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Presse

Einkehr, Glaube und Inspiration

Die Welt lebt wieder auf. Da tut mitunter auch ein wenig Besinnung gut.

Egal ob und aus welchem Glauben sie kommt, oder ob es die Kunst ist, die uns zum Nachdenken und Innehalten bringt. Die Aussteller Schauer, Walter Moskat Kunst & Antiquitäten, Brenske Gallery, Art Blue und Schütz Fine Art – Chinese Department helfen gerne weiter.

Der Pfalzgraf Hubertus zog sich, nachdem seine Frau bei der Geburt seines ersten Sohnes starb, ab 695 sieben Jahre lang als Einsiedler zurück und lebte von der Jagd. Seit dem 11. Jahrhundert wird die Legende vom Jäger Hubertus erzählt, dem am Karfreitag ein Hirsch mit einem Kreuz im Geweih erschien. Das bekehrte ihn. Er pilgerte nach Rom, ließ sich zum Priester weihen und wirkte als Bischof. Das Motiv hinter der Legende: Dem damals oft unmäßigen Jagdgebaren sollte Einhalt geboten werden. Daher lieb sein zur Natur! So wie der Hubertus aus Sandstein aus dem Niederösterreich des 19. Jahrhunderts zum vor sich liegenden Hirschen. Die Szene wird so manches Waidmanns Herz aufgehen lassen auf dem Stand von Schauer, gilt doch Hubertus bis heute in Bayern und Österreich als Schutzpatron der Jäger.

Glaube und Schönheit, Mutterschaft und Eleganz schließen sich nicht aus. Das zeigt der Typus der „Schönen Madonna“, der um 1400 mit seinen liebreizenden Darstellungen der jungen Muttergottes in ganz Europa höchst beliebt war. Diese gotischen Marien sind in fließende Gewänder gehüllt, halten das nackte Jesuskind in ihren Armen und präsentieren sich in elegant geschwungener Körperhaltung. Ein herrliches Beispiel einer Salzburger Vertreterin (um 1480) dieser schönen Madonnen, die auch unter dem Begriff „weicher Stil“ laufen, stellt Walter Moskat Kunst & Antiquitäten im Residenzhof aus. Der Andacht sind vor dieser Skulptur keine Grenzen gesetzt.

Andere Länder, andere Legenden. Und andere Sitten auf den Ikonen bei SpezialistBrenske Gallery, wie einer russischen aus dem 19. Jahrhundert, die „Das Schleierwunder und die Geschichte von Romanos dem Meloden Russland“ berichtet. Hier gibt die über ihm schwebende Gottesmutter dem Hl. Romanos eine Schriftrolle zu essen. Das ist natürlich ein Symbol und versinnbildlicht die Übermittlung einer Inspiration. Denn der berühmte Mönch Romanos Melodos lebte Mitte des 5. Jahrhunderts in Syrien und war Autor vieler Kirchengesänge und Hymnen. Daher hält auch er auf der Ikone ein Papyrus in Händen.
„Blüht eine Blume, zeigt sie uns die Schönheit. Blüht sie nicht, lehrt sie uns die Hoffnung“, schreibt die chinesische Schriftstellerin und Feng-Shui-Expertin Chao-Hsiu Chen. Sie wuchs in Taiwan auf, wo sie in den alten Weisheiten des Buddhismus, des Konfuzianismus und des Taoismus unterwiesen wurde.

Perfekt also, dass die wunderbare grüne Vase bei Blue Art seit der Han-Dynastie ganz und in gutem Zustand geblieben Ist. Denn die Han-Dynastie, 206 bis 220 n.Chr., brachte eine kulturelle und wirtschaftliche Blüte, ebenso entwickelte sich die Gartenkultur maßgeblich weiter. In dieser Periode wurden darüber hinaus die Lehren des Konfuzius staatlich anerkannt und der Buddhismus hielt seinen Einzug in China.


„Sie befinde sich, wie es Kreativen vorherbestimmt ist, auf der Suche nach innerem Frieden, nach der inneren Harmonie. Im Leben ginge es schließlich darum, etwas zu hinterlassen, etwas Sinnvolles oder Schönes zu erschaffen. Zu irritieren und zu inspirieren“, schreibt Gregor Auenhammer in seinem Interview mit der chinesischen Malerin Li Hua (*1980). Er beschreibt ihren Farbauftrag als „kräftig, intensiv, emotional, flächig und zunehmend auch sehr plastisch. Farbintensiv, opulent.“ Den Eindruck kann man vor dem Ölbild „Rosa" von 2018, 70 x 70cm, von Li Hua bei Schütz Fine Art – Chinese Department nur bestätigen. Und das leuchtende Rosa, eine Farbe, die gerne mit Lieblichkeit, Zärtlichkeit und Sanftheit assoziiert wird, darf sich mit knalligem Gelb und Grün dynamisch irritiert fühlen.

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