale –, die ich gewonnen habe. Auch was die persönliche Präsentation betrifft und die Rhetorik, habe ich viel gelernt. Für mich war dieses Mentoring-Programm der VieVinum eine ganz tolle Erfahrung.“
Weingut Kroiss

Lisa Paschinger (Wagram) wurde mit dem Sportmanager Johannes Graski vernetzt: „Für mich war die Zusammenarbeit mit meinem Mentor wie die Erweiterung meiner Familie. Ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen und habe festgestellt, dass sich Wein und Sport gut verbinden lassen. Wir haben viele Vertriebsmöglichkeiten konzipiert, teilweise auch schon umgesetzt. Auch im Bereich Veranstaltungen ist einiges in Planung. Durch meinen Mentor habe ich Einblicke in eine völlig neue Welt bekommen.“
Bio-Weingut Urbanihof

Simon Gattinger (Wachau) bildete mit Mag. Thomas Neusiedler, CEO Helvetia Österreich ein Gespann: „Von meinem Mentor habe ich viel über das Führen von Kundengesprächen gelernt, wie man auf Menschen zugeht und generell über das Thema Verkauf. Er hat mich auch schon ein wenig in sein Netzwerk eingeführt. Wir wollen auf jeden Fall in Kontakt bleiben und planen nach der VieVinum ein gemeinsames Galadinner. Ich habe vor längerer Zeit bei MAC Hoffman angefragt, ob es etwas für junge Winzer gibt und da hat man angedeutet, dass etwas im Kommen ist. Es ist wirklich ganz toll, was da entstanden ist.“
Weingut Gattinger

DPD-Gutschein als Wertschätzung

Mit großer Freude wurde von den jungen Winzerinnen und Winzern ein Gutschein des Paketversenders DPD im Wert von 4.500 Euro entgegengenommen, den Marketingleiterin Sandra Reichl persönlich überreichte. Dies als Beitrag zur Förderung des Winzernachwuchses und als Zeichen der Wertschätzung für junge Menschen, die die Zukunft des österreichischen Weinbaus gestalten.

Ort der Begegnung

VieVinum-Organisatorin Mag. Alexandra Graski-Hoffmann ist es ein Anliegen, mit diesem Programm einen Ort der Begegnung zu schaffen: „Ich wünsche mir, dass mit diesem Schritt unsere Gemeinschaft gestärkt wird, sich Visionen für alle Teilnehmenden zeigen und wir mit neuer Kraft und Zuversicht in die nächsten VieVinum-Jahre gehen.“

MENTORING-TEAMS

WinzerIn & MentorIn

Michael Bauer & Josef Floh, Gastwirtschaft Der Floh
Katharina Baumgartner & Eva Pölzl, ORF Moderatorin
Georg Dujmovits & Bert Copar, Unternehmensberater
Anna Faber & Mag. Alexandra Graski-Hoffmann, VieVinum Organisatorin
Bernhard Fischer  & Lilli & Joachim Gradwohl, Lilli & Jojo Das kleine Wirtshaus
Gerald Freinbichler & Michael Krammer, Unternehmer, Ventocom
Simon Gattinger & Mag. Thomas Neusiedler, CEO Helvetia Österreich
Johann Gisperg & Markus Ertler, Investor und Business Angel
Alois Gollenz & Silvia Berghofer, Möbelwerkstätten Seliger
Gabriel Grassl & Dr. Harald Hauke, Vorstand AGR & ARAPlus
Andreas Gritsch & Jacqueline Pfeiffer, Star-Köchin
Alexander Herzinger & Mag. Sigi Menz, stv. Aufsichtsratsvorsitzender Ottakringer Getränke AG und Interessensvertreter
Johannes Hofbauer-Schmidt & Dr. Bernulf Bruckner, Weinexperte und Bankenberater
Friedrich Hutter & Dr.in Petra Stolba, Tourismus-Managerin
Franz Paul Jagschitz  &  Leo Doppler, Restaurant Hansen Börse
Julia Kroiss & Annemarie Foidl, Angereralm und Präsidentin Sommelier Union Austria
Helmut Lang &  Stefanie Herkner, Restaurant Zur Herknerin
Michael Liegenfeld & Michaela Reitterer, Boutiquehotel Stadthalle, Nachhaltigkeitsexpertin
Benita Lobner & Mag.a Manuela Krings-Fischer, Kringsalm       
Gregor Nimmervoll & Veronika Doppler, Restaurant Vestibül
Lisa Paschinger & Mag.a Alexandra Graski-Hoffmann, VieVinum-Organisatorin & Johannes Graski, Sportmanager
Viktoria Preiß & Dr.in Gabriela Straka, Mitglied der Geschäftsführung und  Sprecherin der Brauunion Österreich
Matthias Reckendorfer &  Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann a.D.
Thomas Schuster & Paul Ivic & André Drechsel, Tian Wien

