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Presse

Die 46. ART&ANTIQUE Residenz Salzburg im DomQuartier

International, regional, ökologisch, traditionell, einzigartig

Die Sonne lacht auf Salzburg, so wie es Franz Steinfeld 1825 gemalt hat. Zu entdecken ist das Meisterwerk in den Prunkräumen der Salzburger Residenz im DomQuartier. Dort, wo zu Ostern, von 1. bis zum 10. April 2023, die Herzen der Kunstfreundinnen und Kunstfreunde, wie Sammlerinnen und Sammler ebenfalls allen Grund zur Freude haben: Zum 46. Mal darf sich die österliche Festspielstadt über die ART&ANTIQUE, Salzburgs wichtigste und traditionsreichste Messe für Kunst, Antiquitäten und Design freuen. Ein Muss für die erste Riege der österreichischen Kunsthändlerinnen und Kunsthändler sowie einige der besten internationalen Ausstellerinnen und Aussteller.

Die ART&ANTIQUE geht auf Zeit- und Weltreise. Wo sonst kann man ein „Bureau Mazarin“, einen kunstvoll intarsierten Schreibtisch von einem der besten Kunsttischler Ludwig des XIV. finden, oder in die Augen von Federico II. Gonzaga, dem Sohn der Isabella d’Este, in einem der frühesten Kinderporträts der italienischen Renaissance von Francesco Bonsignori blicken? Das Prachtstück eine astronomische Telleruhr, verziert mit den Personifikationen der vier Erdteile, 1690 in Wien von Kaiser Karl VI. in Auftrag gegeben, zeigt noch heute die Zeit an. In der Residenz erzählen griechische Vasen aus dem ersten Jahrhundert vor Christus alte Mythen, lässt sich unter einer stolzen Zahl von weltweit gefragten Schiele-Zeichnungen wählen und lächelt Andy Warhols Marilyn die Besucherinnen und Besucher farbenfroh an.
Das Gute liegt aber auch ganz nah, wenn man ins Gesicht der Marienstatue am Salzburger Domplatz schaut. Man erkennt die Salzburger Barockmalerin Rosa Hagenauer-Barducci, die sich selbst, so kann man es auf der ART&ANTIQUE entdecken, gemeinsam mit ihrem Mann, dem Bildhauer Johann Baptist Hagenauer, porträtiert hat. Sie war auch sein liebstes Modell. Doch berühmt hat sie ihr Porträt von Mozarts Mutter gemacht. Kunst, regional!

Damit die Sonne auch in Zukunft noch einen Grund hat, auf Salzburg zu lachen, unternimmt das ART&ANTIQUE-Team so einiges, um die Messen nachhaltiger und ökologischer zu gestalten.
Der Standort, die Residenz im DomQuartier, liegt im weitgehend autofreien Zentrum der Altstadt und ist öffentlich bestens angebunden.
Mit einem neuen Partner im Stand- und Ausstellungsbau, dem österreichischem Unternehmen museom service gmbh, wurde ein neues, Ressourcen schonendes System für die Stände der Ausstellerinnen und Aussteller entwickelt. Bei dieser Ausgabe wurde bei allen Standgestaltungen auf Stofftapezierung verzichtet, um ökologisch ein Zeichen zu setzen.
Beleuchtet werden die neuen Stände mit langlebigen, stromsparenden LED-Strahlern. Digitale Einladungen, das online Ausstellerverzeichnis und das digitale Premiumpartner Portal reduzieren Drucksorten, sparen Farbe, Energie und Papier. Für die PET Wasserflaschen gibt es eigene Behälter zur richtigen Entsorgung. Dazu schonen Gemeinschaftstransporte der Ausstellerinnen und Aussteller mit Speditionen die Umwelt und die CO₂-Bilanz.

Das schönste Argument für Sammlerinnen und Sammler hat eine Untersuchung in England bestätigt: Wer Antiquitäten kauft, handelt besonders umweltfreundlich! Die Branchengemeinschaft „The Antiques Trade“ (bestehend aus Antiques Trade Gazette, Antiques Are Green, iacf - International Antiques & Collectors Fairs, The British Antique Dealers’ Association, LAPADA – The Association of Art & Antique Dealers, Society of Fine Art Auctioneers and Valuers, Online Galleries und Antiques.co.uk) hat eine entsprechende Studie beauftragt. Dabei wurden zwei Kommoden verglichen, eine Neue mit einer aus dem Jahr 1830, aus dem gleichen Preissegment, von gleicher Größe und mit den gleichen Funktionen. Rohmaterialien, Produktion, Distribution, Lagerung, Restaurierung und Entsorgung wurden dabei hinsichtlich ihres CO₂-Fußabdrucks untersucht. Das Ergebnis ist mehr als deutlich: Das neue Möbelstück wies einen CO₂-Ausstoß von 11,36 kg pro Jahr auf, während das antike Stück auf gerade einmal 0,72 kg pro Jahr kam. Damit sind dessen Auswirkungen auf die Erderwärmung erstaunliche 16 Mal geringer als beim vergleichbaren neuen Möbelstück. (antikolis.de/nachhaltigkeit)

 

Oster-Elfen und Fabel-Hasen

Es muss nicht immer ein Hase sein, der zu Ostern Salzburg unsicher macht. In der Residenz, wo die ART&ANTIQUE zum 46. Mal für das große Kunst, Antiquitäten und Design-Highlight zur Festspielzeit sorgt, fliegen Engel, tanzen antike Satyrn, glänzen Fabelwesen und verzaubern Elfen.

Tanz der Satyrn
Eine schwarzfigurige attische Amphora wurde zwischen 525 und 500 v. Chr. von der Leagros-Gruppe, einer der letzten bedeutenden Werkstatt dieses Stils geschaffen. Die prächtige Vase zeigt eine Bildergeschichte, wo neben Zeus-Sohn und Götterbote Hermes, Krieger und eine Mutter mitspielen, aber auch einige Satyrn, jene mythologischen Fabelwesen, halb Mensch halb Ziegenbock, die sich dazwischen tummeln, tanzen oder eine Raubkatze necken. Die Antike, und ihr Spezialist Christoph Bacher Archäologie Ancient Art haben Spannendes zu erzählen!

Alles Engel
Engel, die schützend über Menschen schweben, die Geige spielen, die glücklich im Paradies flattern oder ihren grausamen Sturz erleben: Marc Chagall hat sie alle gemalt, sie waren eines seiner zentralen Themen – und der Schriftsteller Walter Erben hat seine 1957 in München erschienene Monografie daher „Marc Chagall, der Maler mit den Engelsflügeln“ genannt. Chagall hat Erben ein Selbstporträt – mit schwebendem Engel – gezeichnet und gewidmet. Direkt aus Familienbesitz stammend, kann Galerie Susanne Bauer das Blatt jetzt in Salzburg anbieten.

Königlicher Elfenspuk
Sommernachtsträumen lässt es sich auch prächtig zu Ostern. Dafür geht es einmal wieder in die Antike, wo Shakespeare Feenkönig Oberon in einen Schlagabtausch mit seiner Angetrauten Titania schickt, und einen Liebes- und Verwechslungsreigen zündet. Felix Mendelssohn Bartholdy hat eine seiner schönsten Musiken dafür komponiert. Auch Günter Brus scheint das verzaubert zu haben: „An Mendelssohn Bartholdy, dem Menschen und dem Künstler“ nannte er 1985 eine Arbeit in Bleistift und Ölkreide auf getöntem Karton, die ans Elfenreich denken lässt (W&K - Wienerroither & Kohlbacher).

Royale Fabelwesen
Am Hof von Sonnenkönig Ludwig XIV. entwickelte Hofebenist André-Charles Boulle die Technik, Möbel mit Schildpat und Messing zu dekorieren. Er beeinflusste so den Stil der Zeitgenossen. Auch den von Nicolas Sageot. Aus seiner Pariser Werkstatt stammt ein Bureau Mazarin (um 1720) bei Christian Eduard Franke. Eine Pracht, dieses auf Eiche mit Schildpat und Messing dekorierte Möbel, das in seinen Messingfurnierteilen reiche, originelle, fein ziselierte Darstellungen von Menschen, Tieren – und Fabelwesen zeigt. Eine echte Rarität: Zwei nahezu identische Schreibtische von Sageot haben sich im Königlichen Palast von Stockholm, sowie im Drawing Room von Berrington Hall, Herefordshire, erhalten.

Schmelztiegel der Moderne

Das Wien der Jahrhundertwende war ein Schmelztiegel des Vielvölkerreiches der Habsburger und wurde wohl auch gerade deshalb zum Zentrum der Moderne. Die darstellende und die angewandte Kunst aus dieser Epoche gibt bis heute beredtes Zeugnis davon – und ist weltweit hochbegehrt. Das zeigt sich auch in der Salzburger Residenz, wo besondere Prachtstücke auf die nationalen, wie internationalen Gäste warten.

Meister der Expression
1890 in Tulln geboren, gilt Egon Schiele gemeinsam mit Gustav Klimt und Oskar Kokoschka als Paradekünstler für die Epoche „Wien um 1900“. Auch wenn Schiele seine Herkunft aus der Tradition der Wiener Secession und dem Einfluss Klimts nicht leugnen kann, geht seine Kunst in ihrer schonungslos existenziellen Expressivität doch deutlich darüber hinaus. Wie großartig er es schaffte, mit wenigen Strichen eine Figur immens ausdrucksstark und plastisch entstehen zu lassen, zeigt die „Sitzende Frau mit Hut“, die er 1917, ein Jahr vor seinem frühen Tod, mit schwarzer Kreide aufs Papier warf (Galerie bei der Albertina ▪︎ Zetter).

Blaues Glaswunder
In Klostermühle (Klášterský Mlýn) in Böhmen lag die berühmte Glasmanufaktur Johann Loetz Witwe, für die der geborene Wiener Hans Bolek, ein ehemaliger Schüler Josef Hoffmanns und späterer Architekt, in den Jahren 1912 bis 1917 zahlreiche Form- und Dekorentwürfe lieferte. Im Vorfeld der Werkbundausstellung in Köln, 1914, setzte er sich intensiv mit der historischen Gefäßform des Pokals auseinander, wovon einige für diese Leistungsschau realisierte Entwürfe zeugen, darunter der prachtvolle, bei Florian Kolhammer, art since the turn of the 20th century ausgestellte, „Blaue Pokal“ aus formgeblasenem und geätztem Glas.

