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ART VIENNA 2022 - Neuer Ort, neue Perspektiven

Endlich ist es soweit, am Freitag öffnet die ART VIENNA die Pforten der Orangerie und Pflanzenorangerie Schönbrunn. Mit seinen großen Fenstern, der Höhe und Weitläufigkeit verwandelt sich der historische Ort für drei Tage zum Paradies für Kunstfreunde und der Garten vor der Orangerie wird zum Skulpturenpark, dem ART VIENNA GARDEN. Ein umfangreiches Rahmenprogramm bietet die Möglichkeit sich vertiefend mit der Kunstwelt zu beschäftigen.

 

Das Rahmenprogramm der ART VIENNA 2022

Freitag, 16. September, 16 Uhr

Kunst&Schnittlauch mit Alexander Giese und Christof Habres Kunsthandel Giese & Schweiger, Stand Nr. 1

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Samstag, 17. September, 11 Uhr

Führung mit anschließendem Talk zur Sonderausstellung F mit Ema Kaiser-Brandstätter und Sophia Vonier

Die Sonderausstellung F, in der 12 Künstlerinnen vertreten sind, macht durch die Präsentation einer starken weiblichen Körperlichkeit Machtstrukturen und -verhältnisse sichtbar.
Die Führung durch die Ausstellung und der Talk im Anschluss, begleitet und moderiert von Ema Kaiser-Brandstätter und Sophia Vonier, konzentriert sich auf das Herausarbeiten dieser Machtstrukturen und das Sichtbarmachen von aktivistischen Tendenzen in den Kunstwerken der 12 Künstlerinnen.

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Samstag, 17. September, 15 Uhr

Führung zum Thema „Perspektivenwechsel“ mit Paula Marschalek

Die Tour "Perspektivenwechsel" durch die ART VIENNA in der Orangerie steht, wie der Titel schon verrät, ganz im Zeichen der Perspektive. Sei es nun die räumliche Anschauung und Wirkung barocker Schlossarchitektur mit internationaler zeitgenössischer Kunst, Moderne und Design oder einfach mal neue Sichtweisen zu gewinnen. Gemeinsam mit Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin Paula Marschalek ist ein Perspektivenwechsel garantiert. Treffpunkt der Führung ist pünktlich im Garten, von dort aus geht es los.

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Sonntag, 18. September, 14 Uhr

Art Talk: KUNST UND DESIGN
Widerspruch oder geniale Ergänzung?

Wo beginnt Design? Wo endet Kunst? Ist Design Kunst oder umgekehrt Kunst manchmal auch Design? Von der Möbelbranche bis zum Fashion Label spielt Design immer wieder mit den formalen Möglichkeiten der Kunst. Küchenblock und Sitzlandschaft wirken oft wie eine Skulptur und Designer lassen sich oft von der Kunst inspirieren. Dennoch ist Design, anders als die Kunst den Rahmenbedingungen von Benützbarkeit, Funktion und der Strapazierfähigkeit der Materialien verpflichtet. Wie sieht es mit der Kunst aus, orientiert diese sich an den Entwicklungen von Design, bedingen sich beide Begriffe gegenseitig oder sollte man sie vielmehr getrennt voneinander betrachten? Grundsätzlich ziehen Künstler:innen, ebenso wie Designer:innen gerne eine Trennlinie zwischen den beiden Gattungen. Denn während der Künstler, die Künstlerin in Form, Farbe, Material etc. frei agieren kann, inhaltliche Anliegen zum Ausdruck bringt, verfolgt Design den Zweck formgerechte und funktionale Gestaltung. Design ist immer der Industrie verpflichtet lautet das Vorurteil. Doch ist nicht auch die Kunst dem Markt unterworfen? Ist das so und wo liegt die Schnittstelle? Wohin entwickeln sich Kunst und Design im digitalen Zeitalter oder gibt es in beiden Gattungen wieder einen Trend zu mehr Haptik, Materialität und Form? Diese und andere Fragen diskutiert Silvie Aigner, Chefredakteurin PARNASS Kunstmagazin gemeinsam mit ihren Gästen Harald Bichler, Galerie rauminhalt; Thomas Feichtner, Designer; Alexandra Grubeck, Kunstexpertin und Manuela Hötzl, Architekturkritikerin im Rahmen der ART VIENNA.

Moderation: Silvie Aigner, Chefredaktion PARNASS Magazin

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

  • Harald Bichler, Galerie rauminhalt
  • Thomas Feichtner, Thomas Feichtner Studio
  • Alexandra Grubeck, Grubeck contemporary
  • Manuela Hötzl, Breitwieser GmbH



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