Fakten VieVinum 2022 
Ort: HOFBURG Vienna, Eingang Heldenplatz
Datum: Samstag, 21. Mai bis Montag, 23. Mai 2022
Öffnungszeiten:
Sa. bis Mo. von 13 bis 18 Uhr
Fachbesucher & Presse: Sa. bis Mo. von 09 bis 18 Uhr
Eintritt:
Onlineticket: € 75,- www.vievinum.at/tickets
Fachbesucher nach Akkreditierung € 55,-
School of Wine – Infos und Anmeldung
www.vievinum.at


Presseakkreditierung
Kontakt für die Akkreditierung von FachjournalistInnen: dagmar@grosswerk.com.
Benötigt wird dafür eine schriftliche Akkreditierung (Schreiben der Chefredaktion oder namentliche Erwähnung im Impressum des Mediums zu einem Weinartikel, dessen Veröffentlichung nicht länger als sechs Monate zurückliegt). Die Akkreditierung von Begleitpersonen ist nicht möglich. Ausgegeben werden die Pressekarten direkt am Presseschalter vor dem Eingang zur VieVinum.

 

 

 

VieVinum 2022 - Wen möchten Sie auf der Messe treffen?

Schon kommenden Samstag, den 21. Mai 2022, startet Österreichs Weinfachmesse VieVinum in der HOFBURG Vienna. Speziell Fachbesucher profitieren von der neu installierten B2match-App, die das Finden passender Handelspartner punktgenau ermöglicht. 

Einen Wein am Messestand verkosten und dabei schon wissen, ob Parameter wie Produktionsweise, Preis oder vorhandene Menge den Vorstellungen entsprechen? Oder auch, ob ein bestimmter Zielmarkt für den Vertrieb infrage kommt? Die B2match-App macht die Geschäftsanbahnung auf der kommenden VieVinum einfach und effizient. Dank zahlreicher Filtermöglichkeiten lässt sich mit wenigen Klicks herausfinden, ob das Angebot eines Weinguts mit dem Bedarf der Interessenten übereinstimmt. Aufwendiges Recherchieren oder Kommunizieren im Vorfeld gehört somit der Vergangenheit an. 

Mit wenigen Klicks zum gesuchten Handelspartner

Zu Beginn sind Aussteller und Fachbesucher aufgerufen, sich auf B2match zu registrieren und ein Profil anzulegen. Als nächsten Schritt geben Aussteller an, welche Weine sie anbieten, während Fachbesucher im Feld "Ich suche" anführen, wonach sie suchen. Je vollständiger das Profil erstellt wird, desto präziser können Übereinstimmungen generiert werden und desto höher ist die Sichtbarkeit. Nun gilt es mit einer Terminanfrage aktiv auf andere zuzugehen. Eine Beschreibung, warum man an einem Meeting interessiert ist, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Anfrage angenommen wird. Akzeptierte Meetinganfragen werden automatisch in der Agenda eingeplant. Diese steht über die App zur Verfügung und kann in den persönlichen Kalender übertragen oder auch ausgedruckt werden.

Wer auf der VieVinum keine Gelegenheit für ein ausführliches Gespräch hatte, kann B2match noch bis 21. Juni 2022 für weitere Terminanfragen bei potenziellen Handelspartnern nutzen. 

Hier geht's zur b2match-App

VieVinum 2022 — Nie mehr einen guten Wein vergessen!

Wenn sich die HOFBURG Vienna von 21. bis 23. Mai wieder in den Markplatz des guten Weins verwandelt, geht es vor allem auch darum, rasch den gesuchten Wein zu finden oder auf die richtigen Handelspartner zu treffen. Dafür bietet die VieVinum zwei neue digitale Services. 