Das Einzelstück
Aus dem mährischen Pirnitz, dem heutigen Brtnice in Tschechien, stammt Josef Hoffmann, eine Zentralfigur der angewandten Kunst der Jahrhundertwende und der Wiener Werkstätte. Diese Produktionsgemeinschaft bildender Künstler, 1903 von Hoffmann mitbegründet, erlebte eine höchst wechselvolle Geschichte, bis 1932 ihr Bankrott nicht mehr zu verhindern war.
1924 wurde eine Zigarettenschatulle aus 900er Silber gefertigt, die Hoffmann gemeinsam mit Philipp Häusler, der aus Panczowa in Ungarn stammte, entworfen hat. Die vom Kunsthaus Kende präsentierte Arbeit wurde nur einmal ausgeführt und besitzt noch ihr originales Innenleben. Im MAK befindet sich die Entwurfszeichnung dazu.

Hinter Gitter
Dass man selbst aus Wien hinaus und über den Tellerrand blickte, beweist ein Silbernes Körbchen mit Elfenbeingriff, das Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte um 1905 entwarf. Die Dekorvariante „Gitterwerk“ gehört zu Hoffmanns bekanntesten Entwürfen, der sich vermutlich des künstlerischen Austauschs mit Charles Rennie Mackintosh noch vor 1903 verdankt. Die starke Reduktion und die strenge Formensprache machen das Körbchen, angeboten von Kunsthandel Nikolaus Kolhammer, zu einem jener ikonischen Objekte aus Hoffmanns Frühzeit. Das makellos ausgeführte „Gitterwerk“ in durchbrochener Technik und der elegant geschnitzte Elfenbeingriff stehen dabei exemplarisch für die hohen Qualitätsansprüche der Wiener Werkstätte.

Sitzende Dame
Egon Schiele sei einer der „genialsten Zeichner aller Zeiten“. Davon war der Kunsthistoriker Otto Benesch, dessen Vater Heinrich ein großer Förderer und Sammler Schieles war, überzeugt. Schieles Vermögen, mit wenigen Strichen ganz präzise Physiognomie, Ausdruck und Emotion der von ihm Gezeichneten auszudrücken, bleibt singulär. Auch in der „Sitzenden Dame“, die aufgrund ähnlicher Blätter um 1914 zu datieren ist, kann man Schieles einzigartige Art der Linienführung exemplarisch erkennen (Kovacek Spiegelgasse Gemaelde Glas). Für Schiele war die menschliche Figur vor allem Ausdrucksträger, und so schrieb er 1911: „Ich glaube immer, daß die größten Maler Figuren malen.“

Jetzt wird’s bunt!

Schon Johann Wolfgang von Goethe hat am Farbenrad seiner berühmten Farbenlehre gedreht und die Fantasie bemüht: „Doch du warst mein Zeitvertreib, Goldne Phantasie“ lässt er etwa den spintisierenden Ritter Amadis sagen. Goldene Wunderstücke und gemalte Fantasien schillern auch in der Residenz in allen nur denkbaren Farben.

Kunsthandel Markus Strassner
Man kennt das Abendrot. Doch Arik Brauer hat 1963, ganz Phantastischer Realist, für sein kleines Ölgemälde (14,5 x 23,5 cm) das „Abendgelb“ gesehen und auf Holz gemalt (Kunsthandel Markus Strassner). Holz verwendeten nämlich auch Pieter Brueghel und Hieronymus Bosch als Bildträger. Und die großen alten Meister der überbordenden Fantasien waren die Helden der Anfang der 1950er-Jahre von Brauer gemeinsam mit Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter und anderen gegründeten „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“.

Kunsthandel Natalia Riedl
Wenn Arik Brauer der „Wiener Schule“ des Phantastischen Realismus entstammt, dann ist es bei Micha Lobi wohl die „Sibirische Schule“. Denn im nordasiatischen Teil Russlands wurde der Maler 1966 geboren. Auch er hat sich Hieronymus Bosch als sein Vorbild gewählt. Er scheint ihm dabei ganz nahe zu kommen, doch offenbaren sich Lobis Gemälde bei näherer Betrachtung als moderne Hommagen an die einzigartige, skurrile Fantasie des spätgotischen Niederländers. Bei Kunsthandel Natalia Riedl hat Lobis Kunst etwa mit „Am linken Ufer“, 2019, Öl auf Holz, seine Salzburger Auslage.

Pintar Schmuck und Silber des 20. Jahrhunderts
Wer Cartier hört, denkt schnell an Panther. 1948 wurde der erste Panther im Hause Cartier geboren und war bald als eines der Markenzeichen der 1847 gegründeten Maison Cartier berühmt. Allerdings schnurren auch ganze liebe Kätzchen in deren Kollektionen. So wie jenes in Form einer goldenen Brosche aus den 1950ern in der Vitrine bei Pintar Schmuck und Silber des 20. Jahrhunderts. Es ist farblich auch viel raffinierter als die strengen Panther: Um den Hals trägt die goldige Mieze eine emaillierte blaue Schleife mit weißen Tupfen, die Augen funkeln rosarot und das Näschen glänzt schwarz.

The old Treasury
1992 gründete Frédéric Béziat die „Maison Loreedubois“ für seine besonderen Schmuckkollektionen. Schon seine Vorfahren waren um 1830 in Marseille für die Qualität ihrer geschnitzten Porträts und Schmuckstücke bekannt. Seine eigenen Reisen und die seiner Verwandten etwa nach Indochina, Afrika, Tahiti und Peru inspirierten ihn zu exotischen Kreationen, wie ein Paar Ohrclips aus Gelbgold, die dank Verzierungen aus Ebenholz, Koralle und Citrin ein elegantes Farb- und Materialspiel beim Niederländischen Schmuckspezialisten The old Treasury zeigen. 

Galerie Artziwna
„Ein gutes Bild muss fließen, man darf darüber nicht nachdenken. Es ist wie ein Wurf!” Das meinte der Wiener Maler Viktor Lederer (1935-2017), den die Galerie Artziwna in der Residenz präsentiert. Lederer begann seine malerische Ausbildung in der Meisterklasse bei Franz Elsner an der Akademie der bildenden Künste in Wien und schloss 1964 mit einem Meisterdiplom ab. Bekannt wurde er mit seinen dramatischen, sehr pastosen und farbigen Landschaftsbildern, Stillleben oder Akt-Darstellungen. Einer seiner „Würfe“ in Salzburg zeigt leuchtend „Rote Blumen“, 1996, Öl auf Leinwand, 90 x 80 cm.

Meisterwerke vor den Vorhang

Fünf Meisterwerke, von besonderen, gefragten und berühmten Künstlern haben jetzt ihren Auftritt. Sie zeigen wie hochkarätig die ART&ANTIQUE Residenz Salzburg ist, wo noch viel mehr solcher Zimelien zu finden sind.

Kunsthandel Giese & Schweiger
Die Sommer in den 1830er-Jahren verbrachte Ferdinand Georg Waldmüller in den Alpen rund um Salzburg. Da fand er prachtvolle Landschaftsmotive in Hülle und Fülle. Sie markieren den Höhepunkt seiner Entwicklung als Landschaftsmaler. So wie der Blick in die Berchtesgadener Alpen von 1836, der die Hohe Göll, den höchsten Gipfel des Göllmassivs, und das Hohe Brett, dessen Name sich von der flachen, felsigen Hochebene in Gipfelnähe ableitet, zeigt. Ein echtes Meisterwerk aus Zürcher Privatbesitz, jetzt bei Kunsthandel Giese & Schweiger.

Galerie Française Gérard Schneider
„Wenn du dein Lineal verwendest, um ein Viereck zu zeichnen, wird es sterben“, hat Serge Poliakoff (1900-1969) einmal gemeint. In seiner „Composition abstraite“ führt er vor, wie lebendig es in einem nicht gestorbenen Viereck zugehen kann. Zu sehen ist das Prachtbild bei der Galerie Française von Gérard Schneider, der sich gemeinsam mit dem Sohn des Künstlers, Alexis, dem Werk Poliakoffs und seiner Dokumentation annimmt. Das hat in bisher fünf umfangreichen Werkverzeichnissen seinen Niederschlag gefunden.

Dorothea Apovnik Kunsthandel Fine Art
Aus europäischem Privatbesitz gelangte eines der frühesten Kinderporträts der italienischen Renaissance auf den Stand von Dorothea Apovnik. Gemalt wurde es 1503 von Francesco Bonsignori. Bei dem darauf gezeigten Edelknaben handelt es sich um Federico II Gonzaga, dem Sohn der Isabella d’Este. Dieses bisher noch unveröffentlichte Kinderporträt ist die Umsetzung der Zeichnung in ein Gemälde, das ebenfalls bestens dokumentiert ist. Isabella d’Este nämlich ließ zwei Gemälde ihres dreijährigen Sohnes anfertigen, die sie ihrem, am Hof von Papst Julius II. weilenden, Gemahl schickte. Eines der beiden war für ihn, das andere als Geschenk für Papst Julius II. vorgesehen.

Kunsthandel Freller
Salzburg ohne ein Meisterwerk von Alfons Walde geht natürlich gar nicht! Diesmal erfreut bei Kunsthandel Freller die „Fleckalm in Kitzbühel“. Zu sehen ist eine idyllisch verschneite Landschaft mit drei Bäuerinnen auf einem Weg. Diese sind in traditioneller Tracht mit Hut dargestellt. In der Ferne sind vier Stadeln zu sehen. Typisch für Walde sind die von der Sonne beleuchteten Schneepassagen, welche den Schattenzonen gegenüberstehen. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass immer wieder bewusst Farbe ausgespart wurde und das Braun des Malkartons zum Vorschein kommt.

Galerie Gerald Hartinger
Eine ruchlose Femme fatale spielte Marilyn Monroe im Film „Niagara“ von 1953. Für Werbezwecke entstand dabei jenes laszive Fotoporträt, das Andy Warhol kurz nach Marilyns Tod 1962 kaufte und als Vorlage für seinen Siebdruck verwendete. Der gehört in all seinen Variationen zu den bekanntesten Motiven des Pop Art-Stars und konnte schon Auktions-Weltrekorde aufstellen. Die Galerie Gerald Hartinger lässt in Salzburg „Marilyn (F. & S. 28)“, von 1967, in Gelb, Grün, Türkis und Pink vollmundig leuchten.

Kunstnachtrag zum Weltfrauentag

Geheimnisvoll, heilig, verführerisch, gläubig mit Kopftuch und elegant. Die Frau tritt auch in der Kunst als faszinierendes, vielfältiges Wesen auf. Variantenreich sind ebenso die Techniken, die sie zum Kunstobjekt machen: Geschnitzt, gegossen, gehauen oder gemalt.

