Österreichische Sektgala

Eine Erfolgsgeschichte auf drei Stufen – Das war die Österreichische Sektgala 2019

Eine neue Botschafterin für den österreichischen Sekt, ein hochkarätiger Sommelier-Wettkampf sowie österreichischer Sekt und Käse – und im Mittelpunkt österreichischer Sekt in den drei Qualitätsstufen Klassik, Reserve und Große Reserve. Die Österreichische Sektgala erwies sich erneut als Trendschau für die heimische Sektwirtschaft und abermals lockten mehr als 30 der besten heimischen Sekthersteller rund 1.500 Besucher an.

Burgenland, Wien, Niederösterreich und Steiermark

– aus diesen vier Bundesländern kamen die Sekthersteller angereist, um bei der Österreichischen Sektgala ihre erstklassigen Sektspezialitäten zu präsentieren. Die österreichische Sektpyramide bot den qualitativen roten Faden, sie ist das zentrale Schaustück der heimischen Sektwirtschaft und als echte Erfolgsgeschichte zu erachten. Sie gibt der vorhandenen Vielfalt Struktur und bietet so den Konsumenten eine gut verständliche Orientierung. Erfreulich ist auch, dass immer mehr österreichische Sekthersteller ihren Sekt in den drei Stufen Klassik, Reserve und Große Reserve geschützten Ursprungs (g.U.) klassifizieren. Erst im vergangenen Jahr stiegen die Einreichungen zur erforderlichen Prüfung um erfreuliche 27 Prozent. Nun ist es wichtig, diese drei Qualitätsstufen als „Anleitung“ noch breiter zu kommunizieren und im Bewusstsein der Schaumweinliebhaber zu verankern. Ebenso braucht es dafür das Engagement durch die Gastronomie und den Handel. Die steigende Beliebtheit von regionalen Produkten spielt dem perfekt zu. Und während die prickelnden Aktivitäten vom Österreichischen Sektkomitee und der Österreich Wein Marketing tatkräftig vorangetrieben werden, wünscht man sich von der Politik dringend die Aufhebung der wettbewerbsverzehrenden Sektsteuer, wie sie von der vergangenen Regierung bereits für das Jahr 2022 vorgesehen war.

Bühne frei für die Sommeliers!
Schon im Vorfeld der Sektgala herrschte in der Österreichischen Nationalbibliothek lebhaftes Treiben – acht Top-Sommelières und -Sommeliers aus ganz Österreich stellten sich dem Wettkampf um die beste Schaumweinkompetenz. In Zweierteams, die kurz vor Beginn durch das Los ermittelt wurden, ging es zunächst darum, in einer Blindverkostung Herkunft, Rebsorte und Dosage verschiedener Produkte zuzuordnen und auch den internationalen „Piraten“ herauszukosten. Als Sommelier ist man Gastgeber und Führungskraft, da gehört gute Argumentationstechnik zur täglichen Praxis. Diese stellten die Sommeliers im Zuge eines Rollenspiels unter Beweis, bei dem unterschiedliche Szenarien einer Veranstaltung mit Fokus auf österreichischen Sekt simuliert wurden. Prickelndes Fachwissen war anschließend bei einem Quiz gefragt, Augenmaß und Geschick beim gleichmäßigen Aufteilen einer Magnumflasche Sekt auf 16 Gläser. Bei dieser finalen Aufgabe durfte in jedes Glas nur einmal eingeschenkt werden, nachjustieren nicht erlaubt. Nach gut eineinhalb Stunden holte sich das Team aus Anna Andert (Restaurant Buxbaum, Wien) und Michèle Metz (Edelweiss Salzburg Mountain Resort, Großarl) den Titel "Österreichischer Sekt-Sommelier-Champion 2019".
 
Alle teilnehmenden Sommelières und Sommeliers:
•    Anna Andert, Restaurant Buxbaum, Wien
•    Johann Artner,Restaurant Sören Herzig, Wien
•    Rosa Besler, Feuerstein Nature Family Resort, Bozen
•    Roman Bolschetz, Restaurant Edvard im Hotel Kempinski, Wien
•    Franz Dafner, Kellervinothek Dafner, Neukirchen/Enknach
•    Michèle Metz, Edelweiss Salzburg Mountain Resort, Großarl
•    Magdalena Rieser,Hotel Karwendel, Pertisau am Achensee
•    Markus Winkler, Hotel Aurelio, Lech