Gute Vorbereitung ist ein zentraler Erfolgsfaktor für den Besuch einer Messe. Es gilt das persönliche Verkostungsprogramm effizient nach Bedarf und Vorlieben zu planen und sich auch Zeit für spontane Entdeckungen zu gönnen. Dem Leitsatz „nie mehr einen guten Wein vergessen“ folgend, stellt VieVinum-Veranstalter M.A.C. Hoffmann in Kooperation mit dem Unternehmen unserwein.at das Ausstellerverzeichnis als digitales Verkostungsheft zur Verfügung. Einfach Benutzerkonto anlegen, vorab seine Favoriten markieren und das individuelle Verkostungsheft im handlichen A5-Format ausdrucken. Auf der VieVinum selbst lassen sich via QR-Code weitere Aussteller hinzufügen. Genauso kann man gänzlich digital bleiben und die Verkostungsnotizen erst später als Excel oder PDF exportieren. 
Zu finden unter: www.vievinum.at/aussteller

School of Wine – Kommentierte Verkostungen mit Tiefgang

Die Schulbank drücken und dabei einige der spannendsten Weine der VieVinum verkosten: In der „School of Wine“ bitten Winzergruppen zu Themen wie Herkunft, Rebsorte, Stilistik oder einem übergreifenden Bereich wie Biodynamie oder Lagenklassifikation zur Masterclass. Am besten sichert man sich rasch seine Verkostungs-Slots: www.vievinum.at/school-of-wine

Fakten VieVinum 2022 
Ort: HOFBURG Vienna, Eingang Heldenplatz
Datum: Samstag, 21. Mai bis Montag, 23. Mai 2022
Öffnungszeiten:
Sa. bis Mo. von 13 bis 18 Uhr
Fachbesucher & Presse: Sa. bis Mo. von 09 bis 18 Uhr

Eintritt:
Onlineticket: € 75,- www.vievinum.at/tickets
Fachbesucher nach Akkreditierung € 55,-
School of Wine – Programmübersicht 
Kontakt für VIP-Führungen: Julia Hafner, j.hafner@mac-hoffmann.com
www.vievinum.at

Presseakkreditierung:
Das Akkreditieren für Vertreter von Fachmedien ist bereits jetzt möglich unter dagmar@grosswerk.com. Benötigt wird dafür eine schriftliche Akkreditierung (Schreiben der Chefredaktion oder namentliche Erwähnung im Impressum des Mediums zu einem Weinartikel, dessen Veröffentlichung nicht länger als sechs Monate zurückliegt). Die Akkreditierung von Begleitpersonen ist nicht möglich. Ausgegeben werden die Pressekarten direkt am Presseschalter vor dem Eingang zur VieVinum.

 

Pressemappe

Pressemappe zur Pressekonferenz der VieVinum 2022 am 21. April 2022.

Das Programm der „School of Wine“ ist jetzt online!

Von 21. bis 23. Mai 2022 versammelt die VieVinum wieder die besten Weingüter aus Österreich und vielen Teilen der Welt in der HOFBURG Vienna. Neues und Bedeutendes aus der Weinszene erfährt und verkostet man in der School of Wine, wo sowohl das Weinland Österreich in seinen Masterclasses mit tiefgründigen Themen aufwartet, als auch internationale Winzergruppen und Weine ihren Auftritt haben. Die rechtzeitige Anmeldung für die gewünschten Termine ist sehr zu empfehlen.

Winzergruppen und Weinfachmagazine übertreffen sich beim „Stundenplan“ der School of Wine förmlich mit spannenden Themen und haben getreu dem Motto „von den Besten lernen“ internationale Größen der Weinbranche für die Moderation engagiert. Darunter Namen wie Pepi Schuller, MW, Suwi Zlatic (Sommelier-Staatsmeister), Sascha Speicher (Meininger Verlag), Rudolf Knoll (Vinum), Prof. Dr. Walter Kutscher (Sommelier-Ausbildner), Peter Moser (Falstaff), Willi Balanjuk (A la Carte), Caro Maurer, MW, Heidi Mäkinen, MW, oder Stefan Neumann, MS. 

Samstag, 21. Mai – Geerdet bis explosiv

Den Startschuss in der School of Wine übernehmen die Eruption Winzer aus dem Vulkanland Steiermark und stellen ihre durchaus explosive Lagenklassifikation anhand einer Gegenüberstellung von aktuellen und gereiften Weinen vor (11:30 Uhr). Mit Rieslingen aus der Wachau im Vergleich zu Pendants aus aller Welt hält wenig später die Vinea Wachau die Flaggen hoch (12:00), worauf das Burgenland mit zwei Lehreinheiten in Sachen Erdung kontert: Die Renommierten Weingüter Burgenland heben verborgene Schätze aus 25 Jahren ihres Bestehens aus und versprechen Unbekanntes, neu Entdecktes sowie Gereiftes (14:00) und aus dem Weinbaugebiet Leithaberg kündigen sich spannungsgeladene, mineralische und strukturierte Weine an (14:45). Internationales Flair bringt indessen Willi Klinger als Geschäftsführer von Wein & Co mit Geheimtipps aus dem Burgund ins Spiel (16:15).