Schauer
Rätselspiele können tödlich enden. Zumindest im antiken Theben. Dort stellte die Sphinx, ein Wesen der griechischen Mythologie, dargestellt als geflügelter Löwe mit dem Oberkörper einer Frau, Fragen – und tötete jeden, der die richtige Antwort nicht wusste. Das hat schon die Künstler der alten Ägypter fasziniert, aber auch jenen Bildhauer, der um 1770 gleich zwei Sphingen aus Untersberger Marmor gehauen hat. Am Stand von Schauer sollte man sich diesmal auf keine Rätselrallye einlassen.

Kolhammer & Mahringer Fine Arts
Aus der Werkstatt des Meisters Hans Klocker stammte eine „Mondsichelmadonna“, die um 1480/90 gefertigt wurde und zu Ostern 2023 auf dem Stand von Kolhammer & Mahringer Fine Arts ihren Platz hat. Die 77 cm große Madonna aus Zirbenholz weist typische Merkmale der Werkstatt des spätgotischen Bildhauers Hans Klocker auf. Klocker zählt zu den bedeutendsten Künstlern Südtirols im späten 15. Jahrhundert und war vor allem im Brixner und Bozner Raum aktiv. Diese Madonna ist stilistisch mit dem Traminer Altar (1485-90), heute im Bayerischen Nationalmuseum, verwandt und besitzt noch die originale Fassung.

Kunsthandel Michael Kraut
Geheimnisvoll wie eine Sphinx erscheint „Die Venus von Kassel“, die Gerd Mosbach 2022 in Öl auf Leinwand gemalt hat. Eine blaue Farbfläche schaut einen statt eines Gesichts an. Der Körper der Venus ist in einen bunten Mantel gehüllt, auf der Brust baumelt eine Schnur mit einem Bildnis daran. Gerd Mosbach, 1963 in Köln geboren, studierte in Köln, Florenz, Mailand und Madrid. Mit 39 trat er in die Katholische Kirche ein und widmet sich seitdem auch gerne religiösen Themen.

Galerie Magnet
„Immer wieder fesselt mich, Sinnbild der menschlichen Urangst überhaupt, das Bild der betenden Bäuerin: Steil, ernst und voll Hingegebenheit. Nicht selten reiße ich die Augen auf vor Staunen, dass diese archaisch große Form und mythenhafte Versunkenheit wirklich sind, Wirklichkeit unserer Tage und nichts fern Beschworenes oder museal Konserviertes“, schrieb Werner Berg 1947. Der Niederschlag dieser Worte ist auf dem Stand der Galerie Magnet zu sehen. Auf dem Ölbild von 1963 beeindruckt eine „Betende“ mit Kopftuch, die aus einer Kirchenbank hervorlugt.

Kunsthaus Wiesinger
„Eine Figur führt ihr eigenes Leben, das sich vom tatsächlichen Leben ablöst, ablösen muss. Man braucht als Künstler das reale Erlebnis auch als Funken zur Vergegenwärtigung der Vorbilder. Die Bildhauerei ist eine Form, die ganze Welt in Besitz zu nehmen. Es ist eine Möglichkeit, dem Gegenüber nahe zu kommen“, sagt der Bildhauer Robert Metzkes, dessen Figuren bei Kunsthaus Wiesinger stehen. Es müssen schöne reale Erlebnisse gewesen sein, die Metzkes zu seiner Bronze „Stehende im Großen Kleid“ inspiriert haben.

Galerie Panarte
Eine Ikone der niederländischen Malerei, quasi eine „Marilyn“ des Barock ist Jan Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrring“. Ein Frauenporträt, so bezaubernd wie geheimnisvoll. Wer die Dargestellte ist, weiß man nicht. Das Bild aus dem Mauritshuis in Den Haag, das gerade für die Vermeer-Schau nach Amsterdam ausgeborgt ist, wurde sogar Hauptfigur eines Vermeer-Films (2003), und hat viele Künstler inspiriert. So auch Jean-Pierre Vasarely, Sohn von Victor Vasarely, der unter dem Künstlernamen Yvaral die junge Dame 1988, ganz charakteristisch für die Op-Art, aus lauter Pixeln zusammengesetzt hat.

Roter Kunst-Faden

Die Farbe Rot ist eine der vier Urfarben und steht für Liebe und Leidenschaft. Das Blut ist rot. Die Glut ist rot. Rot bedeutet Leben, Energie und Wärme. Doch während die meisten Säugetiere Rot schlecht wahrnehmen können, reagiert das menschliche Auge sehr empfindlich darauf. Folgen Sie dem roten Kunst-Faden!

Lilly’s Art
Das Gesamtkunstwerk des Orgien Mysterien Theaters von Hermann Nitsch, im letzten April verstorben, ist ohne (Blut)Rot undenkbar. Es waren reale Substanzen, wie Milch, Essig, Wein, Blut oder Fleisch, mit denen Nitsch die sinnlichen Sensationen des Riechens, Tastens und Schmeckens auslösen wollte. Bei seinen Malaktionen wurde dann natürlich auch mit Farbe geschüttet. Ein bedeutendes Relikt einer solchen Aktion, ein Schüttbild in Acryl auf Leinwand aus dem Jahr 2005, beeindruckt am Stand von Lilly’s Art. 

Bagherpur Knüpfwerke seit 1971
Die Oasenstadt Nain liegt rund 200 km östlich von Isfahan: Ein pittoreskes Ensemble aus typischer Lehmarchitektur, kegelförmigen Wasserspeichern, die durch Windtürme gekühlt werden sowie der ältesten erhaltenen Moschee im persischen Raum. Berühmt ist Nain aber besonders für seine Teppiche. Einer davon, ein traumhaftes Exemplar aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts, besticht durch seine sehr feine Knüpfung von über einer Million Knoten pro Quadratmeter, wofür viel roter Faden verwendet wurde.

Brenske Gallery
Als Ikonostase bezeichnet man die mit Ikonen geschmückte Wand mit drei Türen, die in der orthodoxen Kirche das innere Kirchenschiff vom Altarraum trennt. Eine großformatige Ikone mit zwei Aposteln aus einer solchen Kirchen-Ikonostase stellt Brenske Gallery aus. Es handelt sich um eine schwere Laubholz-Tafel, die teils ornamental geschnitzt und vergoldet ist. Darauf wurden in Eitempera auf Kreidegrund zwei Apostel gemalt, die auf roten Bänken sitzen und jeweils von zwei, ebenfalls roten Engeln flankiert sind.

Kunsthandel Hieke
Helene Funke ist längst als eine der wichtigsten Vertreterinnen der expressiven Malerei anerkannt, die sie bereits im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts in Paris mitgestaltete. Damit nahm sie später in Wien arbeitend eine wichtige Position ein. Das Aquarell „An der Côte d’Azur“ ist ein wunderbares Beispiel für diese stilistische Richtung. Vor einem Himmel wie ein Vorhang aus bunten Bändern sieht man links einen geradezu exaltiert knorrigen Baum mit rot glühendem Stamm.

Walter Moskat Kunst & Antiquitäten
Als David die Harfe spielte war Goliath noch nicht erschlagen und er noch nicht König. Dafür durfte er mit seiner Musik König Saul besänftigen und aufmuntern, wenn ihn wieder einmal böse Geister plagten. Beruhigend wirkt wohl auch der Gang jener gotischen Hausuhr mit Stundenschlag, auf der König David im scharlachroten Mantel in die Saiten greift. Andras Lichti aus Winterthur hat sie 1597 gebaut und mit seinem Meisterzeichen versehen.

Schütz Art Society
Die Landschaft war ein besonderes Thema im Schaffen von Franz Sedlacek, der sich einer Schubladisierung entzieht und in seiner unerschöpflichen Fantasie irgendwo zwischen „Neuer Sachlichkeit”, „Neuromantik” und „Magischem Realismus“ kaum dingfest gemacht werden kann. Gewohnt faszinierend atmosphärisch und unheimlich in ihrer Weite ist auch seine „Landschaft mit rotem Haus“.

Ulf Englich Inh. Franz Wagner
Seine leuchtend rote Farbe hat dem Feueropal, eine Varietät des Opals, den Namen gegeben. Schon die Mayas schätzten den Feueropal, der jedoch später zunehmend in Vergessenheit geriet. Die spanischen Eroberer wurden dann auf die reichen Vorkommen Mexikos aufmerksam. Inzwischen ist der Feueropal der Nationaledelstein von Mexiko. Von dort stammen auch die tiefroten Prachtexemplare, die für Girandol-Ohrgehänge in Gold gefasst wurden und von Diamanten und verschiedenfarbigen Saphiren umspielt in der Vitrine von Ulf Englich Inh. Franz Wagner feurig leuchten.

Kunst und Handwerk

Design sagt man heute, früher hieß es Kunsthandwerk und ganz früher war es einfach schön und großartig, was man an Gestaltung und Formgebung in den Kunstgegenständen von der Weltuhr aus dem Wiener Barock bis zur Paraventkunst der 1960er-Jahre sehen kann.

Dorothea Apovnik Kunsthandel Fine Art
Formgebend im Salzburger Barock war die Kunst des Bildhauers Johann Baptist Hagenauer. Noch spannender für uns heute ist, dass seine Frau, Rosa Hagenauer-Barducci, eine der ersten Salzburger Malerinnen war, die als selbständige Künstlerpersönlichkeit Anerkennung fand. Sie malte das berühmte Porträt von Mozarts Mutter und ein Doppelporträt, das höchstwahrscheinlich Hagenauer-Barducci mit ihrem Mann zeigt. Ihm stand sie auch immer wieder Modell, etwa für die Marienstatue am Salzburger Domplatz.

Schwab & Patzl Kunsthandel
Piero Fornasetti war ein italienischer Maler, Bildhauer, Kunsthandwerker und Innenarchitekt. Er verband Kunst mit Kunsthandwerk und hierbei hatte es ihm besonders der Paravent angetan. Fornasetti gestaltete die bemalten, bedruckten und lackierten Raumteiler in diversesten Dekors und Größen und meinte: „Manche sollten wie Schiebetüren funktionieren. . . andere habe ich klein gestaltet, . . . vor allem gaben sie mir die Möglichkeit, meine Träume zu erzählen.“ Einen solchen Traum mit goldenen Ruinen auf schwarzem Grund zeigt Residenz-Debütant Schwab & Patzl.

Kunsthandel Dr. Tilman Roatzsch
Zwei Prachtstücke von Tischen aus dem Biedermeier präsentiert man bei Kunsthandel Dr. Tilman Roatzsch zur Messepremiere. Der eine stammt aus Wien, um 1815, mit Rüsterwurzel auf Nadelholzkorpus furniert, intarsierten Adern aus Ahorn sowie dunkel gefärbtem Ahornholz. Der zweite Salontisch wurde um 1802 in Süddeutschland gefertigt, ist Kirschbaum auf Nadelholzkorpus furniert und besitzt eine im Deckblatt eingelegte Kupferplatte mit polychromer Blumen- und figuraler Goldmalerei.

