Das war der Salzburger Sektfrühling

Salzburg liebt Sekt!

Der Salzburger Sektfrühling am 25. April 2019 zeigte erneut, dass österreichischer Sekt zu den neuen kulinarischen Trendthemen zählt. Bei sprichwörtlich frühlingshaftem Wetter fanden sich rund 700 Besucher im Haus für Mozart ein, um die feinen Perlen heimischer Herkunft zu verkosten und kennenzulernen. Im Mittelpunkt stand österreichischer Sekt Große Reserve, die höchste Qualitätsstufe für heimischen Sekt, der in der Mozartstadt sein glanzvolles Debüt feierte. Großen Zuspruch fanden auch der Sommelier-Wettkampf rund um das Thema Sekt sowie die Masterclass für Fachbesucher. Eröffnet wurde das vielfältige Programm von Dr. Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, und Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung und amtierende österreichische Sektbotschafterin.

Während mehr Besucher denn je Interesse am österreichischen Sekt bekundeten, freuten sich die 25 präsentierenden Sekthersteller auch ganz besonders über den hohen Anteil an Fachbesuchern beim Salzburger Sektfrühling. Das ist insofern von Bedeutung, da die Festspielstadt als marktstrategische Drehscheibe für Westösterreich und Süddeutschland gilt. Mit der dreistufigen Qualitätspyramide wurden in den vergangenen Jahren transparente und verständliche Standards für österreichischen Sekt geschaffen. Die drei Kategorien Klassik, Reserve und Große Reserve sind an der rot-weiß-roten Banderole zu erkennen und garantieren geprüfte Qualität und geschützten Ursprung (g.U.). Was sich die heimischen Sekthersteller aktuell noch vermehrt wünschen, ist die Unterstützung der Akteure im Handel und in der Gastronomie. Das Österreichische Sektkomitee hat sich zum Ziel gesetzt, den Marktanteil von österreichischem Sekt von 30 Prozent mittelfristig auf 50 Prozent zu erhöhen. Österreichischer Wein verfügt beispielsweise in der Gastronomie über einen Marktanteil von über 85 Prozent – Veranstaltungen wie der Salzburger Sektfrühling mit vertiefenden kommentierten Verkostungen (Masterclasses) sind ein Teil des Weges zu diesem Ziel. Detaillierte Informationen zur österreichischen Sektpyramide finden sich unter www.oesterreichsekt.at.

Geballtes Engagement für den österreichischen Sekt (v.l.n.r.): Michael Malat, Vorsitzender des Winzerausschusses; Mag. Willi Klinger, GF Österreich Wein Marketing; Dr. Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele; Dr. Petra Stolba, GF Österreich Werbung und amtierende österreichische Sektbotschafterin; Mag. Alexandra Graski-Hoffmann, Organisatorin des Salzburger Sekfrühlings; Mag. Benedikt Zacherl; GF Österreichisches Sektkomitee.

Die erfreulichen Besucherzahlen beim Salzburger Sektfrühling 2019 zeigen, dass österreichischer Sekt zu den neuen kulinarischen Trendthemen zählt.

Auswärtssieg für den Tiroler Sommelierverein
Dem Wunsch nach mehr Präsenz und Aufmerksamkeit in der Gastronomie folgte der Wettkampf zwischen den Sommeliervereinen aus Salzburg und Tirol. Bei diesem „Freundschaftsspiel“ zweier hochkarätig besetzter Dreier-Teams galt es, in theoretischen Belangen, mit praktischem Können und in der Rolle als Gastgeber Punkte zu sammeln. Nach vier Runden mit vielfältigen Prüfungsaufgaben rund um das Thema Schaumwein konnte sich das Team des Tiroler Sommeliervereins über den Sieg freuen. Den Vorsitz der Jury hatten Annemarie Foidl, Präsidentin Sommelier Union Austria, und Mag. Willi Klinger, GF Österreich Wein Marketing, inne. Zudem wohnten der Jury Dr. Petra Stolba (GF Österreich Werbung und amtierende österreichische Sektbotschafterin), Mag. Alexandra Graski-Hoffmann (Organisatorin der Weinmesse VieVinum und des SBG Sektfrühlings), Michael Malat (Vorsitzender des Winzerausschusses) sowie Mag. Benedikt Zacherl (GF Österreichisches Sektkomitee) bei. 
Wettbewerbskandidaten Sommelier-Wettkampf:
 