Sonntag, 22. Mai – Kämpferische Töne

Mancherorts sieht der Grüne Veltliner rot, das wissen und forcieren die Winzer am Wagram und machen das zum Thema ihrer Masterclass (09:30). Rot ist auch die Farbe, der sich Winzer der Weinbaugebiete Neusiedlersee DAC und Rubin Carnuntum gemeinschaftlich widmen, indem sie die Vielseitigkeit und Stärke der Sorte Zweigelt aufzeigen (10:00). Von historischer Bedeutung für die österreichische Weinwirtschaft ist die Herkunftsmarke Weinviertel DAC, zu deren 20-jährigem Jubiläum ein großes Verkostungs-Highlight lockt (11:00). Mit der selbsterklärenden Ansage „wines of Kings and kings of wines“ hissen die Winzer von Neusiedlersee DAC und der Freistadt Rust die Flaggen für ihre exzellenten Süßweine (11:30). Um große Weingeschichte mit wertvollen und geschichtsträchtigen Rebsortenschätzen treten die Winzer der Thermenregion an (12:00) und die jungen Winzerinnen und Winzer des neuen VieVinum Mentoring-Projekts stellen sich anhand ausgewählter Weine selbstbewusst der Frage der Zukunft des Weins (14:00). Für Abwechslung aus internationalen Gefilden sorgen die beiden Gastweinbaugebiete Sizilien (13:00) und Südtirol (15:00), während das Weinfachmagazin Vinum bei der Ankündigung seines traditionellen Länderkampfs Riesling des Jahrgangs 2019 aus den Reihen des VDP gegen jene der ÖTW antreten lässt und schon vorab kämpferische Töne anschlägt (16:00).

Montag, 23. Mai – Echte Knaller

Der frühe Vogel fängt an diesem Tag den guten Wein – und beginnt mit der Verkostung der beiden Gruppierungen Demeter Österreich und respekt-BIODYN (9:00). Echte Knaller durchdringen die HOFBURG Vienna dank des Österreichischen Sektkomitees und den anregenden Stilistiken von Sekt Austria (09:00) sowie durch die VDP.Prädikatsweingüter, welche das Prickeln des VDP.SEKT.STATUT veranschaulichen (10:45). Eintauchen in die Welt des steirischen Sauvignon Blanc heißt es dann bei der Masterclass der Wein Steiermark (10:30), wo es um die Vielfalt des steirischen Sauvignon Blanc und dessen Herkunftsunterschiede innerhalb der steirischen Klassifikationspyramide geht. Ihre Rolle als Vordenker und Visionäre in den vergangenen 30 Jahren thematisieren die Österreichischen Traditionsweingüter in ihrer Pressekonferenz (13:30), während der Verband Blaufränkisch Mittelburgenland zu Höhenflügen in Sachen Herkunfts- und Lagencharakter der Sorte Blaufränkisch einlädt (14:15). Unter der Leitung von Geschäftsführer Willi Klinger lässt Wein & Co schließlich mit „Champagner abseits des Mainstreams“ nochmal ordentlich die Korken knallen (15:00).

 
Und jetzt heißt es rasch die favorisierten Masterclasses auswählen und sich anmelden: www.vievinum.at/school-of-wine

Fakten VieVinum 2022 
Ort: HOFBURG Vienna, Eingang Heldenplatz
Datum: Samstag, 21. Mai bis Montag, 23. Mai 2022
Öffnungszeiten:
Sa. bis Mo. von 13 bis 18 Uhr
Fachbesucher & Presse: Sa. bis Mo. von 09 bis 18 Uhr

Eintritt:
Onlineticket: € 75,- www.vievinum.at/tickets
Fachbesucher nach Akkreditierung € 55,-
School of Wine – Programmübersicht 
Kontakt für VIP-Führungen: Julia Hafner, j.hafner@mac-hoffmann.com
www.vievinum.at

Presseakkreditierung:
Das Akkreditieren für Vertreter von Fachmedien ist bereits jetzt möglich unter dagmar@grosswerk.com. Benötigt wird dafür eine schriftliche Akkreditierung (Schreiben der Chefredaktion oder namentliche Erwähnung im Impressum des Mediums zu einem Weinartikel, dessen Veröffentlichung nicht länger als sechs Monate zurückliegt). Die Akkreditierung von Begleitpersonen ist nicht möglich. Ausgegeben werden die Pressekarten direkt am Presseschalter vor dem Eingang zur VieVinum.

 

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