Lilly’s Art
Die ganze Welt in eine prachtvolle astronomische Telleruhr zu packen, hat der „Kaiserliche Hoffbefreyder Ferdinant Miller“ (signiert auf Zifferblatt und Platine) 1690 in Wien geschafft. Lilly’s Art präsentiert diesen Höhepunkt des Telleruhren-Typus. Verziert ist das Prachtstück mit Personifikationen der vier Erdteile. Europa thront als Königin unter einem Baldachin oberhalb des Zifferblattes. Rechts erkennt man Amerika mit Federkrone und Papagei, links Afrika mit einem Löwen und unten Asien mit Halbmondstab und Schlange. Am oberen Ende des Pendels deutet ein imperialer Doppeladler auf den Auftraggeber, Kaiser Karl VI., hin.

Runge Kunsthandel
Ein Türschloss aufzubekommen, wenn man den Schlüssel verloren hat, fällt wohl auch in die Rubrik Kunsthandwerk. Vor allem, wenn man an die heutigen Schlüsseldienst-Fertigkeiten denkt. Bleibt zu hoffen, dass der arme Dienstmann auf Carl Kronbergers Genrebild „Der verlorene Schlüssel“, selbigen doch noch im Schnee gefunden hat. Der in Freistadt geborene Kronberger studierte in München, wurde hochgeschätzter Miniaturmaler, der in seinen Genreszenen und Porträts Wert auf Naturalismus legte.

Galerie Susanne Bauer
1866 in Hietzing geboren, studierte Hermann Vinzenz Heller Medizin, bald auch Malerei an der Wiener Akademie. Ab 1903 war er Dozent für „Bau und Proportionen der menschlichen Gestalt“. Von 1903 bis 1906 studierte er außerdem noch Bildhauerei und lehrte ab 1906 an der Akademie „Anatomie für Künstler“. Zu seinen Schülern gehörten spätere Größen wie Schiele bis hinauf zu Rudolf Hausner und Max Weiler. Heller war als Bildhauer, Maler und Graphiker der Idee des Gesamtkunstwerks zugetan und strebte nach einer Einheit von Architektur, Plastik und Malerei. Das sieht man seinem monumentalen Triptychon „Am Scheideweg“, Öl auf Leinwand, im originalen Rahmen mit seinem 241 mal 301 cm großen Mittelteil und den beiden 191 mal 351 cm großen Seitenteilen an.

 

Die Ausstellerinnen und Aussteller 2023

Bildende Kunst:
DOROTHEA APOVNIK KUNSTHANDEL FINE ART
GALERIE ARTZIWNA
GALERIE FRANÇAISE GÉRARD SCHNEIDER
KUNSTHANDEL FRELLER
KUNSTHANDEL GIESE & SCHWEIGER
GALERIE GERALD HARTINGER
KUNSTHANDEL HIEKE
KOVACEK SPIEGELGASSE GEMAELDE GLAS
KUNSTHANDEL MICHAEL KRAUT
GALERIE MAGNET
GALERIE PANARTE
GALERIE THOMAS SALIS
KUNSTHANDEL NATALIA RIEDL
SCHÜTZ ART SOCIETY
W&K - WIENERROITHER & KOHLBACHER

Bildende Kunst, Antike:
CHRISTOPH BACHER ARCHÄOLOGIE ANCIENT ART

Bildende Kunst, Ikonen:
BRENSKE GALLERY

Bildende Kunst, Kunsthandwerk, Design, Möbel:
GALERIE BEI DER ALBERTINA ▪ ZETTER
GALERIE SUSANNE BAUER
CHRISTIAN EDUARD FRANKE
FLORIAN KOLHAMMER, art since the turn of the 20th century
KUNSTHANDEL NIKOLAUS KOLHAMMER
SCHWAB & PATZL KUNSTHANDEL
KUNSTHANDEL MARKUS STRASSNER

Kunsthandwerk, Design und Silber:
KUNSTHAUS KENDE

Bildende Kunst, Kunsthandwerk, Uhren:
LILLY'S ART

Möbel, Antiquitäten:
KUNSTHANDEL DR. TILMAN ROATZSCH

Bildende Kunst, Kunsthandwerk, Möbel, Volkskunst, Skulpturen:
WALTER MOSKAT KUNST & ANTIQUITÄTEN
RUNGE KUNSTHANDEL
SCHAUER

Antike Teppiche und Knüpfwerke:
BAGHERPUR KNÜPFWERKE SEIT 1971

Schmuck und Silber:
ULF ENGLICH INH. FRANZ WAGNER
PINTAR SCHMUCK UND SILBER DES 20. JAHRHUNDERTS
THE OLD TREASURY

 

Daten & Fakten

ART&ANTIQUE Residenz Salzburg
1. bis 10. April 2023
täglich 10-18 Uhr
Residenz Salzburg im DomQuartier

Premium Partner Portal: artantique-residenz.at/premiumpartner/
Ausstellerverzeichnis: artantique-residenz.at/aussteller/
artantique-residenz.at
instagram.com/artundantique
facebook.com/artantique.artfairs

EINTRITTSPREISE
Tageskarte: 15 Euro
Ermäßigte Tageskarte: 12 Euro
Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten (mit Ausweis, bis 27 Jahre): Eintritt frei

PARTNER
Raiffeisen Salzburg Private Banking
Osterfestspiele Salzburg
DomQuartier Salzburg
Vöslauer
Kattus

PRESSEKONTAKT
Mag. Stefan Musil
T +43 676 931 66 65
stefanmusil@gmail.com

MESSEKONTAKT
Tina Patronovits
T +43 1 587 12 93 11
t.patronovits@mac-hoffmann.com

VERANSTALTER
M.A.C. Hoffmann & Co. GmbH
Hofburg Schweizertor, PF 22
1016 Wien
office@mac-hoffmann.com

 

53. ART&ANTIQUE HOFBURG VIENNA

ART&ANTIQUE HOFBURG VIENNA 2022
10. – 14. November 2022

Wien, Hofburg, ART&ANTIQUE - nur du allein!

Die Wiener Messelandschaft ist bunt und divers geworden, nicht nur in der Erscheinung, sondern auch im Niveau. Und dann gibt es die ART&ANTIQUE HOFBURG Vienna. Die Konstante in Wien. Die Messe für Kunst, Antiquitäten und Design. Heuer findet sie zum 53. Mal statt, hat lange Tradition im November, kurz nach Allerheiligen. Sie ist die bedeutendste jährliche Leistungsschau des österreichischen Kunsthandels. Die Selektion ist einfach: Nur die Besten dürfen ausstellen. So wie auch der Ort einzigartig bleibt: Die Hofburg, im Herzen der Hauptstadt, großzügig, prunkvoll, unschlagbar. Besser, hochwertiger, stilvoller geht es eben nicht. Erst recht nicht bei der 53. Ausgabe von 10. bis 14. November 2022.

Dann präsentiert sich das Who is Who des österreichischen Kunsthandels, die meisten davon seit vielen Jahren und Jahrzehnten Stammaussteller der ART&ANTIQUE, dazu ausgewählte internationale Aussteller mit ihren herbstlichen Highlights aus Kunst, Antiquitäten und Design. Die Palette und Vielfalt der angebotenen Stücke ist enorm, hält einen altbabylonischen Liebesakt, antike griechische Vasen, das gotische Relief eines Heiligen, ein Flämisches Renaissance Kabinett, Bilderuhren aus dem Wiener Biedermeier, die mit Brillanten besetzte Sisi-Sternen besetzte Krone genauso bereit, wie die großen nationalen wie internationalen Meister der Moderne und Gegenwart, in Bild und Skulptur.

Ein stimmiges Rahmenprogramm rundet die fünf Messetage ab, sorgt für Mehrwert und setzt spannende Anreize für den Messebesuch: Etwa, wenn Kunsthändler Alexander Giese mit entsprechender Cocktailbegleitung Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils um 15 Uhr, zu seinem kultig unterhaltsamen Experten-Talk „Kunst & Schnittlauch“ einlädt.

Ausgewählte Aussteller und Galeristen verwandeln mit tollen Leihgaben das Hofburg Foyer in einen wetterfesten zeitgenössischen Skulpturengarten, unter anderem mit Arbeiten von Oskar Höfinger, Karl Karner oder mit Billi Thanners „Himmelsleiter“. Nägele&Strubell gastiert mit der aktuellen Ausgabe seines „Kunst und Schönheit“-Projekts, mit jährlich vier zeitgenössische Künstlerinnen gefördert werden. Die diesjährigen Künstlerinnen – Billi Thanner, Fiona Hernuss, Naomi Devil und Danielle Pamp – präsentieren im Rahmen der Messe persönlich ihre für das Projekt geschaffenen Arbeiten, das 2022 unter dem Motto „He´s looking at you kid!” steht.

Der Schriftsteller und Historiker Georg Hamann erinnert in einer Lesung seines bei Amalthea erschienen Buches „60 x Wien, wo es Geschichte schrieb“ an Orte, Straßen und Plätze an Menschen und Geschehnisse, die die Stadt Wien geprägt haben.

ART&ANTIQUE HOFBURG Vienna

10. - 14. November 2022
Do.-So.: 11:00 - 19:00 Uhr
Mo.: 11:00 - 18:00 Uhr

HOFBURG Vienna
1010 Wien

Tageskarte: 15,00 EUR (inkl. 20% MwSt.)
Ermäßigte Tageskarte: 12,00 EUR (inkl. 20% MwSt.)