Amtsübergabe in der Sektbotschaft
Österreichischer Sekt und die Wiener Staatsoper können auf eine lange gemeinsame und sehr erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. So freut sich das Österreichische Sektkomitee, Opernballorganisatorin Maria Großbauer als neue Botschafterin gewinnen zu können. In ihrer Antrittsrede gab sie Einblicke in ihre Philosophie und Ideen für den österreichischen Sekt:
„Als Qualitäts-Fetischistin schätze ich besonders auch in der Kulinarik, wenn etwas handwerklich hervorragend gemacht wird – aber wirklich gut wird’s erst mit Liebe und Leidenschaft. Und davon gibt es bei den österreichischen Sektwinzern jede Menge!
‚Sekt und Brötchen‘ ist ja sozusagen die heimische Variante des Aperitivo – und wir Österreicher pflegen das schon sehr, sehr lange! Sekt passt einfach zu jeder Tageszeit: vom berühmten Sekt-Frühstück über den Aperitif bis hin zum Mitternachtstrunk. Man könnte also jederzeit sagen: It’s Sekt o’Clock! Das ist der Trinkspruch, den ich als Sektbotschafterin mitbringen möchte. Als Botschafterin möchte ich das tun, was Botschafter so zu tun haben: andere Menschen mit dieser Freude anstecken! Ich freu mich darauf!“
Maria Großbauer folgt in ihrer Funktion als Österreichische Sektbotschafterin Karl Hohenlohe, Herausgeber des Gault&Millau. Zuvor bekleideten dieses Ehrenamt Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, sowie Dr. Ferdinand Maier, welcher sich seit vielen Jahren als Obmann des Kuratoriums Kulinarisches Erbe Österreich für den guten und nachhaltigen kulinarischen Geschmack engagiert.
 

Kulinarische Sektbegleitungen
Ein weiterer Programmpunkt wurde dem Talent von österreichischem Sekt als Speisenbegleiter gewidmet. „Käse und Wein“ gilt als Klassiker, „Käse und Sekt“ ist noch weniger gelernt, umso spannender erwies sich die kommentierte Verkostung für Fachbesucher in Kooperation mit Schärdinger und Tirol Milch Beziehungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Charakteren von österreichischem Sekt und Käse wie Affineur Rahmcamembert, Affineur Weinkäse, Affineur St. Severin und Affineur Le Rosé ausgelotet. Als Gesprächspartner stand Diplom Käsesommelier Josef Stiendl, einer der profiliertesten Käseexperten des Landes, zur Verfügung.Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von österreichischem Sekt konnten auch bei den bäuerlichen Betrieben des „Netzwerk Kulinarik“ erkundet werden. Hier reichten die ausstellenden Anbieter lukullische Köstlichkeiten wie selbstgemachte Gänsepastete, Schinken, Wildsalami, Käse oder variantenreich gewürzte geröstete Kürbiskerne. Für die Besucher ein reiches Feld, um die persönlichen Lieblingspaare von verschiedensten Speisen mit österreichischem Sekt zu entdecken.

SAVE THE DATE 2019

Österreich in bester Sektlaune!

Auf der Österreichischen Sektgala laden die Hersteller zum grenzenlos prickelnden Vergnügen ein und begehen den Auftakt in die alljährliche Sekt-Hochsaison. Zu verkosten sind die Sektspezialitäten bekannt-berühmter Namen, zudem gilt es, Sekthersteller mit kleiner Produktion sowie zahlreiche „Neueinsteiger“ kennenzulernen.

Orientierung bietet bei all der Vielfalt die Sektpyramide für österreichischen Sekt geschützten Ursprungs und geprüfter Qualität: Klassik – Reserve – Große Reserve. Zu erkennen an der rot-weiß-roten Banderole!

Der 22. Oktober ist der offizielle Tag des österreichischen Sekts. Diesen begehen die Hersteller bereits am Wochenende davor mit individuellen Programmen in ihren Kellern und Betrieben.

Daten & Fakten

MesseÖsterreichische Sektgala
WannMontag, 21. Oktober 2019

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Uhrzeit14:30 bis 16:00 Uhr Presse & Fachbesucher
16:00 bis 21:00 Uhr interessierte Öffentlichkeit
Wo?Österreichische Nationalbibliothek
Camineum und Sala Terrena
Eingang Josefsplatz, 1010 Wien
Eintritt€ 25,- pro Person
Vorverkaufsticket: € 19,- pro Person
Hier gehts zum VORVERKAUFSTICKET
Bild, Tina Patronovits
Tina Patronovits

Tina Patronovits

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T +43 1 587 12 93 – 11
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