Team Salzburger Sommelierverein (www.ssov.at)

  • Michèle Metz, Edelweiss Salzburg Mountain Resort, Großarl
  • Mark Kiss, Restaurant Pfefferschiff, Hallwang bei Salzburg
  • Benjamin Zimmerling, Leading Family Hotel & Resort Dachsteinkönig, Gosau

 
Team Tiroler Sommelierverein (www.tsov.at)

  • Rosa Besler, Feuerstein Nature Family Resort, Bozen
  • Emanuel Rosier, Almgasthof Windischgrätzhöhe, Bad Gastein
  • Markus Winkler, Hotel Aurelio, Lech


Prickelnder Sommelier-Wettkampf beim Salzburger Sektfrühling: Nach vier Runden mit vielfältigen Prüfungsaufgaben rund um das Thema Schaumwein konnte sich das Team des Tiroler Sommeliervereins gegen das Team des Salzburger Sommeliervereins durchsetzen. (v.l.n.r.): Manu Rosier, Almgasthof Windischgrätzhöhe, Bad Gastein; Rosa Besler, Feuerstein Nature Family Resort, Bozen; Markus Winkler, Hotel Aurelio, Lech

Nach dem Wettbewerb waren die Sommelier-Teams aus Salzburg und Tirol wieder freundschaftlich vereint (v.l.n.r.): Benjamin Zimmerling, Leading Family Hotel & Resort Dachsteinkönig, Gosau; Manu Rosier, Almgasthof Windischgrätzhöhe, Bad Gastein; Mark Kiss, Restaurant Pfefferschiff, Hallwang bei Salzburg; Rosa Besler, Feuerstein Nature Family Resort, Bozen; Michèle Metz, Edelweiss Salzburg Mountain Resort, Großarl; Markus Winkler, Hotel Aurelio, Lech.

Die für Fachbesucher veranstaltete Masterclass beim Salzburger Sektfrühling 2019 war ganz den drei Stufen der österreichischen Sektpyramide gewidmet, mit Fokus auf die höchste Kategorie österreichischer Sekt g.U. Große Reserve.



Zitate

Dr. Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele
„Guter Schaumwein gehört wie selbstverständlich zum gesellschaftlichen Rahmen von Oper, Theater und Konzert. Dank Schlumberger werden unsere Vorstellungen auch kulinarisch auf höchstem Niveau begleitet. Und beim Salzburger Sektfrühling findet eine Art Rollentausch statt: Der historische Karl-Böhm-Saal im Haus für Mozart bildet den Rahmen für eine Veranstaltung des Österreichischen Sektkomitees und österreichischer Sekt selbst spielt die Hauptrolle."

Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung und amtierende österreichische Sektbotschafterin
„Als Sektbotschafterin ist es mir ein besonderes Anliegen, das Bewusstsein für das Besondere des österreichischen Sekts bei Touristikern, Gastronomen und Gästen noch stärker zu verankern und Menschen im In- und Ausland dafür zu begeistern.“
 
Annemarie Foidl, Präsidentin Sommelier Union Austria 
„Ich habe mich wirklich über die Professionalität der beiden Teams gefreut und auch über deren Gemeinschaftssinn. Wir können wirklich stolz sein, in der Österreichischen Sommelerie so viel Talent zu haben. Ganz herzlich möchte ich mich beim Österreichischen Sektkomitee und der Österreich Wein Marketing dafür bedanken, dass wir unser Berufsbild in so einem tollen Rahmen präsentieren können.“

Mag. Willi Klinger, GF Österreich Wein Marketing
„Es ist an der Zeit, dass die ausgezeichnete Qualität von österreichischem Sekt in den Weinkarten der heimischen Gastronomie sichtbar ist. Durch die Arbeit der Sommeliers und Gastronomen erhält österreichischer Sekt jene Aufmerksamkeit, die ihm gebührt.“

Mag. Benedikt Zacherl, Geschäftsführer Österreichisches Sektkomitee
„Das Haus für Mozart bietet die perfekte Kulisse für diese Verkostung. Ich freue mich, dass wir uns hier präsentieren können und der österreichische Sekt ein so interessiertes Publikum anzieht. Die rot-weiß-rote Banderole auf den geprüften Sektflaschen in den Stufen Klassik, Reserve, Große Reserve und die professionelle Botschafter in Form der Sommeliers werden den Trend zu heimischen Qualitätsprodukten im Schaumwein weiter verstärken.“