Die Ausstellerinnen und Aussteller 2022

  • GALERIE BEI DER ALBERTINA ▪ ZETTER
  • GALERIE ARTECONT
  • CHRISTOPH BACHER ARCHÄOLOGIE ANCIENT ART
  • BLUE ART
  • BRENSKE GALLERY
  • GALERIE ALESSANDRO CASCIARO
  • KUNSTHANDEL FRELLER
  • KUNSTHANDEL GIESE & SCHWEIGER
  • GALERIE GÖLLES
  • KAIBLINGER - GALERIE & KUNSTHANDEL
  • A. E. KÖCHERT JUWELIERE
  • KOVACEK SPIEGELGASSE GEMÄLDE GLAS
  • GALERIE KOVACEK & ZETTER
  • KUNSTHANDEL MICHAEL KRAUT
  • LILLY´S ART
  • GALERIE 422 MARGUND LÖSSL
  • GALERIE MAGNET
  • GALERIE MAIER
  • WALTER MOSKAT KUNST & ANTIQUITÄTEN
  • GALERIE REINISCH CONTEMPORARY
  • KUNSTHANDEL NATALIA RIEDL
  • GALERIE RUBERL
  • SCHÜTZ ART SOCIETY
  • GALLERY SIKABONYI
  • SMOLKA CONTEMPORARY
  • GALERIE MICHAELA STOCK
  • KUNSTHANDEL STOCK
  • KUNSTHANDEL MARKUS STRASSNER
  • SUPPAN
  • GALERIE ELISABETH & KLAUS THOMAN
  • THE OLD TREASURY
  • KUNSTHAUS WIESINGER
  • GALERIE ZIMMERMANN KRATOCHWILL

www.artantique-hofburg.at

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Das war „It’s Sekt o’clock!“ 2022 – Die Sekt Austria-Hochsaison kann beginnen!

Neuer Name, neuer Auftritt und neue Lebendigkeit: Mit ihrem Veranstaltungsformat „It’s Sekt o’clock“ haben die österreichischen Sekthersteller am Montag, den 17. Oktober den Startschuss in die diesjährige Sekt-Hochsaison gemacht und mit dem Mix aus anspruchsvoller Fachverkostung und entspanntem After Work auch eine neue Zeitrechnung für den Genuss von Sekt Austria eingeleitet. Besondere Unterstützung für das rot-weiß-rote Prickeln gibt es nun auch von Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam, der zum Sekt Austria-Botschafter 2022 ernannt wurde.

Bereits ab dem frühen Nachmittag konnten sich Fachbesucher durch die prickelnde Bandbreite von Sekt Austria und österreichischem Sekt kosten. Mit 32 Herstellern war das Angebot so vielfältig wie nie zuvor und umfasste die großen etablierten Namen des Landes ebenso wie zahlreiche Newcomer. Als besonderes Highlight stellten sich vier Top-Sommelières und -Sommeliers bei einem Wettkampf um die beste Speisen-Sekt-Kombination dem Voting der Fachbesucher. Michèle Metz (Döllerer, Golling) kombinierte zu Geräuchertem Saibling mit Rotkohlsalat einen Sekt Austria Reserve Chardonnay Mathäi des Weinguts Stift Klosterneuburg, Günther Meindl (Der Berghof, Lech am Arlberg) entschied sich zu Erdäpfel-Kraut-Strudel für einen Sekt Austria Große Reserve Riesling 2017 Langenlois Ried Heiligenstein des Weinguts Steininger, Johann Artner (Tantris, München), griff zu Hühnchen al Mattone nach einem Sekt Austria Große Reserve Blanc de Blancs Langenlois 2016 des Weinguts Fred Loimer und Roman Bolschetz (Hafnerbar, Wieselburg) empfahl zu New York Cheesecake Sekt Austria Reserve Brut Pinot Noir 2017 von der Sektkellerei Schlumberger. Das Rennen um die meisten Harmoniepunkte entschied mit knappem Vorsprung Johann Artner für sich. Zudem wurde erlebbar, dass Prickelndes über seinen Einsatz als Aperitif hinaus ein exzellenter Partner zu einem kompletten Menü ist und auch mit Bodenständigem Begeisterung auf den Gaumen bringen kann.

Sekt Austria hat einen neuen Botschafter

Zu den großen Momenten der Veranstaltung zählte die Ernennung von Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam zum neuen Sekt Austria-Botschafter. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurde er in sein neues Ehrenamt eingeführt und übernahm dabei die Staffel von Intendantin und Schauspielerin Kristina Sprenger. Wolfgang Rosam zu seiner neuen Aufgabe als Sekt Austria-Botschafter: „Es ist mir eine große Ehre, für ein Jahr der Sektbotschafter unseres Landes sein zu dürfen! Mich muss man nicht mehr überzeugen, aber ich verspreche, dass ich viel tun werde – auch mit unseren Falstaff Magazinen –, um viele neue Freunde des österreichischen Sekts zu gewinnen. Das ist eine besonders schöne Aufgabe, die ich mit größter Freude erfüllen werde!“

Applaus für Sprenger und Großbauer

Für private Sektliebhaber:innen schlug ab 17:30 Uhr die Stunde des prickelnden After-Work-Clubbings mit großer Sekt Austria Bar sowie Live-Cooking mit Vier-Gang-Menü als Kostproben und Live-Musik. Den ersten großen Applaus holte sich Schauspielerin und Sekt Austria-Botschafterin Kristina Sprenger, welche mit Chansons von Hildegard Knef den Auftakt machte. Und während sich die Besucher an der Sekt Austria Bar delektierten, sorgte die Kultband The Bad Powells für mitreißende Partystimmung. Weiteren großen Applaus gab es schließlich für Sekt Austria-Botschafterin Maria Großbauer, als diese gemeinsam mit The Bad Powells höchst anregende Kostproben aus ihrem Repertoire als Saxophonistin zum Besten gab.

Verstärkte Aktivitäten der ÖWM

Mag. Ulrike Hager, Leiterin des Gebietsmarketings der Österreich Wein Marketing (ÖWM), hob im Rahmen eines Pressegesprächs die großartige Entwicklung des österreichischen Sekts hervor. Um die exzellente Qualität des heimischen Prickelns noch breiter bekannt zu machen, sind weiter zahlreiche Aktivitäten vorgesehen, welche die verschiedenen Akteur:innen des Markts ansprechen, aber auch die Konsument:innen direkt. Das Talent von österreichischem Sekt als Speisenbegleiter bildet darin einen wichtigen Schwerpunkt.

Brut und Rosé im Trend

Dass man auf dem richtigen Weg ist, veranschaulichten die Ausführungen von Mag. Benedikt Zacherl, Vorsitzender des Österreichischen Sektkomitees. Demnach hat sich die Anzahl der Sekthersteller:innen in den vergangenen Jahren von gut 100 auf über 200 erhöht und die Anzahl der eingereichten Proben für die Prüfnummernverkostung haben sich seit 2018 von etwas mehr als 100 auf 215 Produkte gesteigert. Der allgemeine Sektmarkt wuchs im Jahr 2021 im Volumen um über zwölf Prozent und im Wert um knapp zehn Prozent. Während die Zahlen im Lebensmittelhandel einen leichten Rückgang verzeichneten, konnte die Gastronomie nach den Corona-bedingten Schließungen in der ersten Jahreshälfte das Volumen nahezu verdoppeln. Im Bereich der Geschmacksrichtungen erfuhr die Kategorie „Brut“ ein Wachstum von 21,7 Prozent. Indessen setzt Rosé-Sekt seinen Siegeszug weiter fort und freut sich über ein Plus von 30,8 Prozent (nach 37,5 Prozent im Jahr 2020). Über einen Jahrgang 2022, bei dem die Sekthersteller durchaus gefordert waren, berichtete Michael Malat als Leiter des Marketingausschusses im Österreichischen Sektkomitee. Auffällig waren große regionale Unterschiede im Wetterverlauf, letztendlich erwies sich landesweit der richtige und generell etwas frühere Lesezeitpunkt als entscheidend für eine hohe Qualität der Grundweine. Die Basis für eine weitere positive Entwicklung von Sekt Austria ist somit gegeben.

Sekt Austria bittet an die Bar

Hinein ins große Sektvergnügen! Bei It’s Sekt o’clock! am 17. Oktober laden mehr als 30 der besten österreichischen Sekthersteller:innen zum näheren Kennenlernen von Sekt Austria ein.

Sekt Austria: Das erwartet Sie

Mit Beginn dieses Jahres definierten die österreichischen Sekthersteller eine neue Premiumkategorie: Sekt Austria. Diese Bezeichnung ist ausschließlich österreichischem Sekt geschützten Ursprungs (g.U.) vorbehalten und umfasst drei Kategorien: Sekt Austria als frisch-fruchtiger Einstiegssekt sowie Sekt Austria Reserve und Sekt Austria Große Reserve, die durch eine längere Lagerung auf der Hefe zunehmend auch Weißbrot- und Briochearomen aufweisen.
 

 

Klingende Namen und prickelnde Klänge

Wenn sich am 17. Oktober mehr als 30 der besten österreichischen Sekthersteller zur großen Jahresshow von Sekt Austria versammeln, kann sich das Line-up sehen lassen. Große und etablierte Namen sind ebenso vertreten wie zahlreiche Newcomer auf der Bühne des feinen Prickelns – kulinarisch und musikalisch hochkarätig in Szene gesetzt.
Am besten gleich das Ticket sichern!

Die ersten beiden Stunden ab 14 Uhr sind Fachbesucher:innen vorbehalten, welche das breite Sortiment der ausstellenden Sektproduzenten im Rahmen einer Tischpräsentation vertiefend verkosten können, gefolgt von einem kurzen Festakt und einem orchestrierten Foodpairing. Für private Sektliebhaber:innen schlägt ab 17:30 Uhr die Stunde des prickelnden After-Work-Clubbings mit großer Sekt Austria Bar sowie Live-Cooking mit 4-Gang-Menü. Unvergessliche Partystimmung garantiert dazu die Kultband The Bad Powells, bekannt für ihre mitreißende Show und schrillen Outfits. Wer kann, ist bereits um 17:30 Uhr zur Stelle, wenn Sekt Austria-Botschafterin Kristina Sprenger das After Work mit einem musikalischen Live-Act eröffnet.

Fachlich anspruchsvoll bis fröhlich ausgelassen

Ein vielfältiges Programm, bei dem sich Sekt Austria mit seinen drei Kategorien Sekt Austria, Sekt Austria Reserve und Sekt Austria Große Reserve vielfältig kennenlernen und genießen lässt – von fachlich anspruchsvoll bis fröhlich ausgelassen.
 
Der 22. Oktober ist der offizielle Sekt Austria Tag des österreichischen Sekts. Diesen begehen die Hersteller bereits am Wochenende davor mit individuellen Programmen in ihren Kellern und Betrieben.

Vorschau auf die ausstellenden Sekthersteller von It's Sekt o'clock!

  • A-Nobis Sektkellerei Norbert Szigeti - Zurndorf
  • Weingut Bründlmayer - Langenlois
  • Weingut Buchegger - Dross
  • Erzherzog Johann Weine - Ehrenhausen
  • Weingut Fuhrgassl-Huber - Wien
  • Schloss Gobelsburg - Gobelsburg
  • Weingut Gollenz - Tieschen
  • Graf Hardegg - Seefeld-Kadolz
  • Weingut Harkamp - Leibnitz
  • Christina Hugl | Sekt & Pet-Nat - Langenlois
  • Weingut Jurtschitsch - Langenlois
  • Kultur Weingut Kästenburg - Ratsch an der Weinstraße
  • Johann Kattus Sektkellerei - Wien
  • Weingut Krispel - Straden
  • NÖ Landesweingüter Hollabrunn-Krems-Mistelbach-Retz - St. Pölten
  • Weingut Langmann - St.Stefan/Stainz
  • Hofkellerei des Fürsten von Liechtenstein - Wilfersdorf
  • Weingut Loimer - Langenlois
  • Weingut Malat - Furth bei Göttweig
  • Schlossweingut Souveräner Malteser-Ritter-Orden - Mailberg
  • Weingut Mayer am Pfarrplatz - Wien
  • Weingut Polz - Strass in der Steiermark
  • Weingut Regele - Ehrenhausen
  • Schlumberger Wein- und Sektkellerei - Wien
  • Weingut Steininger - Langenlois
  • Weingut Stift Klosterneuburg - Klosterneuburg
  • Sektkellerei Szigeti - Gols
  • Weingut Johann Topf - Strass im Strassertal
  • Weinviertler Sektmanufaktur - Stützenhofen
  • Weingut Zuschmann-Schöfmann - Martinsdorf

Zu den Sekthersteller:innen

Auf einen Blick

„It’s Sekt o’clock!“

Wo: HOFBURG Vienna
Wann: 17. Oktober 2022

FÜR PRESSE UND FACHBESUCHER:INNEN
ab 14:00 Uhr Tischpräsentation als Fokusverkostung,
Pressegespräch, Sekt-Kulinarik-Battle/Food-Pairing
Registrierung als Fachbesucher

FÜR PRIVATE SEKTLIEBHABER:INNEN
ab 17:30-22:00 Uhr After Work
mit Sekt Austria Bar, Live-Cooking-Station und Live-Musik
21:00 Uhr Einlassstopp

Tickets:
-> MAGNUM – für Fachbesucher:innen (nach Registrierung) à € 35,-
gültig von 14:00 bis 22:00 Uhr

-> IMPERIAL für private Sektliebhaber:innen à € 55,-
gültig von 17:30 bis 22:00 Uhr

-> PICCOLO – für Nachtschwärmer à € 20,-
gültig ab 20:30 bis 22:00 Uhr


Presseakkreditierung: 
Unter werk@grosswerk.com mit schriftlichem Nachweis über die aktive weinjournalistische Tätigkeit (namentliche Erwähnung im Impressum des Mediums zu einem Weinartikel, dessen Veröffentlichung nicht länger als sechs Monate zurückliegt).

www.oesterreichsekt.at

„It's Sekt o’clock!“

Sekt Austria geht mit neuem Veranstaltungsformat in die Sekt-Hochsaison

Die österreichischen Sekthersteller starten am 17. Oktober 2022 in der HOFBURG Vienna ein neues Veranstaltungsformat. „It's Sekt o’clock!“ steht ganz im Zeichen von Sekt Austria und bietet nachmittags für Fachbesucher ein konzentriertes Verkosten und abends für private Sektliebhaber ein entspanntes After Work mit Live-Musik und Live-Cooking. 

Wenn die Uhr „It's Sekt o’clock!“ anzeigt, ist es Zeit, Sekt Austria zu verkosten und zu genießen. Dafür lassen die österreichischen Sekthersteller am 17. Oktober die Funken aus ihren Sektflaschen noch mehr und auch vielfältiger sprühen. Fachbesucher:innen können bereits ab 14 Uhr im Rahmen einer Tischpräsentation die Bandbreite an Sekt Austria fokussiert verkosten und haben die Möglichkeit, im Anschluss an einem Sekt- und Foodpairing teilzunehmen. Ab 17:30 Uhr sind private Sektliebhaber:innen herzlich eingeladen, beim prickelnden After Work die Sekt Austria Bar zu besuchen und ein 4-Gang-Menü zu genießen – all das bei Live-Musik, die Stimmung und Spaß verspricht. 
 


Auf einen Blick

„It’s Sekt o’clock!“

Wo: HOFBURG Vienna
Wann: 17. Oktober 2022

FÜR PRESSE UND FACHBESUCHER:INNEN

ab 14:00 Uhr Tischpräsentation als Fokusverkostung,
Pressegespräch, Sekt-Kulinarik-Battle/Food-Pairing
Registrierung als Fachbesucher

FÜR PRIVATE SEKTLIEBHABER:INNEN
ab 17:30-22:00 Uhr After Work
mit Sekt Austria Bar, Live-Cooking-Station und Live-Musik
21:00 Uhr Einlassstopp

Tickets:
-> MAGNUM – für Fachbesucher:innen (nach Registrierung) à € 35,-
gültig von 14:00 bis 22:00 Uhr

-> IMPERIAL für private Sektliebhaber:innen à € 55,-
gültig von 17:30 bis 22:00 Uhr

-> PICCOLO – für Nachtschwärmer à € 20,-
gültig ab 20:30 bis 22:00 Uhr


Presseakkreditierung: 
Unter werk@grosswerk.com mit schriftlichem Nachweis über die aktive weinjournalistische Tätigkeit (namentliche Erwähnung im Impressum des Mediums zu einem Weinartikel, dessen Veröffentlichung nicht länger als sechs Monate zurückliegt).

www.oesterreichsekt.at

Erfolg für die ART&ANTIQUE Residenz Salzburg

„Der Ort macht die Musik“ sagt Stammaussteller Alexander Giese und bringt damit auf den Punkt, was die ART&ANTIQUE Residenz Salzburg im Sommer ausmacht. Soeben ging mit großem Erfolg und in bester Stimmung unter den 20 Ausstellern die 8. Ausgabe zu Ende

Für Alexander Giese geht es dabei nicht nur um die Verkaufsquote, „sondern auch um diese einzigartige Verbindung von Musik und Kunst“, die der Standort Salzburg zur Festspielzeit möglich macht: „Man spürt eine große Dankbarkeit beim Publikum, dass es dieses kulturelle Angebot in einer solchen Breite gibt.“
Messe-Chefin Alexandra Graski-Hoffmann sieht sich angesichts der erfolgreichen 8. Ausgabe bestärkt: „Aus einem Kunstevent im Residenzhof ist eine aus dem Festspielsommer nicht mehr wegzudenkende Messe gewachsen, die sich auch in herausfordernden Zeiten beweisen konnte. Das lässt uns mit Optimismus nach vorne schauen, besonders auf die ART VIENNA, die von 16. bis 18. September 2022 zum ersten Mal in der großartigen Location, der Orangerie Schönbrunn stattfindet.“

Lassen Sie hier die ART&ANTIQUE noch einmal Revue passieren.

Großes Comeback mit qualitativem Wachstum – Das war die VieVinum 2022

Eine VieVinum ganz im Zeichen des Aufbruchs: Nach vier Jahren Pause gibt Österreichs Weinwirtschaft von 21. bis 23. Mai 2022 in der HOFBURG Vienna ein fulminantes Zeichen der Lebendigkeit und punktet mit dem Fokus auf Fachbesucher, einer anspruchsvollen „School of Wine“ und neuen digitalen Services. Zudem wurde das Scheinwerferlicht auf die nächste Winzergeneration und deren Zukunftsvision gerichtet.

Drei Tage lang war die HOFBURG Vienna vom Klang des guten Weins und einer allgegenwärtigen Freude des Wiedersehens und des gemeinsamen Verkostens durchdrungen. Das Konzept von VieVinum-Veranstalter M.A.C. Hoffmann, den Fokus auf Fachbesucher zu richten und damit Ausstellern und Besuchern mehr Platz und mehr Zeit für individuelle Gespräche zu bieten, offenbarte sich als goldrichtig. Ein Mut zur Reduktion, der sich als zentraler Erfolgsfaktor erwies.

Professionalität und Leichtigkeit

„Es ist schön, die Weinfamilie wieder vereint zu sehen“, so VieVinum-Organisatorin Mag. Alexandra Graski-Hoffmann in ihrer Begrüßungsrede. Tourismusstaatssekretärin Susanne Kraus-Winkler oblag die Eröffnungsrede, sie hob darin die Bedeutung des persönlichen Kontakts bei einem emotionalen Thema wie Wein sowie die wirtschaftliche Bedeutung der VieVinum im Bereich des Tourismus hervor. Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager bezog sich in seiner Begrüßungsrede auf die lange währende Vorfreude aller Akteure der Branche und auf die Rückkehr der VieVinum für den österreichischen Wein. Von einem Rekord an internationalen Fachbesuchern, die auf Einladung der Österreich Wein Marketing (ÖWM) zur VieVinum angereist waren, konnte Chris Yorke als Geschäftsführer berichten. Mag. Alexandra Graski-Hoffmann streute den österreichischen Winzerinnen und Winzern Rosen: „Die besondere Kunst der österreichischen Winzerinnen und Winzer, ihre großartigen Weine zu präsentieren, diese gelungene Mischung aus Professionalität und Leichtigkeit macht einen wichtigen Teil des Charmes der VieVinum aus – und dieser Zugang ist auch unsere Philosophie als Veranstalter.“

Bündeln positiver Kräfte

Seit 1998 dokumentiert Österreichs internationales Weinfestival im Zweijahresrhythmus die Karrieren der österreichischen Winzer. Von Beginn an bündeln dafür der Messeveranstalter M.A.C. Hoffmann und die Österreich Wein Marketing (ÖWM) gleichermaßen Kompetenz und Innovationsgeist. Dieses Jahr kamen auf Einladung der ÖWM mehr als 1.000 internationale Händler, Sommeliers, Gastronomen und Journalisten auf die VieVinum. Dank exzellenter Jahrgänge wie 2019, 2020 und 2021 könnten die Rahmenbedingungen nicht besser sein.

Goldenes Ehrenzeichen für Willi Klinger

Abseits des Messegeschehens wurde Willi Klinger als langjährigem Geschäftsführer der ÖWM und nunmehrigem Geschäftsführer des Weinhandelshauses Wein & Co eine besondere Ehre zuteil. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie und im Beisein vieler Wegbegleiter verlieh ihm Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich.

Die Anziehungskraft von Alpen und Ätna

Rund 500 Winzer aus nah und fern reichten ihre besten Weine zur Verkostung. Über den Schwerpunkt Österreich hinaus waren auch Aussteller aus zahlreichen europäischen Weinbaugebieten von West bis Ost und so mancher Region aus Übersee vor Ort. Den Status der Ehrengäste genossen diesmal Winzergruppen aus Südtirol und Sizilien. Zwei Weinbaugebiete einer Nation, die nach Jahren des Dornröschenschlafs seit einiger Zeit zu den angesagten Herkünften der internationalen Weinbühne zählen und ihre Anziehungskraft sichtlich auch auf die Besucher der VieVinum ausübten.

Weinschule mit einem unentschiedenen Länderkampf

Die Schulbank drücken und dabei einige der spannendsten Weine der VieVinum verkosten, diese Gelegenheit wurde von den Besuchern rege genutzt. Der „Stundenplan“ umfasste Themen wie Herkunft, Rebsorte, Stilistik oder übergreifende Bereiche wie Biodynamie und Lagenklassifikation – moderiert von anerkannten Größen der internationalen Weinszene. Auch die beiden Gastweinbaugebiete Südtirol und Sizilien bereicherten das Angebot mit je einer kommentierten Verkostung, in der sie ihre autochthonen Rebsorten beleuchteten. Mit großer Spannung wurde das Ergebnis des traditionellen Weinländerkampfs des Fachmagazins Vinum erwartet, wo diesmal je eine „Riesling-Elf“ des Jahrgangs 2019 aus den Reihen des VDP gegen jene der ÖTW antrat. Traditionell ist auch die nicht gänzliche Einigkeit über den Gewinner, welche erstmals in einem Unentschieden mündete.

Neue digitale Services

Um rasch den gesuchten Wein zu finden oder auf die richtigen Handelspartner zu treffen, stellte der VieVinum-Veranstalter zwei neue digitale Services zur Verfügung. Dem Leitsatz „nie mehr einen guten Wein vergessen“ folgend, konnte man sich via Ausstellerverzeichnis sein persönliches digitales Verkostungsheft einrichten. Die B2match-App half indessen, die Geschäftsanbahnung einfacher und effizienter zu machen.

Zukunft des Weins

Mit Herbst 2021 startete VieVinum-Organisatorin Mag. Alexandra Graski-Hoffmann im Andenken an ihren Vater und VieVinum-Gründer Gerd A. Hoffmann die gleichnamige Akademie. Ein Cross- Mentoring, bei dem erstmals 24 vielversprechende Nachwuchs-Winzerinnen und -Winzer die Möglichkeit hatten, sich mit namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft über Bereiche wie Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Tourismus sowie über die Weiterentwicklung des Weinguts auszutauschen. Schon zuvor fand deren Abschlusspräsentation statt, in der sie ihre Resümees präsentierten und auf der VieVinum selbst gestalteten sie eine Masterclass zum Thema „Zukunft des Weins“.

VieVinum Aktion: Stölzle Gläser und Weinkühlschränke

Nach der VieVinum ist vor dem Abverkauf: Ab sofort sind Stölzle Gläser aus der Serie „Experience“ zum Sonderpreis von € 15,- pro Karton (6 Stück) erhältlich. Die Gläser können unter office@mac-hoffmann.com bestellt werden. Zudem sind qualitativ hochwertige Weinkühlschränke und Weinklimaschränke in verschiedenen Größen und zu attraktiven Preisen erhältlich. Informationen unter +43 2262 625 46 oder info@oewi.at.

Zitate von Ausstellern und Besuchern:

Sigi Hiss, Magazin Vinum & Fine
„Was hier von allen geleistet wurde, die an der Organisation beteiligt waren, ist Weltspitze. Man denkt da einfach anders als bei anderen Messen. Und das, was die ÖWM macht, mit diesen vielen großartigen Details, ist nicht selbstverständlich.“

Wolfgang Rosam, Herausgeber Falstaff
„Es ist wirklich die schönste Messe der Welt, das sage ich schon seit Jahren. Wir hatten wieder einen tollen Auftritt mit internationalen Winzern. Alle sind glücklich.“

Ralf Kaiser, Journalist, Deutschland
„Nach vier Jahren Pause war das eine super Möglichkeit, sich über die österreichischen Weine einen Überblick zu verschaffen, vor allem die Jahrgänge 2019 und 2021 sind sehr gelungen.“

Marcus Johst, Journalist, Deutschland
„Ich bin besonders von den kommentierten Verkostungen begeistert und habe sie intensiv genutzt. Dieses fokussierte Verkosten bietet einen großen sensorischen Lerneffekt.“

Helga Schroeder, Master Sommelière, Deutschland
„Es war wie immer alles klar und übersichtlich strukturiert, ich fand auch die Masterclasses toll und das Rahmenprogramm an den Abenden.“

Johann Artner, Sommelier, Restaurant Tantris, Deutschland
„Ich bin total begeistert, die VieVinum setzt einfach eigene Maßstäbe.“

Josef M. Schuster, Kastner AllesWein
„Für mich die beste VieVinum, die es je gegeben hat. Genau die richtige Anzahl an Besuchern. Man merkt an vielen Details, wie viele Gedanken man sich bei der Organisation gemacht hat.“

Paul Truszkowski, Weinhandlung Suff
„Die VieVinum bietet die schönste Atmosphäre, die man sich vorstellen kann, und die österreichische Winzerschaft ist vorbildlich. Das ist hier auch ein guter Ort zum Netzwerken.“

Dietmar Baumgartner, Blue Moon Eisenberg
„Es war gut besucht, aber nicht übertrieben, die Winzer hatten Zeit für Gespräche und wir konnten gut verkosten.“

Franziska Kerner, Restaurant Unkai im Grand Hotel Wien
„Winzer und Weine waren einfach top. Es hat viel Spaß gemacht, der freie Tag war gut investiert.“

Marie Christin Baunach, Sommelière, Restaurant Überfahrt, Deutschland
„Das ist für mich einfach die schönste Weinmesse. Man konnte in Ruhe verkosten und hatte auch Zeit für Gespräche. Ich komme gerne wieder.“

Lukas Hittinger, Hittinger’s Genuss
„Hier hat man alles an Winzern beisammen. Ich fand das Demeter-Thema sehr spannend.“

Herbert Schmid, Sommelier-Ikone, Österreich
„So einen tollen Rundumblick über das Weingeschehen bekommt man nicht alle Tage. Alle Weinstile sind hier vertreten und ein riesiges Jahrgangsspektrum.“

Thomas Neusiedler, Helvetia Österreich
„VieVinum is back! Es haben sich alle gefreut, dass sie wieder stattfindet. Die Qualität der gebotenen Weine ist konstant herausragend.“

Sophie Gräfin Goëss-Enzenberg „Das Interesse für den Südtiroler Wein war sehr groß. Großes Dankeschön für die Organisation.“

Christian Bauer, Vertreter für Sicilia DOC „Die Rückmeldungen waren sehr positiv und die Winzer wollen auf die nächste VieVinum wiederkommen.“

Luzia Schrampf, Journalistin, Österreich
„Ich war in ,Mission Blaufränkisch‘ unterwegs. Die Organisation war fantastisch und ich hab auch von internationalen Kollegen gehört, wie gut ihnen die VieVinum gefallen hat.“

Peter Weirather, Journalist, Österreich
„Alles war bestens organisiert, man merkt auch, dass die Leute wieder Freude an persönlichen Treffen haben.“

Florian Scheuba, Kabarettist und Weinliebhaber
„Ein Fest des Wiedersehens. Fantastisch, dass die VieVinum in der Hofburg ist, das macht sie zusätzlich einzigartig.“

Elisabeth Pichler-Krutzler, Winzerin, Unterloiben
„Wir hatten ein super Publikum, viele internationale und auch nationale Händler, am Montag auch viele Gastronomen.“

Kurt Feiler-Artinger, Winzer, Rust
„Für mich war es sehr positiv. Ein großartiges Publikum, das sehr aufmerksam war.“

Gregor Stiegelmar, Winzer, Gols
„Alles war super, bei uns waren nur tolle, hochprofessionelle Verkoster.“

Stefan Zehetbauer, Winzer, Deutsch Schützen
„Die ÖWM hat mit der Einladung der internationalen Fachleute einen wirklich tollen Job gemacht. Ab dem ersten Tag war die Stimmung absolut positiv. Ein Lob an M.A.C. Hoffmann für die Organisation und den Service. Die Hofburg ist einfach der ideale Ort für die VieVinum.“

Gerhard Wohlmuth, Winzer, Kitzeck
„Für uns war die VieVinum sehr erfolgreich. Viele altbekannte, aber auch neue Fachbesucher, und das in dem wundervollen Rahmen der Wiener Hofburg.“

Josef Scharl, Winzer, St. Anna am Aigen
„Das war die bisher beste VieVinum für mich. Super organisiert. Bei mir waren viele Gastronomen und internationale Besucher, einfach ein super cooles Publikum.“

Fritz Wieninger, Winzer, Wien
„Die Qualität der Kontakte war besser als je zuvor.“

Michael Liegenfeld, Winzer, Donnerskirchen
„Für uns ein toller Erfolg, besser als erhofft. Wir freuen uns schon wieder auf die nächste VieVinum.“

Die nächste VieVinum findet von 25. bis 27. Mai 2024 statt.

Kontakt
Tina Patronovits | M.A.C. Hoffmann & Co GmbH
+43 1 587 12 93 - 11 | t.patronovits@mac-hoffmann.com
www.mac-hoffmann.com

Pressekontakt
Dagmar Gross | grosswerk public relations & art promotion
Liniengasse 20/6 | 1060 Wien | +43 1 236 26 64
werk@grosswerk.com | www.grosswerk.com

VieVinum Cross-Mentoring: Was die jungen Winzerinnen und Winzer mitnehmen

Neue Erfahrungen, die Erweiterung des Netzwerks und vielfach sehr konkrete Konzepte für die Weiterentwicklung des Weinguts: Die jungen Winzerinnen und Winzer des ersten Jahrgangs der Gerd A. Hoffmann-Akademie präsentierten nach Monaten der Zusammenarbeit mit ihren Mentorinnen und Mentoren im Restaurant des Colony Tennisclubs ihre Resümees. 

Mit Herbst 2021 startete VieVinum-Organisatorin Mag. Alexandra Graski-Hoffmann im Andenken an ihren Vater und VieVinum-Gründer Gerd A. Hoffmann die gleichnamige Akademie, mit Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager als Schirmherr. Ein Cross-Mentoring, bei dem erstmals 24 vielversprechende Nachwuchs-Winzerinnen und -Winzer die Möglichkeit hatten, mit namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft in Kontakt zu treten. Deren gemeinsame Arbeit drehte sich um Themen wie Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Tourismus sowie um spezifische Fragen der Weiterentwicklung des Weinguts oder der eigenen Persönlichkeit.

Steckbriefe und Einblicke

Von Beginn an wurden die Mentees aufgerufen, sich Ziele zu setzen und damit aktiv auf die Mentorin oder den Mentor zuzugehen. Das Team von M.A.C. Hoffmann begleitete die Tandems bei ihrer Zusammenarbeit, stand beratend zur Seite und hielt deren besondere Momente in einem Online-Tagebuch fest: Gerd. A. Hoffmann Akademie/Tagebuch
Ebenso stellten sich die jungen Winzerinnen und Winzer mit Steckbriefen vor, zu finden unter: Gerd. A. Hoffmann Akademie/Steckbriefe

Chance auf persönliches Kennenlernen

Im Rahmen der VieVinum gestalten die jungen Winzerinnen und Winzer eine Masterclass zum Thema Zukunft des Weins. Moderiert von den beiden Weinexperten Nicole Retter (Deutschland) und Thomas Breitwieser (Österreich) geben sie anhand ausgewählter Weine Einblicke in ihre persönliche Philosophie und Zukunftsvision als nächste Winzergeneration: Infos und Anmeldung: Masterclass Zukunft des Weins

Bei der Abschlusspräsentation war für die Mentees die Zeit gekommen, ihre Resümees zu präsentieren, hier eine Auswahl davon:

Gregor Nimmervoll (Wagram) hatte die Gastronomin Veronika Doppler vom Restaurant Vestibül an seiner Seite: „Wir haben uns vom Grundfeeling her sofort gut verstanden. Was ich vor allem mitnehme, sind die Einblicke in die Wiener Gastronomie, auch hinsichtlich Zusammenarbeit mit Winzern. Sehr wertvoll waren außerdem die Gespräche über das Vereinbaren von Privatem und Beruflichem, wenn man als Familie zusammenarbeitet. Ich konnte sehr viel von der Lebenserfahrung meiner Mentorin profitieren und wir wollen die Zusammenarbeit auch fortsetzen.“
Weingut Nimmervoll

Julia Kroiss (Wien) kam in die Obhut von Annemarie Foidl, Wirtin der Angereralm und Präsidentin der Sommelier Union Austria. Sie resümiert: „Trotz der Distanz war das eine enge Zusammenarbeit. Ich war bei Annemarie Foidl auf der Angereralm und hab neben einigen Aufgaben, die sie mir zur Ausarbeitung gegeben hat, mitgenommen, mit welcher Herzlichkeit und Lockerheit sie bei all ihrer Professionalität auf die Leute zugeht. Sie war auch bei mir im Weingut, hat mir viele Tipps gegeben. Zum Beispiel wie man eine Marke kreiert und diese in den Köpfen der Zielgruppen über den bestehenden Markt hinaus präsent hält. Unglaublich toll sind die vielen Kontakte – auch internationale –, die ich gewonnen habe. Auch was die persönliche Präsentation betrifft und die Rhetorik, habe ich viel gelernt. Für mich war dieses Mentoring-Programm der VieVinum eine ganz tolle Erfahrung.“
Weingut Kroiss

Lisa Paschinger (Wagram) wurde mit dem Sportmanager Johannes Graski vernetzt: „Für mich war die Zusammenarbeit mit meinem Mentor wie die Erweiterung meiner Familie. Ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen und habe festgestellt, dass sich Wein und Sport gut verbinden lassen. Wir haben viele Vertriebsmöglichkeiten konzipiert, teilweise auch schon umgesetzt. Auch im Bereich Veranstaltungen ist einiges in Planung. Durch meinen Mentor habe ich Einblicke in eine völlig neue Welt bekommen.“
Bio-Weingut Urbanihof

Simon Gattinger (Wachau) bildete mit Mag. Thomas Neusiedler, CEO Helvetia Österreich ein Gespann: „Von meinem Mentor habe ich viel über das Führen von Kundengesprächen gelernt, wie man auf Menschen zugeht und generell über das Thema Verkauf. Er hat mich auch schon ein wenig in sein Netzwerk eingeführt. Wir wollen auf jeden Fall in Kontakt bleiben und planen nach der VieVinum ein gemeinsames Galadinner. Ich habe vor längerer Zeit bei MAC Hoffman angefragt, ob es etwas für junge Winzer gibt und da hat man angedeutet, dass etwas im Kommen ist. Es ist wirklich ganz toll, was da entstanden ist.“
Weingut Gattinger

DPD-Gutschein als Wertschätzung

Mit großer Freude wurde von den jungen Winzerinnen und Winzern ein Gutschein des Paketversenders DPD im Wert von 4.500 Euro entgegengenommen, den Marketingleiterin Sandra Reichl persönlich überreichte. Dies als Beitrag zur Förderung des Winzernachwuchses und als Zeichen der Wertschätzung für junge Menschen, die die Zukunft des österreichischen Weinbaus gestalten.

Ort der Begegnung

VieVinum-Organisatorin Mag. Alexandra Graski-Hoffmann ist es ein Anliegen, mit diesem Programm einen Ort der Begegnung zu schaffen: „Ich wünsche mir, dass mit diesem Schritt unsere Gemeinschaft gestärkt wird, sich Visionen für alle Teilnehmenden zeigen und wir mit neuer Kraft und Zuversicht in die nächsten VieVinum-Jahre gehen.“

MENTORING-TEAMS

WinzerIn & MentorIn

Michael Bauer & Josef Floh, Gastwirtschaft Der Floh
Katharina Baumgartner & Eva Pölzl, ORF Moderatorin
Georg Dujmovits & Bert Copar, Unternehmensberater
Anna Faber & Mag. Alexandra Graski-Hoffmann, VieVinum Organisatorin
Bernhard Fischer  & Lilli & Joachim Gradwohl, Lilli & Jojo Das kleine Wirtshaus
Gerald Freinbichler & Michael Krammer, Unternehmer, Ventocom
Simon Gattinger & Mag. Thomas Neusiedler, CEO Helvetia Österreich
Johann Gisperg & Markus Ertler, Investor und Business Angel
Alois Gollenz & Silvia Berghofer, Möbelwerkstätten Seliger
Gabriel Grassl & Dr. Harald Hauke, Vorstand AGR & ARAPlus
Andreas Gritsch & Jacqueline Pfeiffer, Star-Köchin
Alexander Herzinger & Mag. Sigi Menz, stv. Aufsichtsratsvorsitzender Ottakringer Getränke AG und Interessensvertreter
Johannes Hofbauer-Schmidt & Dr. Bernulf Bruckner, Weinexperte und Bankenberater
Friedrich Hutter & Dr.in Petra Stolba, Tourismus-Managerin
Franz Paul Jagschitz  &  Leo Doppler, Restaurant Hansen Börse
Julia Kroiss & Annemarie Foidl, Angereralm und Präsidentin Sommelier Union Austria
Helmut Lang &  Stefanie Herkner, Restaurant Zur Herknerin
Michael Liegenfeld & Michaela Reitterer, Boutiquehotel Stadthalle, Nachhaltigkeitsexpertin
Benita Lobner & Mag.a Manuela Krings-Fischer, Kringsalm       
Gregor Nimmervoll & Veronika Doppler, Restaurant Vestibül
Lisa Paschinger & Mag.a Alexandra Graski-Hoffmann, VieVinum-Organisatorin & Johannes Graski, Sportmanager
Viktoria Preiß & Dr.in Gabriela Straka, Mitglied der Geschäftsführung und  Sprecherin der Brauunion Österreich
Matthias Reckendorfer &  Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann a.D.
Thomas Schuster & Paul Ivic & André Drechsel, Tian Wien

Fakten VieVinum 2022 
Ort: HOFBURG Vienna, Eingang Heldenplatz
Datum: Samstag, 21. Mai bis Montag, 23. Mai 2022
Öffnungszeiten:
Sa. bis Mo. von 13 bis 18 Uhr
Fachbesucher & Presse: Sa. bis Mo. von 09 bis 18 Uhr
Eintritt:
Onlineticket: € 75,- www.vievinum.at/tickets
Fachbesucher nach Akkreditierung € 55,-
School of Wine – Infos und Anmeldung
www.vievinum.at


Presseakkreditierung
Kontakt für die Akkreditierung von FachjournalistInnen: dagmar@grosswerk.com.
Benötigt wird dafür eine schriftliche Akkreditierung (Schreiben der Chefredaktion oder namentliche Erwähnung im Impressum des Mediums zu einem Weinartikel, dessen Veröffentlichung nicht länger als sechs Monate zurückliegt). Die Akkreditierung von Begleitpersonen ist nicht möglich. Ausgegeben werden die Pressekarten direkt am Presseschalter vor dem Eingang zur VieVinum.

 

 

 

VieVinum 2022 - Wen möchten Sie auf der Messe treffen?

Schon kommenden Samstag, den 21. Mai 2022, startet Österreichs Weinfachmesse VieVinum in der HOFBURG Vienna. Speziell Fachbesucher profitieren von der neu installierten B2match-App, die das Finden passender Handelspartner punktgenau ermöglicht. 

Einen Wein am Messestand verkosten und dabei schon wissen, ob Parameter wie Produktionsweise, Preis oder vorhandene Menge den Vorstellungen entsprechen? Oder auch, ob ein bestimmter Zielmarkt für den Vertrieb infrage kommt? Die B2match-App macht die Geschäftsanbahnung auf der kommenden VieVinum einfach und effizient. Dank zahlreicher Filtermöglichkeiten lässt sich mit wenigen Klicks herausfinden, ob das Angebot eines Weinguts mit dem Bedarf der Interessenten übereinstimmt. Aufwendiges Recherchieren oder Kommunizieren im Vorfeld gehört somit der Vergangenheit an. 

Mit wenigen Klicks zum gesuchten Handelspartner

Zu Beginn sind Aussteller und Fachbesucher aufgerufen, sich auf B2match zu registrieren und ein Profil anzulegen. Als nächsten Schritt geben Aussteller an, welche Weine sie anbieten, während Fachbesucher im Feld "Ich suche" anführen, wonach sie suchen. Je vollständiger das Profil erstellt wird, desto präziser können Übereinstimmungen generiert werden und desto höher ist die Sichtbarkeit. Nun gilt es mit einer Terminanfrage aktiv auf andere zuzugehen. Eine Beschreibung, warum man an einem Meeting interessiert ist, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Anfrage angenommen wird. Akzeptierte Meetinganfragen werden automatisch in der Agenda eingeplant. Diese steht über die App zur Verfügung und kann in den persönlichen Kalender übertragen oder auch ausgedruckt werden.

Wer auf der VieVinum keine Gelegenheit für ein ausführliches Gespräch hatte, kann B2match noch bis 21. Juni 2022 für weitere Terminanfragen bei potenziellen Handelspartnern nutzen. 

Hier geht's zur b2match-App

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